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Superbike-WM: Erster Wintertest in Aragon absolviert

Kawasaki und Ducati starten in Spanien in den Testwinter: Tom Sykes und Chaz Davies arbeiten im MotorLand Aragon für die Superbike-WM 2016

(Motorsport-Total.com) - In dieser Woche fanden am Mittwoch und Donnerstag die ersten privaten Superbike-Testfahrten im MotorLand Aragon (Spanien) statt. War der erste Tag noch vom Wetter beeinträchtigt, herrschten am Donnerstag gute Bedingungen und es wurde ausgiebig gearbeitet. Im Fokus standen die Werksteams von Ducati und Kawasaki.

Tom Sykes © Kawasaki
Tom Sykes arbeitete in Abwesenheit von Jonathan Rea alleine

Da Davide Giugliano nach seinen Verletzungen noch nicht fit ist, war bei Ducati nur Chaz Davies im Einsatz. Bei Kawasaki verrichtete Tom Sykes die Arbeit, weil Jonathan Rea daheim war. Seine Frau brachte in den vergangenen Tagen einen gesunden Sohn auf die Welt. Es ist das zweite Kind der Weltmeister-Familie.

Sykes drehte insgesamt 139 Runden und kam auf eine Bestzeit von 1:50,5 Minuten. Damit war der Champion von 2013 um drei Zehntelsekunden schneller als beim Rennwochenende im vergangenen April. Trotzdem blieb er deutlich über der Superpole-Zeit von Leon Haslam (Aprilia). Kawasaki konnte Fortschritte bei der Bremsstabilität und der Motorperformance finden. Außerdem fuhr Sykes mit einem Reifensatz auch mehr als eine Renndistanz. Seine Pace war dabei konstanter als bei den jüngsten Rennen.

"Wir bewegen uns in eine gute Richtung, die wir kennen", sagt Sykes zufrieden. "Wir konnten einige Probleme ausmerzen und haben ein gutes Gefühl gefunden. Das Team hat unglaublich hart gearbeitet. Die Gesamtperformance der Ninja ZX-10R begeistert mich. Die Rundenzeiten waren sehr konstant und auch das optimale Gefühl war einfacher zu erreichen. Es ist noch sehr früh, aber es war ein guter Start in unser Wintertest-Programm."

Auch in der Ducati-Garage wurde hart gearbeitet, denn der italienische Hersteller hatte viele neue Teile nach Aragon gebracht. Der Fokus lag auf der Elektronik und diversen Motor-Updates. Auch Davies fuhr mehr als 100 Runden und wurde in seiner schnellsten mit 1:50.8 Minuten gestoppt. "Die Updates für 2016 sind positiv", nickt auch der Brite zufrieden. "Das Motorrad war sehr stabil und konstant, vor allem in Bezug auf die Frontpartie."

"Wir machten auch einen Vergleich mit der Rennabstimmung vom April, dem Setup vom Saisonende und der 2016er-Version. Dabei wurde der positive Trend beim Gefühl und den Rundenzeiten bestätigt. Das ist ein wichtiger Aspekt, denn es zeigt, dass wir in die richtige Richtung arbeiten", sagt Davies. "Das macht uns für die neue Saison zuversichtlich." Ducati und Kawasaki werden schon in der nächsten Woche vom 3. bis 4. November in Jerez das Testprogramm fortsetzen. Dort wird auch Rea auf die neue ZX-10R steigen.

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