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Yamaha: Superbike-Debüt der R1 in Jerez

Alex Lowes und Sylvain Guintoli steigen in Jerez erstmals auf die neue Yamaha R1 und sind neugierig, wie stark das Motorrad in der Superbike-Spezifiation ist

(Motorsport-Total.com) - Yamaha kehrt in der Saison 2016 zusammen mit Crescent in die Superbike-WM zurück. Alex Lowes und Ex-Weltmeister Sylvain Guintoli werden für Yamaha antreten und mit der neuen R1 gegen Kawasaki, Ducati, BMW, Honda, Aprilia und MV Agusta kämpfen. Beim Test in Jerez sitzen der Brite und der Franzose erstmals auf dem Reihenvierzylinder-Bike, das vorerst im schlichten Schwarz lackiert ist. Die finale Lackierung wird im Januar präsentiert.

Alex Lowes, Sylvain Guintoli

Alex Lowes und Sylvain Guintoli testen im November in Jerez und Aragon Zoom

"Es ist der erste Test. Es ist deshalb sicher gut nachvollziehbar, dass ich sehr gespannt bin, die neue R1 zu erleben", bemerkt Guintoli, der genau beobachtete, wie sich die Yamaha R1 in der laufenden Saison schlug. Yamaha schickte das Motorrad in den nationalen Superbike-Klassen, der Langstrecken-WM und der Superstock-WM an den Start und fuhr einige Erfolge ein. Unter anderem gewann Yamaha das Langstreckenrennen in Suzuka.

"Nach einem guten Jahr für die R1 und einem schlechten für mich freue ich mich darauf, mit dem neuen Motorrad loszulegen und zu verstehen, wie gut es in der Superbike-WM-Spezifikation funktioniert", schildert Guintoli, der nach nur einem Jahr bei Honda zusammen mit Hauptsponsor Pata zu Yamaha wechselte. Trotz des Teamwechsels stößt der Routinier bei Crescent-Yamaha auf bekannte Gesichter: "Ich freue mich, wieder mit den Jungs zu arbeiten, die ich von 2009 kenne."

Teamkollege Lowes bestreitet 2016 seine dritte Saison in der Superbike-WM. Der ehemalige BSB-Champion fuhr in seiner Karriere noch nie einen Big-Bang-Motor. Sowohl die Suzuki GSX-R1000 aus der Superbike-WM als auch die Honda CBR1000RR aus der BSB setzten auf Reihenvierzylinder-Screamer, die etwas aggressiver zu Werke gehen wie der V4-ähnliche Big-Bang-Motor der R1.

"Ich bin sehr gespannt, weil es die erste Gelegenheit ist, mit der Yamaha R1 zu fahren. Ich bin neugierig, wie sich das neue Motorrad fahren lässt. Es ist ein spannendes Projekt, bei dem wir verstehen müssen, wo wir stehen. Wir müssen die grundlegenden Dinge lernen und verstehen, wie man das Motorrad fahren muss", erklärt Lowes und betont: "Die Maschine hat eine andere Motorcharakteristik, die ich bisher nicht kennenlernen konnte."

"Es ist noch viel Zeit bis zum ersten Rennen auf Phillip Island Ende Februar. Wir haben also genug Zeit, um uns an das Motorrad zu gewöhnen. Nun versuche ich, Spaß zu haben, das Motorrad kennenzulernen und mit dem neuen Team und den Gegebenheiten Tempo aufzubauen, damit wir uns bestmöglich auf den Saisonstart vorbereiten können", so Lowes, der zusammen mit Guintoli zwei Tage lang in Jerez testet, bevor es in Aragon weitergeht. Abschließend kehrt man Ende November noch einmal nach Jerez zurück.

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