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Yamaha testet in Jerez: Rossi lernt eine Menge, Lorenzo nicht

Während Valentino Rossi den Testtag in Jerez produktiv nutzt, setzt Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo zwar die Bestzeit, lernt allerdings kaum etwas Neues

(Motorsport-Total.com) - Jorge Lorenzo hätte seinen Geburtstag wohl lieber anders verbracht. Beim Test in Jerez am Montag spulte der jetzt 28-Jährige insgesamt 52 Runden ab, nahm dabei allerdings kaum brauchbare Erkenntnisse mit. Ganz anders sieht es auf der anderen Seite der Yamaha-Garage aus: Valentino Rossi, der hinter Lorenzo die zweitschnellste Zeit des Tages fuhr, ist mit der achtstündigen Sitzung mehr als zufrieden und lobt diverse Fortschritte, die er während seiner 66 Runden erzielt hat.

Valentino Rossi

Valentino Rossi freute sich über den Testtag deutlich mehr als Jorge Lorenzo Zoom

"Es war ein wichtiger Test, denn am Wochenende hatten wir große Probleme mit dem Setup", erklärt Rossi und ergänzt: "Im Rennen konnte ich nicht das Maximum herausholen. Also haben wir in dieser Richtung gearbeitet und ich bin sehr glücklich, denn wir haben uns ziemlich verbessert. Wir haben die Rundenzeit, die Pace und mein Gefühl auf dem Motorrad verbessert. Außerdem war ich schneller als im Qualifying."

Tatsächlich war der Italiener fast eine Zehntelsekunde schneller als beim Qualifying am Samstag. Vielleicht lag genau dort auch des Problem von Lorenzo: Der Spanier fuhr am Wochenende bereits fast perfekt, weshalb es für ihn kaum noch Dinge zu verbessern gab. "Manchmal lernt man eine Menge und manchmal nicht so viel", sagt Lorenzo und erklärt auf Nachfrage, was am Montag der Fall gewesen sei, mit einem Lächeln: "Nicht so viel."


Fotos: Yamaha, MotoGP-Test in Jerez


"Wir hatten ein paar sehr kleine neue Sachen, aber es war nichts davon besser", berichtet der enttäuschte Jerez-Sieger, der unter anderem eine andere Vorderradgabel und eine neue Kupplung testete, die aber "ehrlich gesagt sehr schlecht" war. "Nach vier Tagen hier sind wir etwas müde", ergänzt Lorenzo, der seinen Sieg am Sonntag sicherlich ausgiebig gefeiert hat.

"Wir hatten ein paar sehr kleine neue Sachen, aber es war nichts davon besser." Jorge Lorenzo

Rossi verzichtete währenddessen auf den Test der neuen Gabel und arbeitete stattdessen an der Gewichtsverteilung. Außerdem probierte er einen anderen Sitz aus, um auf der Geraden eine bessere Position auf dem Motorrad einnehmen zu können. "Wir haben auch verschiedene Sachen für Yamaha getestet, aber das waren nur Kleinigkeiten", verrät Rossi, für den es ein deutlich produktiverer Tag war als für seinen Teamkollegen.

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