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IndyCar-News September 2021: 27 Autos für Laguna Seca gemeldet

Aktuelle Nachrichten aus der IndyCar-Szene, kurz und kompakt: Für das vorletzte Saisonrennen gibt es keine Meldeveränderungen verglichen mit der Vorwoche

27 Autos für Laguna Seca gemeldet (17. September)

IndyCar-Action auf dem Laguna Seca Raceway

Auf dem Laguna Seca Raceway wurde zuletzt 2019 IndyCar gefahren Zoom

Die IndyCar-Serie hält am Wochenende auf dem Laguna Seca Raceway in Monterey (Kalifornien) das vorletzte Rennen der Saison 2021 ab. Und für dieses unterscheidet sich die Meldeliste für einmal überhaupt nicht vom vorangegangenen Rennen (Portland). Es sind dieselben 27 Autos mit denselben Fahrern gemeldet.

Der Kreis derer, die ernsthaft noch für den Titel in Frage kommen, hat sich in Portland aber von fünf auf deren vier verringert. Alex Palou, Patricio O'Ward, Josef Newgarden und Scott Dixon befinden sich realistisch betrachtet noch im Titelrennen.

Indes sind die Chancen für Marcus Ericsson mit aktuell 75 Punkten Rückstand nur noch theoretischer Natur. Denn beim Saisonfinale am 26. September in Long Beach werden ganz normal Punkte vergeben - nicht etwa doppelte Punkte, wie es sie zuletzt 2019 bei einem IndyCar-Saisonfinale (damals Laguna Seca) gab. (Komplette Meldeliste für Laguna Seca)

Noch lange keine Titelgedanken bei Palou (16. September)

Alex Palou

IndyCar-Tabellenführer Alex Palou befasst sich noch nicht mit Rechenspielchen Zoom

Zwei Rennen stehen im Kalender der IndyCar-Saison 2021 noch auf dem Programm: Laguna Seca am kommenden Sonntag und Long Beach am darauffolgenden Sonntag. Ganassi-Youngster Alex Palou ist nach seinem dritten Saisonsieg vom vergangenen Wochenende in Portland zwar mit 25 Punkten Vorsprung Tabellenführer (IndyCar-Gesamtwertung 2021). An den Titel denkt der 24-jährige Spanier, der seine zweite IndyCar-Saison fährt, aber noch lange nicht.

Sowohl Laguna Seca als auch Long Beach sind Strecken, auf denen Palou noch keine Rennerfahrung besitzt. Das galt vor dieser Saison zwar auch für den Barber Motorsports Park und für Portland, wo er letzten Endes in beiden Fällen gewonnen hat. Trotzdem geht der Tabellenführer die kommenden Tage ganz bewusst Schritt für Schritt an.

"Solange noch nicht der letzte Boxenstopp in Long Beach ansteht, werden wir nicht darüber nachdenken, was genau zu tun ist, um diesen Titel zu erringen", spricht Palou für sich und seine Ganassi-Crew mit der Startnummer 10. Mit Blick auf das kommende Wochenende sagt er: "Für Laguna Seca habe ich ein gutes Gefühl, weil wir dort schon testen waren. Es ist eine Rundstrecke und auf dieser Art Strecken haben wir in diesem Jahr immer ganz vorne mitgekämpft."

Ilott will nach lehrreichem Debüt jetzt mehr (15. September)

Callum Ilott

Callum Ilott gab in Portland für Juncos sein IndyCar-Debüt - mit Höhen und Tiefen Zoom

Abgesehen von einem Testtag auf dem Indianapolis-Rundkurs war der Grand Prix von Portland am vergangenen Wochenende der IndyCar-Einstand für Callum Ilott. Am Steuer des Juncos-Chevrolet, der erstmals seit dem Indy 500 des Jahres 2019 wieder eingesetzt wurde, setzte Ilott trotz seines gewaltigen Erfahrungsrückstands mehrere Glanzpunkte.

Im Qualifying fehlten Ilott gerade mal 0,3 Sekunden auf den Q2-Einzug. Im Rennen war der Debütant einer von zahlreichen Piloten, die in das Startchaos verwickelt waren. Später kamen technische Probleme hinzu: die elektronische Steuereinheit (ECU) musste gewechselt werden. Nach der langen Reparatur nahm Ilott das Rennen aber wieder auf und wurde auf P25 gewertet. Bemerkenswert: In der vorletzten Runde fuhr er seine persönlich schnellste und damit belegte er P10 in der Tabelle der schnellsten Runden aller 27 Piloten.

An den kommenden beiden Wochenenden (Laguna Seca und Long Beach) wird Ilott ebenfalls antreten und sieht sich dank der gewonnenen Erfahrungen auf dem richtigen Weg: "Alles in allem war es ein schwieriges Wochenende. Wenn man aber bedenkt, wo wir vor einem Monat standen und sieht, dass wir jetzt mitfahren, dann sind die Fortschritte eindeutig. Ab Laguna Seca sollten wir besser klarkommen. Ich selbst muss mich vor allem auf den ersten Runden mit kalten Reifen noch steigern. Und es würde auch helfen, wenn wir Dinge vermeiden können, die außerhalb unserer Kontrolle liegen, wie etwa eine anfällige ECU."

Newgarden gibt Titelkampf noch nicht auf (14. September)

Josef Newgarden

Josef Newgarden gibt den Kampf um den IndyCar-Titel 2021 noch nicht auf Zoom

Penske-Pilot Josef Newgarden hat am vergangenen Sonntag in Portland unterm Strich zwölf Punkte an Boden im Titelkampf verloren. Obwohl er das Rennen als Fünfter beendete, nachdem er nur von P18 gestartet war, liegt er jetzt 34 Punkte hinter Alex Palou zurück. Palou hat mit dem Portland-Sieg die Tabellenführung von Patricio O'Ward übernommen, auf den Newgarden vor Portland 22 Punkte Rückstand hatte.

Eine vorentscheidende Szene in Newgardens Rennen war der Restart nach der zweiten Gelbphase, als er direkt hinter Palou an fünfter Stelle lag, dann aber nicht so recht in die Gänge kam. "Nach der zweiten Gelbphase ist mir ein ziemlich großer Fehler unterlaufen. Ich hatte Mapping 8 aktiviert gehabt, um Sprit zu sparen. Beim Restart aber habe ich vergessen, Mapping 8 wieder zu verlassen. Somit hatte ich beim Beschleunigen nicht die volle Leistung. Ich musste nach rechts ziehen, um mich gegen Dixon zu verteidigen. Das war der Moment, als Rossi an uns beiden vorbeikam", erklärt Newgarden im Gespräch mit unserer englischsprachigen Schwesterplattform 'Motorsport.com'.

Rossi beendete das Rennen hinter Palou auf P2, während Dixon noch auf P3 nach vorn kam. Newgarden, der noch hinter Jack Harvey zurückfiel und Fünfter wurde, gibt den Titelkampf trotz jetzt 34 Punkten Rückstand aber noch nicht auf. "Es war ein guter Tag, aber kein großartiger Tag. Ich glaube, wir hatten das Potenzial, um Dritter zu werden. Im Titelkampf sind wir aber immer noch dabei. Es stehen noch zwei Rennen an und somit gibt es noch viel zu holen. Es liegen noch 100 Punkte auf dem Tisch und wir haben 34 Rückstand."

O'Ward in Portland "einfach im Gelbphasen-Pech" (13. September)

Patricio O'Ward

Aus zehn Punkten Vorsprung wurden für Patricio O'Ward in Portland 25 Punkte Rückstand Zoom

In Reihen der Kandidaten auf den Gewinn des IndyCar-Titels 2021 war Patricio O'Ward am Sonntag in Portland der große Verlierer. Am Tag, an dem McLaren in der Formel 1 erstmals seit neun Jahren wieder einen Grand Prix gewonnen hat, lief für McLarens Titelanwärter in der IndyCar-Serie nicht viel nach Wunsch. Nach dem Chaos am Start schien O'Ward die besten Karten zu haben, wurde er doch nach der ersten Runde als Spitzenreiter notiert, nachdem er das Rennen von P7 gestartet hatte.

Doch das Timing der Gelbphasen im weiteren Verlauf des 110-Runden-Rennens machte O'Ward einen Streich durch die Rechnung. Den Sieg holte sich Ganassi-Pilot Alex Palou vor Andretti-Pilot Alexander Rossi und Scott Dixon in einem weiteren Ganassi-Honda. Alle drei waren im Zuge des Startchaos in der ersten Schikane geradeaus gefahren und weit zurückgefallen. Am Ende aber lagen sie vorn, wohingegen O'Ward auf P14 derjenige war, der in die Röhre schaute.

"Es war einfach nicht unser Tag. Wir hatten Pech mit ein paar der Gelbphasen. Dadurch ging die alternative Strategie am Ende auf. Das sieht man ganz deutlich am Ergebnis", so die Reaktion von O'Ward, der mit zehn Punkten Vorsprung auf Palou als Tabellenführer nach Portland gekommen war, aber mit 25 Punkten Rückstand auf ihn abgereist ist.

Den Titelkampf aufgegeben hat der McLaren-Youngster zwei Rennen vor Schluss der Saison aber noch lange nicht. "Wir haben es im Kampf um die Meisterschaft mit einigen richtig starken Gegnern zu tun, aber wir werden bei den zwei letzten Rennen zurückschlagen und bis zur letzten Runde in Long Beach kämpfen", kündigt O'Ward an. Bevor in Long Beach am übernächsten Sonntag das Finale steigt, steht am kommenden Sonntag Laguna Seca auf dem Programm.

27 Autos für Portland gemeldet (10. September)

IndyCar-Action auf dem Portland International Raceway

In Portland geht es am Sonntag über 110 Runden - mit einem Debütanten im Feld Zoom

Für den Grand Prix von Portland, der am Sonntag über die verlängerte Renndistanz von 110 Runden als drittletztes Rennen der IndyCar-Saison stattfindet, sind 27 Autos gemeldet. Neben den 24 auf Vollzeitbasis gemeldeten Autos kommen diesmal der zweite Shank-Honda, der dritte Rahal-Honda und der einzige Juncos-Chevrolet hinzu.

Der zweite Shank-Honda (Startnummer 06) wird zum vierten Mal eingesetzt und wie üblich von Helio Castroneves pilotiert. Der dritte Rahal-Honda (Startnummer 45) wird zum siebten Mal an den Start gebracht, aber erstmals von Oliver Askew pilotiert. Und der Juncos-Chevrolet (Startnummer 77) ist zum ersten Mal in dieser Saison dabei. Im Cockpit sitzt Ferrari-Junior Callum Ilott, der sein IndyCar-Debüt gibt. (Komplette Meldeliste für Portland)

Ericsson genießt Außenseiter-Rolle im Titelkampf (9. September)

Marcus Ericsson

Marcus Ericsson: Drei Rennen vor Schluss 60 Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze Zoom

Mit 60 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Patricio O'Ward ist Marcus Ericsson der Underdog im zu erwartenden Fünfkampf um den IndyCar-Titel 2021. Eben dieser Titelkampf geht am Sonntag in Portland ins drittletzte Rennen. Und dabei behagt Ericsson seine Rolle als Nicht-Favorit durchaus.

"Es gibt andere, die bessere Chancen haben als wir. Das stört mich aber nicht. Es ist gut so, denn der Jäger zu sein ist immer einfacher als der Gejagte zu sein", sinniert Ericsson, der mit seinem Ganassi-Honda sowohl im Juni in Detroit als auch im August in Nashville durchaus überraschend zum Sieg gefahren ist. Und: Nachdem er Ende Mai beim Indy 500 auf P11 ins Ziel kam hat er die sieben Rennen seither allesamt in den Top 10 beendet.

Nach Portland am Sonntag stehen dann noch Laguna Seca und Long Beach auf dem Programm. "Bei diesen drei Rennen kann noch einiges passieren. Wenn wir einfach weiterhin konstant sind und keine Fehler machen, dann werden wir ein Wörtchen mitreden", ist Ericsson von sich und seiner #8 Ganassi-Crew überzeugt.

25. Jahrestag von Alex Zanardis "The Pass" (8. September)

Alessandro Zanardi

Am 8. September 1996 ritt Alex Zanardi das wohl berühmteste Laguna-Seca-Manöver Zoom

Heute auf den Tag genau vor 25 Jahren ritt Alex Zanardi beim CART-Saisonfinale 1996 auf dem Laguna Seca Raceway das wohl berühmteste Überholmanöver, das jemals auf vier Rädern auf dieser Strecke gezeigt wurde. In Zeiten, als von Tracklimits noch niemand sprach, sicherte sich Zanardi mit dem Manöver, das mehr neben als auf der Strecke stattfand, den Sieg.

Bryan Herta im Reynard-Mercedes vom Team Rahal lag in der letzten Runde in Führung und hatte seinen ersten IndyCar-Sieg zum Greifen nah. Doch bei der Anfahrt zur legendären Corkscrew-Passage presste sich Zanardi mit seinem Reynard-Honda von Chip Ganassi Racing im letzten Moment links neben Herta. Weil er dabei den Bremspunkt verpasste, durchfuhr Zanardi die steil abfallende Links-Rechts-Kombination im Dreck fernab der Ideallinie.


CART 1996: Laguna Seca

Es gelang Zanardi nicht nur, das Auto abseits der Strecke unter Kontrolle zu halten. Es gelang ihm auch, beim Wiedereinreihen vor dem verdutzten Herta zu bleiben. Die letzten drei Kurven waren dann Formsache und der dritte Sieg in Zanardis Rookie-Saison war eingefahren. Das Manöver gegen Herta im Corkscrew ging als "The Pass" in die Geschichte ein. Und damit rückte sogar der gleichzeitig sichergestellte Titelgewinn von Zanardis Ganassi-Teamkollege Jimmy Vasser ein wenig in den Hintergrund.

Dank "The Pass" war Laguna Seca 1996 eines von zahlreichen Rennen in Zanardis kurzer, aber erfolgreicher IndyCar-Karriere, bei denen er für Staunen sorgte. In seinen beiden Titeljahren 1997 und 1998 ließ der Italiener weitere Überraschungsmanöver folgen.

Titelroulette in Portland? (7. September)

Start zum Grand Prix von Portland der IndyCar-Saison 2019: Colton Herta führt

Der Start und die Restarts in Portland sind tückisch (Foto: Start 2019) Zoom

Nach zwei rennfreien Wochenenden meldet sich die IndyCar-Serie am kommenden Wochenende zurück, um an drei aufeinanderfolgenden Sonntagen die letzten drei Rennen der Saison 2021 auszutragen. Den Auftakt dieses Triple-Headers bildet der Grand Prix von Portland. Und je nachdem, aus welcher Perspektive man es betrachtet, sind die Chancen beziehungsweise die Risiken sehr hoch, dass der Titelkampf erneut aufgemischt wird.

Zur Erinnerung: Beim zurückliegenden Rennen auf dem kurzen Oval im Gateway Motorsports Park in St. Louis wurden die Ganassi-Titelkandidaten Alex Palou und Scott Dixon in "einem Aufwasch" von Rinus VeeKay abgeräumt. McLaren-Pilot Patricio O'Ward und Penske-Pilot Josef Newgarden ließen sich nicht zweimal bitten und haben mit P2 respektive P1 im Rennen so viel Boden in der Meisterschaft gutgemacht, dass sie als Tabellenführer (O'Ward) und Tabellendritter (Newgarden) nach Portland kommen.

Der Portland International Raceway ist bekannt dafür, speziell bei Starts und Restarts große Träume platzen zu lassen. Grund dafür ist das Nadelöhr in Form der engen Schikane am Ende der Start/Ziel-Gerade. Ob am Sonntag insbesondere die fünf Piloten, die sich realistisch betrachtet noch im Titelkampf befinden, diese Schikane ohne Crash meistern werden?

Kimball fährt dritten Foyt-Chevy beim Finale (6. September)

Charlie Kimball

Der dritte Foyt-Chevrolet kehrt für das Saisonfinale in Long Beach zurück Zoom

A.J. Foyt Enterprises stockt für das IndyCar-Saisonfinale am 26. September in Long Beach auf. Neben den beiden Stammfahrern Sebastien Bourdais und Dalton Kellett kommt auf dem kalifornischen Stadtkurs auch Charlie Kimball zum Einsatz. Der Kalifornier fährt den dritten Foyt-Chevrolet mit der Startnummer 11, den er in dieser Saison schon beim Indianapolis-Grand-Prix im Mai und anlässlich des Indy 500 fuhr. Beim Saisonhöhepunkt aber scheiterte er knapp an der Qualifikation für das Rennen.

Long Beach bezeichnet Kimball als "mein Lieblingsrennen abgesehen vom Indy 500". Der 36-Jährige erinnert sich an seine Kindheit, indem er sagt: "Als ich im Kindesalter zu diesem Rennen kam, war es immer mein Traum, mal auf der anderen Seite des Zauns zu sein." Seinen bislang letzten Long-Beach-Einsatz hatte Kimball im April 2018, als er für das Carlin-Team auf P10 ins Ziel kam.

Jahrestag von Porsches einzigem IndyCar-Sieg (3. September)

Teo Fabi im March-Porsche in der CART-Saison 1989

Porsche war 1988 bis 1990 drei Jahre in der CART-Serie engagiert und siegte einmal Zoom

Heute vor 32 Jahren feierte Porsche den einzigen Rennsieg im Rahmen des dreijährigen IndyCar-Programms, das der Hersteller von 1988 bis 1990 in der damaligen CART-Serie betrieb. Ursprünglich kam neben dem V8-Motor auch das Chassis von Porsche selbst. Nach zwei wenig erfolgreichen Probeeinsätzen Ende 1987 (Laguna Seca und Miami) entschied man aber, ab 1988 auf Chassis von March zu setzen. Diese jedoch wurden von Porsche stark modifiziert.

Das Porsche-Team lief unter der Nennung von Porsche North America und wurde ab 1989 geleitet von Derrick Walker, der später mit Erfolg sein eigenes Team am Start hatte. Am 3. September 1989 wurde auf dem Mid-Ohio Sports Car Course gefahren. Und dort fuhr Teo Fabi mit dem grün/weißen March-Porsche zum Sieg. Von der Pole gestartet, führte der Italiener 71 der 84 Rennrunden an. In der Schlussphase musste er noch zittern, weil er zu einem außerplanmäßigen dritten Boxenstopp gerufen wurde.

Letztlich aber siegte Fabi souverän mit sieben Sekunden Vorsprung. Zweiter wurde Al Unser Jr., Dritter Michael Andretti. Am Saisonende war Fabi als der damals einzige Porsche-Pilot starker Vierter der Gesamtwertung. Abgesehen vom Sieg in Mid-Ohio war er auch auf dem Michigan International Speedway und auf der Rennstrecke Road America (jeweils als Zweiter) sowie auf der Milwaukee Mile (als Dritter) auf das Podium gefahren. Und fünfmal wurde mit P4 das Podium nur knapp verpasst.

Teo Fabi im March-Porsche beim Indy 500 der CART-Saison 1989

1989 war das beste Porsche-Jahr: Teo Fabi wurde Vierter der Gesamtwertung Zoom

In der darauffolgenden Saison 1990 setzte das Porsche-Team zwei Autos ein. Als Teamkollege für Fabi wurde John Andretti verpflichtet. An die Erfolge von 1989 aber konnte man nicht anknüpfen. Es gab "nur" noch einen dritten Platz (Meadowlands) und eine Pole (Denver). Ende 1990 wurde nach drei Jahren, deren Bilanz sich für einen Neueinsteiger durchaus sehen lassen konnte, der Stecker aus Porsches IndyCar-Programm gezogen.

Callum Ilott gibt IndyCar-Debüt mit Juncos (2. September)

Ricardo Juncos, Callum Ilott

Ferrari-Testfahrer Callum Ilott fährt in Portland für das Team von Ricardo Juncos Zoom

Der argentinische Rennstallbesitzer Ricardo Juncos steht mit seinem Team unmittelbar vor dem Comeback in der IndyCar-Serie. Am bevorstehenden Rennwochenende (10. bis 12. September in Portland) tritt das kürzlich in Juncos Hollinger Racing umbenannte Team an und gibt sein Comeback nach mehr als zwei Jahren Pause. Zuletzt war Juncos Racing (damals noch ohne Mitwirkung von Investor Brad Hollinger) beim Indy 500 des Jahres 2019 am Start gewesen.

Beim Comeback sitzt ein IndyCar-Debütant im Cockpit des Juncos-Chevrolet, der nun nicht mehr die Startnummer 32, sondern die Startnummer 77 trägt. Es handelt sich um Callum Ilott. Der 22-jährige Brite ist Mitglied des Ferrari-Nachwuchsprogramms und in dieser Rolle als Testfahrer für Ferraris Formel-1-Team sowie als offizieller Ersatzfahrer für das Ferrari-Kundenteam Alfa Romeo tätig. Am Monza-Wochenende der Formel 1 aber gibt Ilott in Portland sein IndyCar-Debüt.

"Ich möchte mich bei der Ferrari-Akademie für die Erlaubnis bedanken, diese Gelegenheit wahrzunehmen und ich möchte mich bei Ricardo Juncos und Brad Hollinger bedanken, dass sie mich an Bord holen", so Ilott, der am heutigen Donnerstag anlässlich eines Testtags auf dem Infield-Rundkurs des Indianapolis Motor Speedway erstmals den IndyCar-Boliden fahren wird.

Derweil vermeldet auch ein anderes IndyCar-Team eine Neuigkeit. Rahal Letterman Lanigan Racing nämlich vergibt das Cockpit des dritten Rahal-Honda für die letzten drei Saisonrennen (Portland, Laguna Seca und Long Beach) an Oliver Askew. Der letztjährige McLaren-Pilot ist nach Santino Ferrucci und Christian Lundgaard der dritte Fahrer, der den #45 Rahal-Honda pilotieren darf. In der IndyCar-Saison 2022 wird das Auto auf Vollzeitbasis eingesetzt. Wer es dann fahren wird, wurde noch nicht verlautbart.

McLaren-Pilot O'Ward der Favorit für Portland? (1. September)

Patricio O'Ward

Patricio O'Ward fuhr beim Portland-Test Ende Juli Bestzeit und ist gut drauf Zoom

Wenn die IndyCar-Serie am übernächsten Sonntag (12. September) auf dem Portland International Raceway das drittletzte Rennen der Saison startet, tritt McLaren-Pilot Patricio O'Ward als der Tabellenführer an. Das aber ist nicht der Grund, weshalb sich der 22-jährige Mexikaner diebisch auf das Rennen freut.

Denn als McLaren SP Ende Juli zusammen mit Chip Ganassi Racing und Meyer Shank Racing in Portland testen war, legte O'Ward mit 59,36 Sekunden die Testbestzeit hin. Er war somit schneller als die versammelte Ganassi-Truppe, die mittlerweile auch in der IndyCar-Gesamtwertung 2021 geschlossen hinter ihm liegt. Mehr als die Testbestzeit aber ist das gute Gefühl von damals, das O'Ward so zuversichtlich auf das Rennwochenende blicken lässt.

"Ich mag Portland sehr und war mit unserem Tag sehr zufrieden. Wir haben viel getestet und ich glaube, wir haben eine richtig gute Abstimmung gefunden. Ich freue mich, hierher zurückzukommen", hatte O'Ward unmittelbar nach seiner Bestzeit vor einem Monat gesagt. Allerdings sei dazu gesagt, dass beim Rennen am 12. September natürlich auch die Teams Penske, Andretti und Co., die den Test ausließen, dabei sein werden.

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