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IndyCar-News Juni 2020: Nachrichten aus der IndyCar-Szene, kurz und kompakt

Aktuelle Nachrichten aus der IndyCar-Szene, kurz und kompakt: Das neue Team Top Gun Racing wird nun doch nicht diesjährigen Indy 500 aufkreuzen

Top Gun Racing verschiebt IndyCar-Debüt auf 2021 (30. Juni)

R.C. Enerson

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Die Pläne von Top Gun Racing, beim Indy 500 im August dieses Jahres erstmals in der (realen) IndyCar-Serie aufzutauchen, haben sich zerschlagen. Vor zwei Monaten standen die Zeichen gut, dass der Rennstall, der mit R.C. Enerson am virtuellen Indianapolis-Rennen der IndyCar iRacing Challenge teilgenommen hatte, auch beim echten Indianapolis-Rennen in diesem Jahr dabei sein würde. Nach Informationen von 'Racer' aber macht Top Gun nun einen Rückzieher. Demnach setzt man sich das Indy 500 im Mai 2021 als neues Ziel für das IndyCar-Debüt.

Dalton Kellett vor erstem Renneinsatz (29. Juni)

Dalton Kellett

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Der Grand Prix von Indianapolis am kommenden Samstag (4. Juli) wird für Dalton Kellett das IndyCar-Debüt. Beim Saisonauftakt in Fort Worth fehlte der junge Kanadier noch, weil es sich um ein Ovalrennen handelte und dieses im Foyt-Chevrolet mit der Startnummer 14 von Tony Kanaan gefahren wurde. Auf dem Indianapolis-Rundkurs nun übernimmt Kellett dieses Auto und wird damit den Großteil der Rundstreckenrennen im IndyCar-Kalender 2020 bestreiten. Für einige wenige Rundkursrennen übernimmt Sebastien Bourdais. Die Ovalrennen fährt allesamt Kanaan.

Kellett fuhr in den vergangenen Jahren in der Indy-Lights-Serie, konnte dort aber keine Bäume ausreißen. So beendete er die Gesamtwertung sowohl 2018 (für Andretti Autosport) als auch 2019 (für Juncos Racing) trotz einer jeweils vollen Saison nur als Siebter - nicht gerade überragend, wenn man bedenkt, dass die Serie zuletzt selten mehr als zehn Autos aufwies. "Da wir in der Indy Lights kleinere Starterfelder hatten, wird das größere Feld sicherlich eine Umstellung. Immerhin kenne ich die Strecke schon", so der 26-jährige IndyCar-Rookie vor seinem Debüt.

Double-Header in Elkhart Lake mit Vor-Ort-Zuschauern (26. Juni)

Max Chilton, Charlie Kimball

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Was sich bereits abgezeichnet hatte, steht nun fest. Die beiden IndyCar-Rennen auf dem Road-America-Kurs in Elkhart Lake werden am 11./12. Juli nicht als "Geisterrennen", sondern mit Fans an der Strecke über die Bühne gehen. Die entsprechende Bestätigung seitens der IndyCar-Serie liegt nun vor.

Damit ist der Grand Prix von Indianapolis am 4. Juli das vorerst letzte "Geisterrennen" im IndyCar-Kalender. Denn für den Double-Header auf dem Iowa Speedway (17./18. Juli) wurde bereits verlautbart, dass eine begrenzte Anzahl von Zuschauern erlaubt ist. Was Elkhart Lake betrifft, so markiert das IndyCar-Wochenende im Juli das zweite größere Rennwochenende mit Vor-Ort-Zuschauern. Denn an diesem Wochenende (27./28. Juni) fährt dort bereits die US-Superbike-Meisterschaft MotoAmerica vor Fans.

Robbie Buhl vor erstem Rennen als Teamchef (25. Juni)

Robbie Buhl

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Im Februar wurde bekannt gegeben, dass der ehemalige IRL-Pilot Robbie Buhl sein eigenes IndyCar-Team aufgebaut hat und mit diesem bei zwei Rennen der Saison 2020 antreten will. Wenige Tage später folgte die Bekanntgabe, dass man mit Rahal Letterman Lanigan Racing kooperiert und Spencer Pigot als Fahrer gewonnen hat. Jetzt steht das Team, das offiziell auf die sperrige Bezeichnung "Rahal Letterman Lanigan Racing with Citrone/Buhl Autosport" hört, vor dem Renndebüt.

Beim Grand Prix von Indianapolis, der für den 4. Juli als zweites Rennen der laufenden IndyCar-Saison auf dem Plan steht, wird Pigot den Buhl/Rahal-Honda mit der Startnummer 45 erstmals ausfahren. Teambesitzer Buhl hat es in seiner eigenen Karriere im Zeitraum 1993 bis 2004 auf 90 Rennen gebracht, wovon er zwei (Loudon 1997 und Orlando 2000) gewonnen hat.

Dreyer & Reinbold fährt Indianapolis-GP mit Sage Karam (24. Juni)

Sage Karam

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In den vergangen sechs Jahren umfasste das IndyCar-Programm von Dreyer & Reinbold Racing jeweils nur Einzelstarts beim Indy 500. In diesem Jahr weitetet man das Programm auf mehrere Rennen aus. Für den Grand Prix von Indianapolis, der am 4. Juli als zweites Saisonrennen im Kalender steht, ist Sage Karam im #24 Dreyer/Reinbold-Chevrolet gemeldet.

"Wir hatten geplant, den [ursprünglichen] Saisonauftakt in St. Petersburg zu bestreiten. Dann aber kam COVID-19 und alles stand still", erklärt Teambesitzer Dennis Reinbold und weiter: "Da inzwischen einige der COVID-19-Restriktionen gelockert wurden, hatten wir das Gefühl, dass es in unsere Pläne passen würde, wenn wir Sage beim Grand Prix antreten lassen. Es ist sieben Jahre her, dass wir zuletzt ein Rennen abseits des Indy-Ovals bestritten haben."

Jay Frye: "Fünf Seiten" Texas-Mitschrift für Verbesserungen (23. Juni)

Jay Frye

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Der IndyCar-Auftakt 2020 am 6. Juni auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth war für die US-Formelrennserie das erste Event in Coronazeiten. Es handelte sich um eine Eintagesveranstaltung. Nach diesem Muster werden im Juli auch Rennen in Elkhart Lake und auf dem Iowa Speedway gefahren, wenngleich es sich in beiden Fällen um Double-Header mit zwei Rennen handelt.

Laut IndyCar-Präsident Jay Frye will man Erkenntnisse vom Auftakt in Fort Worth umsetzen. "Das wohl wichtigste, was wir gelernt haben, ist die Frage, wie wir solche Eintagesveranstaltungen öfter abhalten können", wird Frye von 'Racer' zitiert. "Ich habe fünf Seiten Mitschrift angefertigt mit Dingen, die wir besser machen können. Wir werden Road America und Iowa sozusagen so abhalten, dass es jeweils zwei Eintagesveranstaltungen [pro Wochenende] sein werden."

Daumendrücken für Alex Zanardi (22. Juni):

Alessandro Zanardi

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Das Schicksal von Alex Zanardi, der seit seinem schweren Handbike-Unfall vom späten Freitagnachmittag in Italien um sein Leben kämpft, beschäftigt auch die IndyCar-Gemeinde. Schließlich hat der Italiener auf dieser Bühne seine größten Motorsport-Erfolge eingefahren, als er in seinen drei Jahren in der CART-Serie (1996 bis 1998) zunächst bester Rookie des Jahres wurde und anschließend zweimal den Titel errang. Seine 15 Rennsiege kamen allesamt als Teamkollege seines Kumpels Jimmy Vasser im Ganassi-Team zustande.

Die IndyCar-Serie sendet eine Botschaft in Richtung Zanardi, der seit Freitagabend mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus in Siena behandelt wird. "Kämpfe weiter, Champ. Die gesamte IndyCar-Familie drückt dir die Daumen, Alex Zanardi. Wenn das jemand schaffen kann, dann bist du es. Das wissen wir", so die Botschaft, die noch am Freitag versendet wurde.

Begrenzte Anzahl Zuschauer bei Iowa-Doppel erlaubt (19. Juni)

Start zum Iowa 300 der IndyCar-Saison 2019

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Der IndyCar-Saisonauftakt 2020 ging am 6. Juni in Fort Worth als "Geisterrennen" über die Bühne und als solches wird auch der Grand Prix von Indianapolis am 4. Juli ausgetragen. Für den anschließenden Double-Header in Elkhart Lake (11./12. Juli) besteht die Chance, dass Zuschauer an die Strecke dürfen. Bestätigt ist dies aber noch nicht. Bestätigt ist nun aber, dass für den daran anschließenden Double-Header auf dem Iowa Speedway (17./18. Juli) eine begrenzte Anzahl Tickets erhältlich ist.

Wie viele Zuschauer genau am Short-Track in Newton zugelassen sein werden, lässt IndyCar offen. Man verweist aber darauf, dass alle bisher gekauften Tickets Gültigkeit haben und weitere Tickets in "begrenzter Anzahl" verfügbar sein werden. Auf der Tribüne müssen die Fans den Corona-Sicherheitsabstand von sechs Fuß (rund 1,80 Meter) einhalten. Zudem werden alle beim Betreten der Anlage auf Fieber hin gemessen. Der Zutritt zum Infield ist Zuschauern nicht erlaubt.

Die beiden Iowa-Rennen über eine Distanz von jeweils 250 Meilen werden als Flutlichtrennen ausgetragen und starten am 17./18. Juli in MESZ umgerechnet in der Nacht auf Samstag und in der Nacht auf Sonntag jeweils kurz nach 3:00 Uhr.

McLaughlin hadert mit Verzögerung seines IndyCar-Debüts (18. Juni)

Scott McLaughlin

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Supercars-Tabellenführer Scott McLaughlin wird den Grand Prix von Indianapolis der IndyCar-Serie trotz Terminverlegung vom Mai in den Juli nicht bestreiten können und muss damit noch unbestimmte Zeit länger auf sein IndyCar-Renndebüt warten. Am Wochenende des 4. Juli steht im Supercars-Kalender zwar kein Rennen an. Aber die aktuellen Richtlinien für Flugverkehr und Quarantäne bei einer Einreise in die USA lassen nicht genug Zeit, denn am 27./28. Juni wird in Eastern Creek die Supercars-Saison fortgesetzt.

"Das ist einfach die knallharte Realität dieser ganzen Pandemie", wird McLaughlin von 'Auto Action' zitiert. "Ich hätte mein erstes IndyCar-Rennen ja schon hinter mir, aber es ist nun mal wie es ist", verweist der Penske-Pilot darauf, dass er ohne die Coronavirus-Pandemie am eigentlichen Indianapolis-GP-Termin (9. Mai) gefahren wäre. Einen neuen Termin für McLaughlins IndyCar-Debüt gibt es derzeit noch nicht. Für 2021, spätestens 2022, plant der Neuseeländer aber weiter mit einem Vollzeitwechsel von Australien in die USA.

Double-Header in Elkhart Lake mit Vor-Ort-Zuschauern? (17. Juni)

IndyCar-Action in Elkhart Lake 2019

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Eigentlich hätte die IndyCar-Serie am kommenden Wochenende auf dem Road-America-Kurs in Elkhart Lake gastieren sollen. Aufgrund der coronabedingten Umgestaltung des Rennkalenders trägt man stattdessen am 11./12. Juli einen Double-Header mit zwei Rennen aus. Diese Rennen könnten mit Vor-Ort-Zuschauern über die Bühne gehen. Bereits am 27./28. Juni fährt MotoAmerica in Elkhart Lake vor Zuschauern. Zudem gab es auf der Strecke schon am vergangenen Wochenende lokale Rennen des Sports Car Club of America (SCCA) ebenfalls mit Zuschauern vor Ort.

Rosenqvist letzte kleine Aeroscreen-Zweifel (16. Juni)

Felix Rosenqvist

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IndyCar-Champion Josef Newgarden hat den Aeroscreen nach dem Renndebüt beim Saisonauftakt 2020 gelobt und beteuert, die Konstruktion abgesehen von den Auswirkungen auf das Handling "gar nicht bemerkt" zu haben. Felix Rosenqvist stimmt zu. "Ich hatte überhaupt Probleme und kann keinen einzigen Aspekt nennen, der nicht gut gewesen wäre", so der Ganassi-Pilot in Erinnerung an das Texas-Rennen.

Einen letzten kleinen Zweifel, der in Fort Worth keine Rolle spielte, hat Rosenqvist aber doch noch. "Das einzige Szenario, das knifflig werden könnte, wäre Regen", meint der letztjährige Rookie des Jahres, erinnert sich dann aber an den Februar-Test in Austin, bei dem es zumindest leicht geregnet hatte: "Bislang kamen wir im Regen damit sogar besser zurecht als ohne [Aeroscreen]."

Rosenqvist, der als Cockpitschutz nicht nur den Aeroscreen kennt, sondern als ehemaliger Formel-E-Pilot auch den Bügel Halo, hält fest: "Beide erfüllen ihren Zweck, nämlich eine Verbesserung der Sicherheit ohne Nachteile. Das einzige ist, das etwas an Gewicht hinzugekommen ist."

Newgarden hat Aeroscreen "gar nicht bemerkt" (15. Juni)

IndyCar-Aeroscreen

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Das Renndebüt des Aeroscreen beim IndyCar-Auftakt 2020 vor neun Tagen in Fort Worth lässt Titelverteidiger Josef Newgarden (Penske) mit einem guten Gefühl zurück. Sorgen, wonach es mit dem wuchtigen Cockpitschutz zu heiß werden könnte, bewahrheiteten sich in Training und Qualifying (tagsüber) ebenso wenig wie Befürchtungen, dass es im Rennen (abends) bei untergehender Sonne zu Reflexionen hätte kommen können.

"Abgesehen vom veränderten Handling habe ich den Screen gar nicht bemerkt", so Newgarden, der das Texas-Rennen von der Pole-Position gestartet auf dem dritten Platz beendet hatte. "Das Handling des Autos ist anders, aber aus Fahrersicht nehme ich das Ding [Aeroscreen] gar nicht mehr wahr. Hinsichtlich der Belüftung wurde richtig gute Arbeit geleistet und auch die Sicht war in Ordnung. Ich hatte diesbezüglich keinerlei Probleme."

Biografie von John Andretti auf den Markt gekommen (12. Juni)

Racer: Biografie von John Andretti

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Die Biografie von John Andretti ist ab sofort bestellbar. Unter dem Titel "Racer" wird von Jade Gurss die Geschichte wiedergegeben, wie sie Andretti selbst zu Lebzeiten erzählte. Der Neffe von Mario, Cousin von Michael und Onkel von Marco Andretti erlag am 30. Januar dieses Jahres einem Krebsleiden. Seine Biografie ist in Buchform online bestellbar. Der Versand beginnt aufgrund der Coronakrise aber erst am 30. September.

Franchitti und NASCAR: Rosenqvist erklärt seinen Oval-Fortschritt (11. Juni)

Dario Franchitti, Felix Rosenqvist

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Beim IndyCar-Saisonauftakt 2020 am vergangenen Wochenende in Fort Worth lag Ganassi-Pilot Felix Rosenqvist kurz vor Schluss an zweiter Stelle, bevor er aufgrund eines Crashs ausschied. Dass der letztjährige Rookie des Jahres inzwischen nicht nur auf Rundkursen, sondern auch auf Ovalen zurechtkommt, führt er auf zwei Faktoren zurück.

"Ich habe mich im Winter mit Dario getroffen, um über die Ovale zu sprechen und sie zu verstehen", offenbart Rosenqvist in Anspielung auf den viermaligen IndyCar-Champion und dreimaligen Indy-500-Sieger Dario Franchitti, der seit seinem unfallbedingten Rücktritt im Jahr 2013 beratend für das Ganassi-Team tätig ist. Der zweite Faktor, der Rosenqvist geholfen hat? "Ich habe mir im Winter Rennen von NASCAR angeschaut, denn das sind die Meister der Ovale. Dabei ging es weniger darum, schneller zu werden als vielmehr darum, das Racing zu verstehen."

Auftaktrennen mit starken US-Einschaltquoten (10. Juni)

Start zum IndyCar-Auftakt 2020 in Fort Worth

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Das am vergangenen Samstag auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth stattgefundene Auftaktrennen der IndyCar-Saison 2020 mit dem Debüt des Aeroscreen hat der Rennserie in den USA die höchste Zahl TV-Zuschauer seit vier Jahren beschert, wenn man das Indy 500 jeweils ausklammert.

1,285 Millionen Menschen schalteten am Samstagabend die Live-Übertragung auf NBC ein. Ohne den jährlichen Saisonhöhepunkt in Indianapolis ist das laut Angaben von Adobe Analytics der höchste Wert seit dem zweiten Detroit-Rennen 2016. Dieses wurde damals von ABC übertragen und wies 1,397 Millionen TV-Zuschauer auf.

Single-File-Racing in Fort Worth "dank" NASCAR (9. Juni)

Renn-Action beim IndyCar-Auftakt 2020 in Fort Worth

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Beim IndyCar-Saisonauftakt am vergangenen Samstag auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth wurde bis auf ganz wenige Ausnahmen nur in der unteren Spur gefahren. Der auf der Außenbahn aufgebrachte Traction-Compound-Belag (PJ1) funktioniert zwar für die NASCAR-Rennen, nicht aber für IndyCar-Rennen. Texas-Streckenchef Eddie Gossage erklärt, dass das Auftragen nicht seine Entscheidung war.

"Inwiefern PJ1 verwendet wird, wird von der ehemaligen NASCAR-Fahrergewerkschaft [RTA] und von NASCAR entschieden. Sie legen fest, ob es eingesetzt wird und wo es aufgebracht werden soll", sagt Gossage im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' und merkt an, dass die Streckenbesitzer diesbezüglich "nicht viel mitzureden" haben.

Roger Penske schließt Indy 500 als "Geisterrennen" aus (8. Juni)

Startaufstellung zum Indy 500 2019

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Der Auftakt der IndyCar-Saison 2020 ist am Wochenende über die Bühne gegangen. Der Höhepunkt der Saison steht in Form des Indy 500 für den 23. August im Kalender. Allerdings wird das Rennen nur stattfinden, sofern es die Corona-Regeln im US-Bundesstaat Indiana bis dahin erlauben, wieder Zuschauer auf die Tribünen zu lassen.

"Wir planen für August mit Fans und haben ein gutes Gefühl. Es sind noch fast drei Monate hin und ich denke, es wird klappen", wird Roger Penske als Besitzer des Indianapolis Motor Speedway und der IndyCar-Serie von 'Racer'. zitiert. Dabei stellt er aber klar: "Wir werden das Rennen nur mit Fans austragen."

24 Autos für Saisonauftakt in Fort Worth gemeldet (5. Juni)

Samstagnacht kurz nach 2:00 Uhr MESZ wird mit dem Genesys 300 auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth die IndyCar-Saison 2020 eröffnet und damit auch die Ära des Cockpitschutzes Aeroscreen im Renneinsatz. Die Meldeliste für den Saisonauftakt umfasst 24 Autos. Nachfolgend die Meldeliste im Detail:

Meldeliste: IndyCar-Auftakt 2020 in Fort Worth

Diese 22 Piloten nehmen den IndyCar-Auftakt 2020 in Fort Worth in Angriff Zoom

Indianapolis-Grand-Prix im Juli als "Geisterrennen" (4. Juni)

IndyCars in der Boxengasse beim Grand Prix von Indianapolis 2019

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Am 4./5. Juli findet auf dem Indianapolis Motor Speedway der Double-Header IndyCar/NASCAR statt. Die IndyCar-Serie fährt samstags auf dem Rundkurs den Grand Prix von Indianapolis, die NASCAR fährt sonntags im Oval das Brickyard 400. Wie am Donnerstag bekannt gegeben wurde, werden beide Rennen als "Geisterrennen" ohne Vor-Ort-Zuschauer über die Bühne gehen.

Zu dieser Entscheidung ist man "nach intensiver Rücksprache mit den Vorsitzenden der Gemeinde und des Bundesstaats" gekommen, heißt es im Statement des Indianapolis Motor Speedway. Diese Entscheidung gilt derzeit aber noch nicht für das Indy 500, das für den 23. August angesetzt ist, und auch noch nicht für das zweite Rundkurs-Rennen in Indianapolis, das für den 3. Oktober im IndyCar-Kalender steht.

Wegen Reifen: Stintlänge beim IndyCar-Auftakt limitiert (3. Juni)

Josef Newgarden

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Am kommenden Wochenende geht unter dem Flutlicht des Texas Motor Speedway in Fort Worth der IndyCar-Saisonauftakt über die Bühne. Die Renndistanz wurde von ursprünglich geplanten 248 Runden auf 200 Runden limitiert. Zudem hat man die Stintlänge auf maximal 35 Runden festgesetzt.

Grund dafür sind die Reifen, die mit dem nun vorgeschriebenen Cockpitschutz Aeroscreen höheren Belastungen ausgesetzt sind. Weil man aber in der Coronakrise nicht testen konnte, hat Firestone wieder die Reifen aus dem Vorjahr dabei. Mit diesen will man auf Nummer sicher gehen.

"Das wird den Boxenstopps und den In-Laps [den Runden in die Box] noch mehr Bedeutung zukommen lassen", ist der fünfmalige IndyCar-Champion Scott Dixon überzeugt. Und angesichts der Tatsache, dass die Reifen auf 35-Runden-Stints weniger stark abbauen als auf einem üblicherweise doppelt so langen Stint, gibt es sogar die Befürchtung, dass es wieder zum gefürchteten Pack-Racing kommen könnte. "Hoffentlich passiert das nicht", so Dixon.

Carlin und McLaren SP rüsten zurück (2. Juni)

Felipe Nasr

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Carlin nimmt den IndyCar-Saisonauftakt 2020 am kommenden Samstag (6. Juni) in Fort Worth (Texas) nur mit Conor Daly im #59 Carlin-Chevrolet unter die Räder. Das Auto mit der Startnummer 31 wurde zurückgezogen, könnte im weiteren Verlauf der Saison aber wieder zum Einsatz kommen, wie das Team am Dienstag mitteilt.

Abgesehen davon hat sich auch McLaren SP entschieden, sein geplantes IndyCar-Programm 2020 ein wenig zurückzufahren. Die beiden Stammfahrer Patricio O'Ward und Oliver Askew sind für die gesamte Saison gesetzt. Ein drittes Auto wird man aber nur beim Indy 500 (23. August ) für Fernando Alonso einsetzen.

"Unsere Pläne für 2020 haben sich verändert, weil es keine Testmöglichkeiten gibt", erklärt McLaren-Boss Zak Brown und spricht damit auf die Auswirkungen der Coronakrise an. Ursprünglich hatte McLaren SP ein drittes Auto auch für ausgewählte Rundkurs-Rennen vorgesehen. Als Fahrer im Gespräch waren neben Alonso auch Jimmie Johnson und Jenson Button. Für 2021 könnte man den Plan mit prominenten Einzelstartern laut Brown aber wieder aufgreifen.

Indy Lights setzt Saison 2020 aus (1. Juni)

Indy Lights 2019 in Indianapolis

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Die Indy-Lights-Serie als offizielle Aufstiegsklasse in die IndyCar-Serie wird in diesem Jahr keine Rennen austragen. Grund dafür, dass die ohnehin mit geringer Teilnehmerzahl zu kämpfende Rennserie in diesem Jahr aussetzt, ist die Coronakrise. Am Montag wurde offiziell bestätigt, dass es erst 2021 wieder eine Indy-Lights-Saison geben soll.

Als Vorbereitung auf die IndyCar-Serie hat sich die Indy-Lights-Serie über Jahrzehnte bewährt. In Reihen der aktuellen IndyCar-Stammfahrer sind Scott Dixon (2000), Josef Newgarden (2011), Patricio O'Ward (2018) und Oliver Askew (2019) ehemalige Indy-Lights-Champions. Gleiches gilt für eine Reihe von (inzwischen) IndyCar-Teilzeitstartern: Tony Kanaan (1997), Oriol Servia (1999), J.R. Hildebrand (2009), Sage Karam (2013), Spencer Pigot (2015), Kyle Kaiser (2017).

Nach dem Rückzug von Spitzenteams wie Schmidt/Peterson oder Carlin war die Anzahl der Fahrer bei Indy-Lights-Rennen in jüngster Vergangenheit selten zweistellig gewesen.

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