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  • 21.02.2013 21:22

Kiefer: Finsterbusch überrascht, Alt holt auf

Beim zweiten offiziellen Test der Vorsaison setzt sich Toni Finsterbusch als Elfter gut in Szene - Florian Alt spult viele Lern-Kilometer ab

(Motorsport-Total.com) - Nach den heute beendeten zweiten offiziellen Tests der Moto3 im spanischen Jerez de la Frontera ist man bei Kiefer sehr zufrieden. Toni Finsterbusch und Florian Alt zeigten bei allen Wetterbedingungen Fortschritte und konnten ihre Zeiten steigern. Finsterbusch konnte sich bei den einzigen trockenen Bedingungen am zweiten Tag auf dem elften Platz festsetzen.

Toni Finsterbusch

Toni Finsterbusch kam beim Test in Jerez mit seiner Kalex-KTM sehr gut zurecht Zoom

Obwohl man sich für den dreitägigen Test extra nach Südspanien begab, war schon der erste Tag vom schlechten Wetter geprägt. Allerdings ließen sich die beiden Youngsters von Kiefer nicht abschrecken und drehten fleißig ihre Runden. Schnelle Rundenzeiten waren dabei nicht die Priorität, es stand mehr die Konstanz und die Eingewöhnung für das neue Material im Vordergrund.

Der zweite Tag: Endlich hatte man auch mal zwischendurch trockene und sonnige Bedingungen. Alt kam immer besser zurecht und Finsterbusch lieferte seine schnellsten Rundenzeiten ab, die er bisher in Jerez mit einer Moto3 gefahren hatte. Am Nachmittag musste er, bedingt durch einen selbst verursachten Sturz, zu Boden, blieb dabei aber glücklicherweise unverletzt und auch an seinem Motorrad hielt sich der Schaden in Grenzen. Die Zeitenliste zeigte den elften Platz, damit war man mehr als zufrieden.

Der dritte und letzte Tag stand leider wieder ganz im Zeichen des schlechten Wetters. Finsterbusch verzichtete darauf bei den schlechten Bedingungen auf die Strecke zu gehen. Alt war fleißig und hatte natürlich auch Nachholbedarf. Er spulte bei wirklich widrigen Verhältnissen Runde um Runde ab, was für einen absoluten Moto3-Neuling wie ihn sehr wichtig ist.

Florian Alt

Rookie Florian Alt muss sich noch etwas an den Viertakter gewöhnen Zoom

Alles in Allem hat man bei Kiefer wieder nützliche Erkenntnisse für die neue Moto3-Klasse gewonnen. Wie auch die anderen Teams wäre man froh wenn es bei den Tests endlich mal durchgehend trockene und gute Wetterbedingungen hätte. Auf diese Bedingungen hofft man nun für die letzten Testfahrten vom 18.-21. März, ebenfalls in Jerez. Dieser Test wird auch der Abschluss der Vorsaison und die letzte Standortbestimmung vor dem ersten Rennen am 7. April in Katar sein.

"Am ersten Tag lief es ganz gut, lediglich am zweiten Tag hatte ich zu Beginn ein paar Probleme, die wir aber schnell im Griff hatten", blickt Finsterbusch zurück. "Nachdem wir dann im Trockenen ein gutes Setup gefunden hatten lief es echt perfekt. Leider bin ich dann noch gestürzt, aber mir ist dabei nichts passiert. Das Team hat einen guten Job gemacht und ich bin positiv gestimmt."

"Es lief eigentlich sehr gut und wir haben im nassen ein gutes Setup gefunden", bilanziert Teamkollege Alt. "Ich war noch eine Sekunde von der Spitze weg und habe mich auch gut gefühlt. Vor allem, weil ich auch nicht am Limit war und es locker von der Hand ging. Leider bin ich in einer Kurve auf den sehr rutschigen weißen Streifen am Streckenrand gekommen und ich stürzte. Ich habe mich an der Hüfte etwas aufgeschürft, es ist aber nicht weiter schlimm."

Cheftechniker Jochen Kiefer bedauert, dass das Wetter in Jerez nur bedingt mitspielte. "Eigentlich sind wir ganz zufrieden, Toni ist eine super Zeit gefahren und im Regen war er auch gut, weshalb er am letzten Tag auch nicht mehr auf die Strecke ging. Die wenigen Kilometer die Florian bisher gefahren ist, war mit ein Grund dafür, dass er sich gestern ein bisschen schwer getan hat. Das ist aber für uns kein Problem, denn wir sind auch vom Team her mit der Moto3 noch viel am lernen."

"Im Regen hatte er eine gute Figur gemacht und war nur eine Sekunde hinter der Spitze. Dummerweise ist er am Nachmittag in einer ganz schnellen Kurve auf den weißen Strich gekommen und hat das Motorrad noch zerlegt. Das war natürlich kein so ein toller Abschluss, wobei wir im Großen und Ganzen mit dem Test zufrieden sind", bemerkt Kiefer.

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