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Starker Sechster: Aleix Espargaro lässt Aprilia jubeln

Aleix Espargaro überquert nur neun Zehntelsekunden hinter Weltmeister Marc Marquez die Ziellinie und beschert Aprilia ein Sensationsergebnis

(Motorsport-Total.com) - Gerade einmal 7,6 Sekunden Rückstand beim Saisonauftakt in Katar: Aprilia-Pilot Aleix Espargaro sicherte seinem neuen Team mit einer beherzten Vorstellung zehn wichtige WM-Punkte und bescherte Aprilia damit einen sehr erfreulichen Start in die Saison 2017. Nach dem Ende der verkürzten Renndistanz kam Espargaro den beiden Werks-Hondas gefährlich nah. Zu Marc Marquez auf Position vier fehlte weniger als eine Sekunde.

Aleix Espargaro

Aleix Espargaro demonstrierte eindrucksvoll das Potenzial der Aprilia Zoom

"Ich freue mich sehr für mich und Aprilia. Dieses Ergebnis ist der Lohn für die harte Arbeit im Winter", bemerkt Espargaro, der vom Nachsaisontest in Valencia voller Tatendrang war. "Ich begegnete diesem Projekt mit sehr viel Motivation. In der zweiten Rennhälfte lief meine Maschine spektakulär gut. Wir wussten, dass wir bei schlechten Haftungsbedingungen einen Vorteil haben könnten. Das Motorrad geht sehr gut mit den Reifen um."

Von Platz 15 kämpfte sich Espargaro durch das halbe Feld. "Es war schade, so weit hinten zu starten. Da ich so viele Positionen gutmachen musste, wurden wir von einem noch besseren Ergebnis abgehalten, doch wir sind dennoch zufrieden. Wir sind auf dem richtigen Fuß gestartet und möchten jetzt so weitermachen", so der Spanier.


Fotos: MotoGP in Doha


Aprilia-Rennleiter Romano Albesiano freute sich über den sechsten Platz wie über einen Sieg. "Es war ein brillantes Rennen. Wir sind froh. Nachdem wir alles in Ruhe analysieren konnten, müssen wir festhalten, dass die Performance übers Wochenende exzellent war", betont der ehemalige Chef von Stefan Bradl.

Aleix Espargaro

Aprilia wird durch die Verbindung zu Gresini nicht als Werksteam gewertet Zoom

Weniger erfreulich war das, was Rookie Sam Lowes mit der Werks-Aprilia zeigte. Der Brite überquerte als 18. und Letzter die Ziellinie. "Es war ein hartes Rennen. In den ersten Runden musste ich einige Male eine weite Linie fahren und verlor den Anschluss an die Gruppe. Die Balance der Maschine änderte sich im Laufe des Rennens stark", kritisiert Lowes, der mit 47 Sekunden Rückstand ins Ziel fuhr.

"Gegen Ende konnte ich aber wieder schneller fahren als die Fahrer vor mir. Diese Informationen brauchen wir, um am Set-up der Maschine zu arbeiten. Ich bin natürlich nicht zufrieden, doch wichtig war, dass ich mein erstes MotoGP-Rennen beenden konnte. Bedenkt man die Bedingungen, dann war das nicht garantiert. Es war keine Hilfe, einen Trainingstag zu verlieren. Ich muss weiter an mir und an dem Motorrad arbeiten. Jede Session ist entscheidend. Wir müssen das Positive herausziehen und jetzt an Argentinien denken", fordert Lowes.

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