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IndyCar-News Juli 2020: Nachrichten aus der IndyCar-Szene, kurz und kompakt

Aktuelle Nachrichten aus der IndyCar-Szene, kurz und kompakt: Scott Dixon hat mit einem Auge schon den nächsten Titel im Blick und erklärt seine Strategie

Scott Dixon auf dem besten Weg zum sechsten Titel (31. Juli)

Scott Dixon

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Nach sechs von 14 geplanten Rennen der IndyCar-Saison 2020 führt Ganassi-Pilot Scott Dixon die Gesamtwertung klar an. Der fünfmalige IndyCar-Champion hat aktuell 49 beziehungsweise 53 Punkte Vorsprung auf die Penske-Piloten Simon Pagenaud und Josef Newgarden. Damit befindet sich Dixon auf dem besten Weg zu seinem sechsten Titel, zumal als nächstes der Double-Header in Mid-Ohio (8./9. August) ansteht - einer Strecke, auf der Dixon schon sechsmal gewonnen hat.

"Man will immer der Gejagte sein", sagt Dixon mit Blick auf die Gesamtwertung und erklärt seine Strategie: "Natürlich ist es immer eine gute Story, wenn man derjenige bist, der aufholt und dann doch noch Champion wird. Aber ehrlich gesagt will man die gesamte Saison lang der Tabellenführer sein. Genau das probieren wir. Momentan bin ich in dieser Lage und hoffentlich bleibt das auch so."

Allerdings merkt Dixon, der die ersten drei Saisonrennen 2020 allesamt gewonnen hat, auch an: "Die stärkste Konkurrenz kommt immer von der Penske-Truppe." Wie um das zu beweisen, wurden die beiden zurückliegenden Rennen (Double-Header auf dem Iowa Speedway) von Pagenaud und Newgarden gewonnen.

Erwähnenswert ist noch: Doppelte Punkte gibt es in diesem Jahr lediglich beim Indy 500 (23. August). In den Jahren 2015 bis 2019 hatte es zusätzlich zum Indy 500 auch beim Saisonfinale doppelte Punkte gegeben. Diese Regel aber hat man für 2020 abgeschafft.

Ex-NASCAR-Crewchief Cole Pearn wechselt Fronten (30. Juli)

Cole Pearn

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Cole Pearn wechselt überraschend die Fronten und gibt seinen Arbeitseinstand im IndyCar-Umfeld. Der Kanadier, der vor drei Jahren als Crewchief von Martin Truex Jr. zusammen mit diesem den NASCAR-Titel errungen hat, wurde von Ed Carpenter Racing verpflichtet. Beim Indy 500 im August wird er als Chefingenieur am zusätzlich eingesetzten dritten Carpenter-Chevrolet (Startnummer 47) für Conor Daly arbeiten.

Abgesehen von vier gemeinsamen Jahren bei Furniture Row, deren Highlight der Titelgewinn 2017 war, arbeitete Pearn für Truex Jr. auch bei Joe Gibbs Racing als Crewchief. In diesem Fall war es aber nur ein Jahr (2019), bevor er sich zum Rückzug ins Private entschied. Jetzt gibt er in der IndyCar-Serie ein überraschendes Comeback. "Ich war mir nicht sicher, wann ich in den Rennsport zurückkehren würde, aber das hier ist eine großartige Gelegenheit, genau das zu tun", sagt Pearn über das Team von Ed Carpenter.

Starterfeld für Indy 500 nimmt Formen an (29. Juli)

Startaufstellung zum Indy 500 2019

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Für die 104. Auflage der 500 Meilen von Indianapolis, die aufgrund von COVID-19 für den 23. August vor rund 25 Prozent der Zuschauerkapazität des Indianapolis Motor Speedway im Kalender steht, liegen derzeit 31 Meldungen vor. Neben den 23 Autos, die in der IndyCar-Saison 2020 auf Vollzeitbasis eingesetzt werden, haben für den Saisonhöhepunkt folgende Teams ein zusätzliches (oder einziges) Auto gemeldet: Penske (Helio Castroneves), Dreyer & Reinbold (Sage Karam und J.R. Hildebrand), Andretti (James Hinchcliffe), Foyt (Dalton Kellett), Buhl/Rahal (Spencer Pigot), Carpenter (Conor Daly) und McLaren SP (Fernando Alonso).

Des weiteren könnten noch bis zu sechs weitere Autos hinzukommen, womit das Teilnehmerfeld, das am 15./16. August ins Qualifying geht, auf bis zu 37 Autos anwachsen könnte. Bei diesen derzeit noch nicht bestätigten Autos handelt es sich um je eines von Carlin, Coyne, DragonSpeed, Dreyer & Reinbold, Juncos und Top Gun. Allerdings gilt sowohl für Juncos als auch für Top Gun, dass ein Einsatz in diesem Jahr unwahrscheinlich ist.

Neuartiges Qualifying-Format auch in St. Louis (28. Juli)

Scott Dixon

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Auf dem 1,25-Meilen-Oval im Gateway Motorsports Park in St. Louis (Illinois) findet am 29./30. August das vierte von insgesamt fünf Double-Header-Wochenenden im veränderten IndyCar-Kalender 2020 statt. Nach jenem auf dem Iowa Speedway ist es das zweite Doppel-Event auf einem Oval. Und bei diesem wird abermals das neuartige Qualifying-Format angewandt. Das heißt, es gibt wieder ein Einzelzeitfahren über zwei Runden, wobei die erste Runde für die Startaufstellung für Rennen 1 (Samstag) zählt und die zweite Runde für die Startaufstellung für Rennen 2 (Sonntag).

Noch zwei statt ein Rennen bis zum Indy 500 (27. Juli)

Start zum Honda Indy 200 auf dem Mid-Ohio Spots Car Course 2018

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Das im Raum gestandene Update des IndyCar-Kalenders 2020 ist offiziell. Weil Portland wie erwartet vom Termin 13. September gestrichen wurde und auch der Double-Header auf dem Laguna Seca Raceway (19./20. August) nicht stattfinden wird, hat man als Kompensation kurzerhand drei andere Events zu Double-Headern gemacht.

Eines der Events, die ein zusätzliches Rennen bekommen, ist Mid-Ohio. Und das bedeutet, dass bis zum Saisonhöhepunkt, den 500 Meilen von Indianapolis (23. August), noch zwei statt ein Saisonrennen stattfinden. Eigentlich war Mid-Ohio nur für den 9. August vorgesehen. Jetzt aber wird dort auch am 8. August schon ein Rennen ausgetragen. Abgesehen davon haben St. Louis und der Rundkurs in Indianapolis je ein zusätzliches Rennen zugesprochen bekommen.

Werden die drei Westküsten-Rennen gestrichen? (24. Juli)

IndyCar-Action auf dem Laguna Seca Raceway

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Der im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie mehrfach angepasste IndyCar-Kalender 2020 könnte in Kürze weiteren Änderungen unterzogen werden. Das Rennen in Portland (13. September) und der Double-Header in Laguna Seca (19./20. September) wackeln bedenklich, weil an der US-Westküste die Corona-Infektionszahlen wieder rasant in die Höhe geschnellt sind. Es gibt neue Auflagen, teilweise Lockdowns.

Aber auch im Falle einer Absage der drei Westküsten-Rennen in Oregon und Kalifornien sind die IndyCar-Verantwortlichen rund um Mark Miles und Roger Penske bemüht, 14 Saisonrennen auszutragen. Die Lösung wäre, dass einige andere der noch anstehenden Termine zu Double-Headern werden. Infrage kämen theoretisch Mid-Ohio und St. Louis im August sowie Indianapolis (Rundkurs) und St. Petersburg im Oktober.

Graham Rahal strotzt vor Zuversicht (23. Juli)

Graham Rahal

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Graham Rahal (Rahal-Honda) fuhr bei den ersten sechs Saisonrennen zweimal auf das Podest. Mit etwas mehr Glück, allen voran ein Elkhart Lake, hätten es noch mehr Top-3-Platzierungen für ihn werden können. Dennoch: Nur Scott Dixon und Simon Pagenaud haben mit bisher vier und drei Podestplätzen öfter an einer Siegerehrung 2020 teilgenommen. Und so strotzt Rahal für die beiden anstehenden Rennen - sein Heimspiel in Mid-Ohio (9. August) und das Indy 500 (23. August) - vor Zuversicht.

"Basierend darauf, was ich beim Indy-Grand-Prix [Platz zwei hinter Dixon] gesehen habe, sollten wir in Mid-Ohio richtig richtig stark sein. Ich habe ein gutes Gefühl und kann es gar nicht mehr abwarten, in die Heimat zu kommen. Und für Indy bin ich ausgesprochen zuversichtlich. Dort sollten wir sehr gut aussehen. Mein Ingenieur Allen [MacDonald] ist quasi bekannt dafür, ein Indy-Spezialist zu sein. Ich glaube, wir sollten in Indy zu den Stärksten gehören. Ich freue mich", so der Sohn von Teambesitzer Bobby Rahal.

Kauft Penske den Iowa Speedway? (22. Juli)

Josef Newgarden

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Am vergangenen Wochenende hat Penske den Iowa Speedway im übertragenen Sinne übernommen, denn beide Rennen des Double-Headers wurden von einem Penske-Piloten gewonnen: Simon Pagenaud siegte in Rennen 1 vom letzten Startplatz kommend, Josef Newgarden dominierte und siegte in Rennen 2. Für die Zukunft könnte Penske den Iowa Speedway auch tatsächlich übernehmen. Es gibt Gerüchte, dass das Unternehmen, das seit Jahresbeginn Besitzer der IndyCar-Serie und des Indianapolis Motor Speedway ist, den einzigen Short-Track im IndyCar-Kalender kaufen könnte.

Entworfen wurde der Iowa Speedway einst von Rusty Wallace, der jahrzehntelang Erfolge für Penske in der NASCAR-Szene eingefahren hat. Inzwischen ist NASCAR selbst über die International Speedway Corporation (ISC) Besitzer des 0,875-Meilen-Ovals. Penske mietet die Strecke, um IndyCar-Rennen austragen zu können. Wird man sie tatsächlich kaufen? "In diesem Jahr hatten wir einen Vertrag als Promoter. Wir haben uns auf einen Deal verständigt, um die Strecke zu mieten. Ich würde sie auch in den kommenden Jahren gerne mieten", gibt sich Roger Penske gegenüber 'Racer' noch zugeknöpft.

NASCAR-Rennen allerdings finden 2020 gar keine auf dem Iowa Speedway statt. Ursprünglich waren zwei Xfinity- und ein Truck-Rennen geplant. Die Termine fielen zunächst der COVID-19-Pandemie zum Opfer. Doch statt die Rennen an Ort und Stelle neu zu terminieren, wurden sie an andere Rennstrecken vergeben.

Iowa Speedway auch 2021 mit zwei Rennen? (21. Juli)

Start zu Rennen 2 auf dem Iowa Speedway 2020

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Der Double-Header am vergangenen Wochenende auf dem Iowa Speedway war eine kurzfristige Maßnahme im Zuge der Neugestaltung des IndyCar-Kalenders 2020 nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie. Für die Saison 2021 aber könnte ein solcher Double-Header auf dem 0,875-Meilen-Oval zum Standard werden.

"Aus Sicht der Rennstrecke sehe ich keinen Grund, warum das nicht funktionieren sollte", sagt Michael Montri, Promoter des Iowa-Doppels 2020, im Gespräch mit 'Motorsport.com' und führt als Argument die "große Unterstützung in der Region" an. Schließlich gehört der Short-Track seit 2007 ununterbrochen zum IndyCar-Kalender, nachdem er erst im September 2006 fertiggestellt worden war.

IndyCar-Präsident Mark Miles warnt für 2021 aber vor zu vielen Doppel-Events: "Ich glaube, es wäre ein Fehler, wenn wir versuchen würden, so viele Double-Header wie möglich zu fahren. In diesem Jahr war das eine großartige Sache, weil wir aufgrund von COVID ein paar Rennen verloren haben, die wir nicht neu terminieren konnten. Generell haben wir aber viele tolle Austragungsorte und viele großartige Promoter. Daher möchte ich diese Diskussion nicht missverstanden wissen"

Neuer Lufteinlass am Aeroscreen (20. Juli)

Graham Rahal

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Um das Problem der Belüftung des IndyCar-Cockpitschutzes Aeroscreen weiter in den Griff zu kriegen, war am Rennwochenende auf dem Iowa Speedway ein zusätzlicher Lufteinlass auf der Oberseite des Aeroscreen angebracht. Erstmals ausprobiert worden war die Neuerung bereits am Wochenende zuvor im Freien Training in Elkhart Lake - dort nur an einigen wenigen Autos. Auf dem Iowa Speedway fuhren schließlich alle Autos durchgehend damit.

Der Effekt des neuen Lufteinlasses hielt sich laut Aussagen der Fahrer aber in Grenzen. Den größeren positiven Einfluss hatte demnach die Verlegung der Trinkflasche aus dem Seitenkasten ins Cockpit. Dieser Schritt wurde im Nachgang zum brütend heißen Indianapolis-Grand-Prix für das Elkhart-Lake-Wochenende vollzogen und wurde von den Piloten begrüßt. Zuvor hatte unter anderem Graham Rahal geklagt, dass seine Trinkwasservorräte im Rennen heißer waren als dass er üblicherweise seinen Kaffee trinkt.

Nur 23 Autos beim Double-Header in Elkhart Lake (10. Juli)

IndyCar-Action in Elkhart Lake

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Nachdem der IndyCar-Saisonauftakt in Fort Worth 24 Autos auf der Meldeliste gesehen hatte und der Grand Prix von Indianapolis als zweites Saisonrennen gar deren 26, sind für den Double-Header am Wochenende in Elkhart Lake nur die 23 auf Vollzeitbasis eingesetzten Autos gemeldet. Das heißt, dass auch der zweite Carlin-Chevrolet (Startnummer 31) weiterhin fehlt. Carlin setzt in dieser Saison nur das Auto mit der Startnummer 59 auf Vollzeitbasis ein. Dieses teilen sich Max Chilton (Rundkurse) und Conor Daly (Ovale). Nachfolgend die Meldeliste für die beiden Rennen am Samstag und Sonntag in Elkhart Lake im Detail:

Meldeliste für Elkhart Lake 1 der IndyCar-Saison 2020

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St. Louis im August mit neuem Rahmenrennen (9. Juli)

Start zum IndyCar-Rennen im Gateway Motorsports Park in St. Louis 2018

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Das diesjährige IndyCar-Rennen auf dem 1,25-Meilen-Oval im Gateway Motorsports Park in St. Louis ist einiges der wenigen, die ihren Platz im Kalender trotz Coronakrise behalten haben. Nun aber hat man für den Renntag (30. August) ein neues Rahmenrennen angesetzt. Die Truck-Serie als dritte NASCAR-Liga fährt an jenem Tag unmittelbar vor der IndyCar-Serie. Möglich geworden ist die Zusammenlegung durch das jüngste Update des NASCAR-Kalenders, dessen Auswirkungen auf die NASCAR Cup Series das Debüt auf dem Rundkurs in Daytona beinhalten.

Rossi in der Gesamtwertung mit dem Rücken zur Wand (8. Juli)

Alexander Rossi

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Auf dem Papier ist Alexander Rossi einer der Favoriten auf den IndyCar-Titel 2020. Doch nach zwei Saisonrennen findet sich der Vizechampion von 2018 und Gesamtdritte von 2019 nur auf dem 23. Tabellenplatz wieder. Am Rossis Andretti-Honda gab es sowohl beim Saisonauftakt in Fort Worth als auch beim zweiten Rennen, dem Grand Prix von Indianapolis, technische Probleme. Mehr als ein 15. und ein 25. Platz sprangen für ihn nicht heraus.

Kurios: Als 23. in der Gesamtwertung rangiert Rossi sogar noch hinter zwei Piloten, die nur eines der beiden Rennen bestritten haben: Takuma Sato und Tony Kanaan. Sato konnte in Fort Worth aufgrund eines Trainingsunfalls nicht am Rennen teilnehmen, wurde aber trotzdem als Letzter (24.) gewertet und hat noch sechs Punkte kassiert. Kanaan fehlte beim Indianapolis-Grand-Prix planmäßig, weil es sich um ein Rundkursrennen handelte, der Brasilianer in seiner letzten Saison aber nur die Ovalrennen fährt.

Diversitätsprogramm ins Leben gerufen (7. Juli)

Roger Penske, Mark Miles

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Die IndyCar-Serie und der Indianapolis Motor Speedway haben ein eigenes Diversitätsprogramm mit dem Namen "Race for Equality and Change" ins Leben gerufen. Im Rahmen dessen wird eine Million US-Dollar bereitgestellt, um "interne und externe Programme und Initiativen zu unterstützen und damit einen fundamentalen Wandel einzuleiten", wie es in der Mitteilung heißt.

"Während sich unser Land mit grundlegenden Problemen im Zusammenhang mit Rasse, Gleichberechtigung und dem Zugang zu Chancen auseinandersetzt, haben wir intensiv zugehört, gelernt und nachgedacht", erklärt Mark Miles, Präsident der Penske Entertainment Corporation und in dieser Rolle Vorsitzender der IndyCar-Serie und des Indianapolis Motor Speedway. "'Race for Equality and Change' wird eine vielfältigere IndyCar-Gemeinde schaffen, die unseren Sport grundlegend verändern wird", so Miles.

Bester Saisonstart eines Fahrers seit 2010 (6. Juli)

Scott Dixon

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Mit seinem Sieg beim Grand Prix von Indianapolis am Samstag hat Scott Dixon etwas geschafft, was in der IndyCar-Serie zuletzt vor zehn Jahren vorgekommen war. Die Rede ist davon, dass ein Fahrer die ersten beiden Saisonrennen gewinnt. Dixon hatte am 6. Juni den Saisonauftakt in Fort Worth gewonnen und hat vier Wochen später nachgelegt. Eine solche Errungenschaft war zuletzt beim Saisonstart 2010 Will Power gelungen, der damals in Sao Paulo und St. Petersburg siegte.

Übrigens: Dass ein Fahrer die ersten drei Saisonrennen gewonnen hat, gab es zuletzt 2006 in der ChampCar-Serie. Damals gewann Sebastien Bourdais sogar die ersten vier Rennen (Long Beach, Houston, Monterrey, Milwaukee) allesamt.

26 Autos beim Indianapolis-Grand-Prix (3. Juli)

IndyCars in der Boxengasse beim Grand Prix von Indianapolis 2019

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Am Samstag, dem US-amerikanischen Nationalfeiertag, fährt die IndyCar-Serie auf dem Infield-Rundkurs des Indianapolis Motor Speedway den Grand Prix von Indianapolis, bevor tags darauf die NASCAR Cup Series im Oval das Brickyard 400 fährt. Es ist der historische erste Double-Header von IndyCar und NASCAR mit Rennen beider Topserien am selben Wochenende auf einer Strecke, wenn auch nicht auf demselben Streckenlayout.

Für das IndyCar-Rennen am Samstag umfasst die Meldeliste 26 Autos. Neben den auf Vollzeitbasis eingesetzten Autos sind als Teilzeitstarter diesmal Sage Karam (Dreyer/Reinbold-Chevrolet), James Hinchcliffe (Andretti-Honda) und Spencer Pigot (Buhl/Rahal-Honda) dabei. Alle drei werden im August auch beim Indy 500 dabei sein, haben darüber hinaus aber noch keine weiteren Rennen konkret festgesetzt. Nachfolgend die Meldeliste für den Grand Prix von Indianapolis im Detail:

Meldeliste: Grand Prix von Indianapolis 2020

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Scott McLaughlin noch ohne Pläne für 2021 (2. Juli)

Scott McLaughlin

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Von seinem Vorhaben, in diesem Jahr parallel zur Supercars-Saison mindestens ein IndyCar-Rennen zu fahren, musste sich Scott McLaughlin vor wenigen Wochen verabschieden. Denn auch ohne direkte Terminüberschneidungen ist es ihm aufgrund der Quarantäne-Vorschriften in Coronazeiten nicht möglich, kurzfristig zwischen Australien und den USA hin und her zu jetten.

In welcher Rennserie McLaughlin 2021 fahren wird, weiß er noch nicht: "Dieses Jahr wäre ein Bonus gewesen, da ich ein, zwei IndyCar-Rennen hätte fahren sollen. Wozu das geführt hätte, weiß ich nicht. Wir hatten noch keinen konkreten Plan für 2021, sondern wollten erst mal schauen, wir mir das Racing in der IndyCar-Serie gefällt. Bei Testfahrten kam ich gut mit dem Auto zurecht, aber eine Runde allein ist etwas ganz anderes als mit 20 anderen Leuten gleichzeitig auf der Strecke zu sein."

Die am vergangenen Wochenende nach vier Monaten Pause wiederaufgenommene Supercars-Saison 2020 führt McLaughlin weiterhin an. Was nächstes Jahr kommt, ist aber auch hier offen. Denn als Partner von Dick Johnson Racing ist das Team Penske bislang nur bis Jahresende gesetzt. Ob die erfolgreiche Kooperation in der australischen Tourenwagen-Serie auch 2021 Bestand haben wird, bleibt abzuwarten.

Fernando Alonsos Indy-500-Design präsentiert (1. Juli)

Fernando Alonso

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Am 23. August dieses Jahres will Fernando Alonso zum zweiten Mal nach 2017 in der Startaufstellung für die 500 Meilen von Indianapolis stehen. Versucht hatte er dies auch 2019, war damals aber an der Qualifikation für das 33-köpfige Starterfeld gescheitert. In diesem Jahr fährt Alonso ein drittes Auto von McLaren SP. Wie das Auto mit der Startnummer 66 aussehen wird, wurde seitens des Teams am Mittwoch offenbart.

Die Farben von Hauptsponsor Ruoff Mortgage wurden für das Alonso-Auto mit dem Standard-Design von McLaren SP kombiniert. Alonsos Teamkollegen im August sind die beiden Youngster Oliver Askew (USA) und Patricio O'Ward (Mexiko), die im Gegensatz zum Spanier die komplette IndyCar-Saison 2020 für das Team von Zak Brown, Sam Schmidt und Ric Peterson bestreiten.

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