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Neue Regeln: Härtere Strafen für Temposünder

Die Startprozedur wird für die Saison 2017 vereinfacht - Temposünder müssen härtere Strafen fürchten - Das Moto2-Mindestgewicht steigt um zwei Kilogramm

(Motorsport-Total.com) - Neben der Abschaffung der Intermediates einigten sich die Teilnehmer der Grand-Prix-Kommission beim Treffen in Madrid zu weiteren Anpassungen des Regelwerks. Die meisten Änderungen betreffen die Moto2 und die Moto3. Es wurden aber auch allgemeine Änderungen beschlossen, wie eine Anpassung der Startprozedur.

Titel-Bild zur News: Jorge Lorenzo

Die neuen Strafen für Temposünder in der Boxengasse sollen die Fahrer abschrecken Zoom

"Fahrer, die nach der Aufwärmrunde hinter dem Safety-Car in die Startaufstellung fahren, müssen in die Boxengasse einbiegen und das Rennen vom am Ausgang der Boxengasse aus starten", heißt es im neuen Reglement. Zudem wurden die Regeln beim Neustart vereinfacht: "Wenn ein Rennen nach weniger als drei Runden unterbrochen wird, dann dürfen alle Fahrer antreten, auch diejenigen, die keine Besichtigungs- oder Aufwärmrunde absolviert haben."

Wer in der Boxengasse zu schnell unterwegs ist, muss 2017 mit härten Strafen rechnen. "Nach Vorfällen mit bestimmten Fahrern, die während eines Rennwochenendes mehrfach das Geschwindigkeitslimit in der Boxengasse brachen, wurde der Entschluss gefasst, dass die 150 Euro Strafe pro Vorfall nicht abschreckend genug ist. In der Zukunft beträgt die Strafe 200 Euro. Wiederholungstäter können härter bestraft werden. Die FIM-MotoGP-Stewards treffen diese Entscheidungen individuell", heißt es laut dem neuen Regelwerk.

Moto2 Start

Das Mindestgewicht in der Moto2 beträgt jetzt 217 Kilogramm inklusive Fahrer Zoom

Die Moto2/Moto3-Teams erhalten für 2017 neue Testvorschriften: "Die Teams dürfen mit den Stammpiloten neben den offiziellen Tests und den Tests im November nach dem Saisonfinale maximal zehn Tage pro Saison testen", wurde festgelegt. Weiterhin gab es eine Anpassung des Mindestgewichts: "Das kombinierte Mindestgewicht der Moto3 bleibt unverändert, in der Moto2 wird das Mindestgewicht um zwei auf 217 Kilogramm angehoben."

Beim Thema Gewicht wurde eine weitere Neuerung beschlossen: "Momentan müssen die Top 6 der Moto3 und Moto2 Onboard-Kameras mitführen. Dieses zusätzliche Gewicht ist ein Nachteil in den Klassen, in denen das Material sehr ausgeglichen ist. Deswegen müssen Motorräder, die keine Kameras montiert haben, mit Dummyversionen oder Gewichten ausgestattet werden, die sich an den gleichen Positionen befinden."

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