powered by Motorsport.com

NASCAR-News September 2021: Martin Truex Jr. startet in Bristol von P1

Aktuelle Nachrichten aus der NASCAR-Szene, kurz und kompakt: Martin Truex Jr. führt berechnete Startaufstellung für letztes Rennen der "Round of 16" an

Martin Truex Jr. startet in Bristol von P1 (17. September)

Martin Truex Jun.

Gibbs-Pilot Martin Truex Jr. beginnt das Nachtrennen in Bristol von P1 Zoom

Am Samstagabend geht unter dem Flutlicht des Bristol Motor Speedway die erste Playoff-Stufe der NASCAR Cup-Saison 2021 zu Ende. Vier der aktuell noch 16 Playoff-Teilnehmer werden sich nach dem 500-Runden-Rennen aus dem Titelkampf ausklinken müssen. Beim Start wird das Feld angeführt von Martin Truex Jr. (Gibbs-Toyota), der gemäß berechneter Startaufstellung von P1 losfahren wird.

Die kompletten Top 16 der Startaufstellung für das Bass Pro Shops Night Race in Bristol lauten: Martin Truex Jr., Denny Hamlin, Joey Logano, Chase Elliott, Kyle Larson, Christopher Bell, Ryan Blaney, Kevin Harvick, Kyle Busch, Brad Keselowski, Alex Bowman, Aric Almirola, Tyler Reddick, William Byron, Kurt Busch, Michael McDowell.

Rückkehr auf das Indy-Oval nicht ausgeschlossen (16. September)

Renn-Action beim Brickyard 400 der NASCAR-Saison 2017 in Indianapolis

In Indianapolis wurde von 1994 bis 2020 auf dem Ovalkurs gefahren - künftig wieder? Zoom

Am Mittwoch wurde der Rennkalender für die NASCAR Cup-Saison 2022 präsentiert. Der Indianapolis-Termin sieht dabei zum zweiten Mal (nach 2021) den Infield-Rundkurs als das Layout vor, das befahren wird. Daran ändert auch das Randstein-Drama von vor wenigen Wochen nichts. Für die weitere Zukunft aber ist eine Rückkehr der NASCAR-Boliden auf das berühmte Indianapolis-Oval nicht vom Tisch.

Denn einem Comeback des Brickyard 400 im Oval steht man sowohl bei NASCAR als auch in der Chefetage des Indianapolis Motor Speedway grundsätzlich offen gegenüber. Seit dem vergangenen Jahr befindet sich die Strecke im Besitz von Roger Penske. Und nicht zuletzt deshalb ist das 2022er-Indianapolis-Wochenende im NASCAR-Kalender wieder ein gemeinsames mit der IndyCar-Serie. Die wird, wie schon 2021, samstags auf dem Rundkurs fahren, die NASCAR-Topliga dann sonntags.

Für die Zeit ab 2023, oder später, könnten die Cup-Autos auf den Ovalkurs zurückkehren. Ein mitentscheidender Parameter bei dieser Entscheidung werden das Handling und die Renn-Action mit den neuen Autos (Gen7 beziehungsweise Next-Gen) auf anderen flachen Ovalen sein.

Ganassi entlässt 55 Mitarbeiter am Saisonende (15. September)

Logo: Chip Ganassi Racing with Felix Sabates

Das NASCAR-Team von Ganassi gibt es 2022 nicht mehr - 55 Leute auf Jobsuche Zoom

Dass Chip Ganassi Racing sein NASCAR-Team zum Ende der laufenden Saison 2021 nach 21 Jahren auflöst und den Bestand inklusive des Race-Shops an das Trackhouse Racing Team verkauft, wurde bereits im Sommer bekanntgegeben. Jetzt aber geht laut des 'Charlotte Observer' aus behördlichen Dokumenten hervor, dass 55 Mitarbeiter den Wechsel von Ganassi zu Trackhouse nicht mit antreten werden.

Gemäß gesetzlicher Auflagen im US-Bundesstaat North Carolina müssen Unternehmen, die mehr als 100 Mitarbeiter haben, das Wirtschaftsministerium informieren, wenn mehr als 50 Entlassungen geplant sind und dies mindestens ein Drittel der Gesamtbelegschaft betrifft. Während sich 55 Mitarbeiter nach dem diesjährigen NASCAR-Saisonfinale (7. November in Phoenix) einen neuen Job suchen müssen, haben die Piloten bereits Klarheit über ihre Zukunft.

Ross Chastain wird wie der Großteil der Mitarbeiter im Winter den Wechsel von Ganassi zu Trackhouse vollziehen. Er wird Teamkollege von Daniel Suarez, um den neuen, zweiten Trackhouse-Chevrolet zu fahren. Kurt Busch hingegen hat für 2022 bei 23XI Racing unterschrieben. Er wird dort den neuen, zweiten 23XI-Toyota fahren und damit Teamkollege von Bubba Wallace sein. (Übersicht: Fahrer, Teams und Fahrerwechsel für die NASCAR-Saison 2022)

Routiniers drehen in den Playoffs auf (14. September)

Kevin Harvick, Denny Hamlin

Denny Hamlin und Kevin Harvick kommen in Schwung, wenn es drauf ankommt Zoom

In der Regular-Season hat man weder Denny Hamlin noch Kevin Harvick in der Victory Lane gesehen. Rechtzeitig mit Beginn der Playoffs aber haben die beiden NASCAR-Routiniers ihr Tempo angezogen. Hamlin siegte direkt Anfang September beim Playoff-Auftakt in Darlington und hat sich damit als erster der 16 Playoff-Teilnehmer das Ticket für die zweite Stufe ("Round of 12") gesichert. Beim zweiten Playoff-Rennen am vergangenen Samstag in Richmond war Hamlin abermals bestens aufgelegt. Nach den meisten Führungsrunden kam er als Zweiter ins Ziel.

Und auch Harvick präsentiert sich in den Playoffs in stärkerer Form als in der Regular-Season. Nachdem er die Playoffs als 16. der Setzliste gerade so erreicht hat, ist er sowohl in Darlington als auch in Richmond in die Top 10 gefahren. Mit P5 und P8 in den beiden Rennen hat Harvick nach zwei Rennen die viertbeste durchschnittliche Platzierung aller Playoff-Teilnehmer vorzuweisen. Vor ihm liegen in dieser Hinsicht Hamlin, Martin Truex Jr. und Kyle Larson, die allesamt schon sicher in der "Round of 12" stehen.

Und auch Kurt Busch - neben Hamlin und Harvick ein weiterer der Routiniers im Feld - präsentiert sich in den Playoffs stark. Allerdings hat er seine starke Form nicht in beiden Rennen ins Ziel gebracht. Nach P6 beim Playoff-Auftakt in Darlington lag Busch in Richmond in Führung, als er mit einem Platten in die Mauer krachte und das Rennen als Letzter (P37) abschloss. In der Playoff-Tabelle liegt er jetzt an zwölfter Stelle und muss somit gehörig um den Einzug in die "Round of 12" zittern. Die Entscheidung fällt am Samstagabend in Bristol.

Hendrick-Duo zittert um Playoff-Verbleib (13. September)

Alex Bowman, Maro Engel, William Byron

William Byron (24) und Alex Bowman (48) liegen vor Bristol im Minus-Bereich Zoom

Anhand der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren war es fast zu befürchten: In den Playoffs einer NASCAR-Saison kommt es häufig ganz anders als in der Regular-Season. Diese Erfahrung macht derzeit insbesondere Hendrick Motorsports. Denn nachdem die Piloten des Vier-Wagen-Teams von Rick Hendrick bei den ersten 26 Saisonrennen elfmal den Weg in die Victory Lane fanden - darunter in Dover sogar der erste 1-2-3-4-Erfolg der Teamgeschichte - müssen nun mindestens zwei der vier um den Einzug in die "Round of 12" der Playoffs zittern.

Der dreimalige Saisonsieger Alex Bowman ist nach dem Richmond-Rennen vom Samstagabend nur 13. der Playoff-Tabelle, punktgleich mit Ganassi-Pilot Kurt Busch, der Zwölfter ist. Aktuell wäre Bowman nicht weiter. Für Teamkollege William Byron, der mit 18 Punkten Rückstand auf die beiden gar nur 15. der Tabelle ist, gilt das erst recht. Am Samstagabend in Bristol fällt die Entscheidung, welche vier der aktuell noch 16 Playoff-Teilnehmer ihren Titeltraum begraben müssen.

"Ich stehe vor Bristol auf der Kippe und muss einfach meinen Job erledigen und hoffen, dass es mit einem schnellen Auto noch reichen wird", so Bowman. Byron klingt angesichts seiner Lage deutlich pragmatischer: "Ich werde einfach alles geben und schauen, ob es zum Sieg reicht. Das ist mehr oder weniger das, was es wahrscheinlich brauchen wird." Aber auch Chase Elliott steht mit 19 Punkten im Plus noch lange nicht sicher in der "Round of 12".

Der einzige der vier Hendrick-Piloten, der die zweite Playoff-Stufe schon sicher erreicht hat, ist Kyle Larson dank seiner Vielzahl an Bonuspunkten aus der Regular-Season. Insgeheim hatte man bei Hendrick sogar darauf spekuliert, in diesem Jahr womöglich alle vier Piloten ins vierköpfige Finale zu bringen. Davon ist man schon jetzt, nach gerade mal zwei Playoff-Rennen, weit entfernt. (Fotostrecke: Der aktuelle Playoff-Stand im NASCAR Cup 2021)

Kyle Larson startet in Richmond von P1 (10. September)

Kyle Larson

Kyle Larson führt die Startaufstellung zum zweiten Playoff-Rennen an Zoom

Auf dem 0,75-Meilen-Oval in Richmond findet Samstagabend unter Flutlicht das Federated Auto Parts 400 als zweites von zehn Playoff-Rennen der laufenden NASCAR Cup-Saison statt. Die Berechnung der Startaufstellung hat ergeben, dass Kyle Larson (Hendrick-Chevrolet) das Feld beim Start des 400-Runden-Rennens anführen wird.

Wie in den Playoffs üblich (Ausnahme Saisonfinale in Phoenix) starten die Playoff-Teilnehmer geschlossen vor allen anderen Fahrern. Die weiteren Top 16 hinter Kyle Larson in der Startaufstellung in Richmond lauten: Denny Hamlin, Martin Truex Jr., Kurt Busch, Kevin Harvick, Joey Logano, Brad Keselowski, Ryan Blaney, Aric Almirola, Christopher Bell, Tyler Reddick, Alex Bowman, Chase Elliott, William Byron, Kyle Busch, Michael McDowell.

Gen7-Gruppentest offenbart Belüftungsproblem (9. September)

Next-Gen-Test: NASCAR Gen7-Autos in Daytona

In Daytona wurde in dieser Woche erstmals mit mehr als zwei Next-Gen-Autos getestet Zoom

Auf dem Daytona International Speedway ist am Dienstag und Mittwoch der angekündigte zweitägige Test mit acht Next-Gen-Autos (Gen7-Autos) für die NASCAR Cup-Saison 2022 über die Bühne gegangen (Teilnehmer siehe Eintrag vom 2. September hier weiter unten). Eine Erkenntnis, die im Verlauf der zwei Testtage gemacht wurde: In den Cockpits kam es beim Fahren in der achtköpfigen Gruppe zu Belüftungsproblemen.

"Es gibt natürlich einige Dinge, die wir von hier mitnehmen. So müssen wir an der Hitzeentwicklung im Auto arbeiten", bemerkt John Probst, der bei NASCAR der Abteilung für Innovationen vorsteht, in seiner Bilanz der zwei Tage und lässt wissen: "Wir haben schon ein paar Ideen."

So stellt Probst für Januar 2022 bereits einen weiteren Daytona-Test mit den neuen Autos in Aussicht. Dann sollen nicht nur deren acht fahren, sondern "möglicherweise 26 oder mehr", wie er ankündigt. Das Renndebüt der neuen Autogeneration ist für das Daytona 500 am 20. Februar vorgesehen. (Fotos: Next-Gen-Test in Daytona)

Kyle Busch zu 50.000 Dollar Strafe verdonnert (8. September)

Kyle Busch

Kyle Busch muss für sein Verhalten in Darlington 50.000 Dollar Strafe zahlen Zoom

Für Kyle Busch hat der Crash beim Playoff-Auftakt in Darlington noch weitere Folgen als das Abrutschen von P4 auf P14 der Playoff-Tabelle. Für die Art und Weise, wie er seinen beschädigten Gibbs-Toyota nach dem Mauereinschlag ins Fahrerlager zurückgefahren hat, ist Busch von NASCAR zu 50.000 US-Dollar Geldstrafe verdonnert worden.

In seinem Frust über den Crash hatte Busch am Sonntagabend in Darlington beim Linksabbiegen aus der Boxengasse in Richtung Fahrerlager eine Reihe Pylonen umgefahren. In unmittelbarer Nähe befanden sich mehrere Personen, die zur Seite rannten, um nicht ihrerseits vom Auto erwischt zu werden.

In der Begründung der Strafe wird seitens NASCAR auf drei Artikel im Reglement verwiesen, gegen die Busch verstoßen hat: 12.1a, 12.5.2.5a und 12.8a. Der entscheidende ist 12.5.2.5a, in dem es wörtlich heißt: "Alle Verstöße, die die Sicherheit eines Events gefährden oder auf andere Weise ein gefährliches Risiko für die Sicherheit von Teilnehmern, Offiziellen, Zuschauern oder anderen Personen darstellen, werden mit dem höchsten Maß an Ernsthaftigkeit behandelt. Sicherheitsverstöße werden von Fall zu Fall behandelt."

Im Gegensatz zu den üblichen Geldstrafen, die für technische Regelverstöße ausgesprochen werden, muss Kyle Busch in diesem Fall selbst in die Tasche greifen. Die Strafe wurde explizit gegen ihn und nicht gegen die Gibbs-Crew ausgesprochen. Die 50.000 Dollar steckt man sich bei NASCAR aber nicht etwa in die eigene Tasche. Der Betrag kommt wie bei allen Geldstrafen für Verhaltensverstöße direkt der NASCAR-Foundation zu Gute und damit dem guten Zweck.

Zieht Clash von Daytona nach Los Angeles um? (7. September)

Sonnenuntergang hinter dem Baseball-Stadion Foro Sol im Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexico City

Beginnt das NASCAR-Jahr 2022 in einem Stadion in Los Angeles? (Symbolfoto) Zoom

Findet der inoffizielle NASCAR-Saisonauftakt, das als Clash bekannte Rennen ohne Punkte, im kommenden Jahr erstmals in Kalifornien statt? Laut eines Berichts von 'The Athletic' gibt es bei NASCAR spektakuläre Überlegungen. Demnach könnte das nicht zur Meisterschaft zählende Einladungsrennen im Februar 2022 in Los Angeles stattfinden. Der Clou dabei: Als Austragungsort ist keine klassische Rennstrecke im Gespräch, sondern ein Mehrzweckstadion, das Los Angeles Memorial Coliseum.

Besagtes Stadion in Downtown L.A., in dem 77.500 Zuschauer Platz finden, war in den Jahren 1932 und 1984 das Stadion für die Olympischen Sommerspiele. Und es steht bereits fest, dass in diesem Stadion auch im Jahr 2028 die Olympischen Sommerspiele stattfinden werden. Sollten sich die Überlegungen verwirklichen, dass in eben diesem Stadion im Februar 2022 ein NASCAR-Rennen stattfindet, dann wäre es ein spektakulärer Auftakt in die Ära der neuen NASCAR-Autogeneration (Gen7 beziehungsweise Next-Gen).

Allerdings gilt es als wahrscheinlich, dass (wenn überhaupt in Los Angeles gefahren wird) dort "nur" die Streckenpräsentation der neuen NASCAR-Autos stattfinden wird. Ein Renneinsatz gilt als unwahrscheinlich, weil bei einem Rennen auf einem 400-Meter-Oval (entspricht grob einer Viertelmeile) reichlich Kollisionen zu erwarten wären. Stand heute ist das Renndebüt für das Next-Gen-Auto für das Daytona 500 am 20. Februar vorgesehen. Ungeachtet dessen könnten die NASCAR-Stars wenige Tage zuvor, notfalls mit den aktuellen Autos, im Los Angeles Memorial Coliseum ihre Runden drehen. Sehenswert wäre es wohl allemal ...

Larsons Schlussattacke scheitert knapp (6. September)

Kyle Larson

Kyle Larson probierte in der letzten Runde in Darlington einen Verzweiflungsangriff Zoom

Gibbs-Pilot Denny Hamlin hat am Sonntagabend den Playoff-Auftakt in Darlington gewonnen, Hendrick-Pilot Kyle Larson hätte ihn beinahe gewonnen. Eingangs der letzten Runde schien Larson als Zweitplatzierter eigentlich schon zu weit weg. Doch bei der letzten Durchfahrt von Turn 3 nutzte er die Außenmauer anstatt sein Bremspedal, um das Auto zu verzögern. Dadurch kam er unmittelbar ans Heck von Hamlins Gibbs-Toyota, vorbei aber nicht mehr. Hamlin brachte seinen ersten Saisonsieg, mit dem er direkt in die zweite Playoff-Stufe vorgestoßen ist, mit 0,212 Sekunden ins Ziel.

"Als wir die Weiße Flagge [für die letzte Runde] sahen, dachte ich mir, jetzt probiere ich noch was", so Larson nach dem Rennen und weiter: "Ich hatte gehofft, dass er die Kurve spitzer fahren würde, um auf Nummer sicherzugehen. Da wollte ich mich außen neben ihn setzen. Ehrlich gesagt habe ich seine Stoßstange aber zu schnell erreicht. Ich habe alles gegeben."

Hamlins Reaktion lautete: "Er war dort jenseits des Limits des Autos und der Reifen unterwegs. Ich wusste, dass er kommen würde, denn ich fuhr die letzte Runde ein bisschen konservativ. Ich hätte aber nicht gedacht, dass er derart reinhalten würde."

"Ich wollte ihn nicht abschießen", versicherte Larson umgehend. "Ich wollte einfach versuchen, außen neben ihn zu kommen, aber er hat das gut gemacht und im letzten Stint keine Fehler mehr gemacht. Ich musste mich wirklich strecken, um überhaupt an ihm dranzubleiben", so der Champion der Regular-Season, der die Playoffs mit P2 eröffnet hat. Im Gegenzug hat Hamlin als Gesamtzweiter der Regular-Season die Playoffs mit P1 eröffnet. Die beiden waren beim Playoff-Auftakt die bestimmenden Fahrer. Von den 367 Runden führte Larson 156. Hamlin führte 146 Runden, darunter die entscheidende letzte.

Blaney startet Playoff-Auftakt in Darlington von P1 (3. September)

Ryan Blaney

Penske-Pilot Ryan Blaney die führt Startaufstellung für das erste Playoff-Rennen 2021 an Zoom

Hendrick-Pilot Kyle Larson hat am vergangenen Wochenende in Daytona den Titel des Champions der regulären NASCAR Cup-Saison 2021 eingefahren, aber der Mann der Stunde ist Penske-Pilot Ryan Blaney. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge startet Blaney ausgerechnet beim Playoff-Auftakt am Sonntag in Darlington zum ersten Mal in dieser Saison von P1.

Die Berechnung der Startaufstellung für das Cook Out Southern 500 in Darlington hat ergeben, dass Blaney vor Denny Hamlin, Kurt Busch, Chase Elliott und Alex Bowman. Der nächste wäre laut Rechenformel eigentlich Bubba Wallace. Weil er aber nicht zum Kreis der Playoff-Teilnehmer gehört, rutscht er in der Startaufstellung auf P17 ab.

Denn die 16 Playoff-Teilnehmer starten auch in diesem Jahr wieder bei den drei Rennen der ersten Playoff-Stufe (Darlington, Richmond, Bristol) geschlossen von vorn. In der zweiten und dritten Playoff-Stufe werden es dann nicht 16, sondern zwölf beziehungsweise acht Playoff-Teilnehmer sein, die vor allen anderen starten. Das Finale in Phoenix ist das einzige Playoff-Rennen, bei dem es ein Qualifying gibt.

Die kompletten Top 16 der Startaufstellung für Darlington lauten: Ryan Blaney, Denny Hamlin, Kurt Busch, Chase Elliott, Alex Bowman, Kyle Larson, Tyler Reddick, Aric Almirola, Kevin Harvick, Martin Truex Jr., Joey Logano, Kyle Busch, Christopher Bell, William Byron, Michael McDowell, Brad Keselowski.

Umfangreicher Gen7-Test in Daytona (2. September)

Daytona-Test des Next-Gen-Autos für die NASCAR Cup-Saison 2022

In Daytona wird kommende Woche zwei Tage lang mit acht Next-Gen-Autos getestet Zoom

Am Dienstag und Mittwoch kommender Woche (7./8. September) steigt auf dem Ovalkurs des Daytona International Speedway der bisher umfangreichste Test mit der neuen Autogeneration für die NASCAR Cup-Saison 2022. Eben dieses als Next-Gen-Car oder auch als Gen7-Auto bekannte, revolutionäre Auto wurde bislang maximal von drei Fahrern gleichzeitig auf einer Strecke getestet. Kommende Woche in Daytona werden es acht Fahrer sein.

Austin Dillon, Denny Hamlin, Chris Buescher, Joey Logano, William Byron, Cole Custer, Ross Chastain und Ricky Stenhouse wurden ausgewählt, um das neue NASCAR-Auto anlässlich eines zweitägigen Goodyear-Reifentests zu fahren. Getestet wird dabei aber weit mehr als nur die Reifen.

So verspricht sich NASCAR vom ersten größeren Gruppentest aussagekräftige Daten über das Verhalten des Gen7-Autos im Pulk. Und Reifenlieferant Goodyear erhofft sich Daten, um eine Reifenmischung zu entwickeln, die im nächsten Jahr für die Renneinsätze mit den 18-Zoll-Rädern bereitgestellt wird. Die derzeit noch aktuelle Autogeneration (Gen6) fährt mit 15-Zoll-Rädern.

JTG rüstet 2022 von zwei Autos auf eins zurück (1. September)

Ricky Stenhouse, Ryan Preece

JTG Daugherty Racing zieht das Auto mit der Startnummer 37 für 2022 zurück Zoom

Nach fünf Jahren als Zwei-Wagen-Team in der höchsten NASCAR-Liga rüstet JTG Daugherty Racing für die Saison 2022 zurück auf ein Auto. Der Chevrolet Camaro mit der Startnummer 47, seit 2020 pilotiert von Ricky Stenhouse, bleibt im Aufgebot. Das Schwesterauto mit der Startnummer 37, das zunächst Chris Buescher drei Jahre lang fuhr und das jetzt im zweiten Jahr hintereinander von Ryan Preece gefahren wird, stellt man nach Saisonende ein.

"Dieses zweite Auto war überhaupt nur möglich für uns, weil wir sehr sehr viel Glück mit unserem Sponsorenkonzept hatten. Wir hatten Sponsoren-Dollars übrig, die wir irgendwo platzieren mussten", erklärt Brad Daugherty als einer der Mitbesitzer des Teams und gibt zu, dass dieses zweite Auto im Team, das in der laufenden Saison 2021 ohne Charter eingesetzt wird, "einigen unserer Geschäftspartner viel Geld beschert hat, uns selber aber den Fokus erschwert hat". In der Saison 2022, der ersten mit der neuen Autogeneration (Gen7 beziehungsweise Next-Gen), "kehren wir dahin zurück, ein richtig starkes Ein-Wagen-Team zu sein", so Daugherty.

Die erste volle Saison von JTG Daugherty Racing war 2009. Bis einschließlich 2016 trat man als Ein-Wagen-Team an. Aus dieser Zeit datiert der bis heute einzige Sieg. Eingefahren wurde er 2014 in Watkins Glen von A.J. Allmendinger. Wer in der Saison 2022 den #47 JTG-Chevrolet fahren wird, ist noch offen. Sowohl der Vertrag mit Preece als auch jener mit Stenhouse laufen zum Jahresende aus. Die größeren Chancen auf Verbleib im Team werden Stenhouse nachgesagt. Offiziell ist die weitere Zusammenarbeit aber noch nicht.

Neueste Kommentare

Motorsport-Total.com auf Instagram

Folge uns jetzt auf Instagram und erlebe die schönsten und emotionalsten Momente im Motorsport zusammen mit anderen Fans aus der ganzen Welt

Anzeige

Motorsport-Total.com auf Facebook

Werde jetzt Teil der großen Community von Motorsport-Total.com auf Facebook, diskutiere mit tausenden Fans über den Motorsport und bleibe auf dem Laufenden!

Motorsport-Total.com auf Twitter

Tourenwagen-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen täglichen und/oder wöchentlichen Tourenwagen-Newsletter von Motorsport-Total.com!