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Indy 500: Derzeit nur 32 Teams...

Nun wird es noch einmal richtig eng: Während Townsend Bell als zweiter Pilot im Schmidt-Honda bestätigt wurde, hat Michael Shank zurückgezogen

(Motorsport-Total.com) - Auch zu Beginn des Monats Mai ist das Starterfeld für das Indy 500 nicht komplett. Noch immer gibt es keine 33 bestätigten Kombinationen aus Fahrer, Teams und Motorenhersteller. Immerhin: Mit der Nominierung von Townsend Bell als Pilot der Startnummer 99 ist am Donnerstag nun das Gespann Nummer 30 festgezurrt worden. Bell wird den zweiten Honda von Schmidt/Hamilton Motorsports neben Simon Pagenaud fahren.

Townsend Bell

Townsend Bell fährt in diesem Jahr sein sechstes Indy 500 Zoom

Hingegen ist das Indy-Debüt von Michael Shank Racing und dessen Startnummer 60 extrem unwahrscheinlich geworden. Shank stellte den 31-jährigen Briten Jay Howard am Mittwoch sogar frei. Grund: Nach wie vor hat sich das Team keinen Motor für den Indianapolis-Monat Mai sichern können. Dieser sollte entweder von Chevrolet oder Honda kommen, an Lotus denkt Shank nicht.

"Nichts gegen Lotus, aber dieses Unterfangen stellt für mich, mein Leben und mein Team ein großes Risiko dar", sagte Shank gegenüber 'Speed.com'. "Ich werde dies nicht eingehen mit keinerlei Hoffnung und mit Lotus gibt es keine Hoffnung auf ein Top-10-Resultat." Sollte Shank tatsächlich nicht fahren, dann würden es - Stand heute - vermutlich nur 32 IndyCar-Teams werden.

Denn zu den 30 bisher bestätigten und kompletten Kombinationen würden sich noch Dreyer/Reinbold Racing (mit Oriol Servia) und Bryan Herta Autosport (mit Alex Tagliani) gesellen. Auch diese beiden Teams haben noch keinen offiziell bestätigten Indy-Motor, nachdem sie sich vor wenigen Tagen von Lotus getrennt hatten.

Die Nennung von Newman/Haas und Jean Alesi ist bereits zurückgezogen worden, um den Einsatz des zweiten Carpenter-Chevys mit der Startnummer 21 ist es in den vergangenen Tagen und Wochen sehr still geworden. Hoffnungen machen sich noch Jay Howard und auch Paul Tracy, der bis zuletzt um das zweite Foyt-Cockpit kämpfte, das schließlich an Wade Cunningham ging.

Sollte es wirklich zum absoluten Worst-Case-Szenario kommen und ab dem 10. Mai nur 32 Teams in Indianapolis antreten, dann wäre dies das erste Mal seit dem Jahr 1947, dass das Indy 500 nicht mit einem vollen Starterfeld von 33 Autos bestückt sein würde. Ergo: Jetzt muss ein Last-Minute-Wunder her...

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