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Dixon fordert Entlassung des IndyCar-Renndirektors

Ganassi-Pilot Scott Dixon hat allerspätestens seit den Vorfällen aus Baltimore genug von IndyCar-Renndirektor Beaux Barfield und fordert dessen Entlassung

(Motorsport-Total.com) - Erst die ominöse Szene mit der Penske-Crew von Will Power in der Boxengasse von Sonoma, dann die Kollision mit Power selbst beim Restart in Baltimore: Ganassi-Pilot Scott Dixon ist derzeit gar nicht gut auf die Penske-Fraktion rund um den dreifachen IndyCar-Vizemeister aus Australien zu sprechen.

Beaux Barfield

IndyCar-Renndirektor Beaux Barfield steht derzeit massiv in der Kritik Zoom

Doch der Zorn von Dixon richtet sich nicht nur gegen Power und dessen Team. Mehr noch steht IndyCar-Renndirektor Beaux Barfield nach dem Baltimore-Rennen bei Dixon in der Kritik. Zunächst wurde der als Tabellenzweiter angereiste Ganassi-Pilot bei einem der turbulenten Restarts von Graham Rahal umgedreht. Von einer Strafe für Rahal sahen die Rennkommissare rund um Barfield allerdings ab.

Anschließend zog sich Panther-Pilot Oriol Servia den Zorn Dixons zu, als er unter Gelber Flagge überholte und ebenfalls ohne Konsequenzen davonkam. "Rahal hätte eine Strafe bekommen müssen und Servia hat mich unter Gelb überholt", zitiert 'Autoweek' den massiv geladenen Ganassi-Piloten im Anschluss an den Baltimore-Grand-Prix. Der folgende Restart, bei dem er von Power in die Mauer gedrückt wurde, war für Dixon nichts anderes als "kompletter Murks".

Scott Dixon

Ganassi-Pilot Scott Dixon erlebte in Baltimore einen rabenschwarzen Tag Zoom

Während sich Power für seine Unachtsamkeit sofort entschuldigte, bringt die Tatsache, dass IndyCar-Renndirektor Barfield weder gegen Rahal noch gegen Servia etwas unternahm und dem Ganassi-Team im Anschluss an den Crash mit Power zu allem Überfluss noch verweigerte, das Auto in der Box zu reparieren, das Fass für Dixon zum Überlaufen. "Er hat sich wie ein Idiot benommen", tönt der Neuseeländer in Richtung Barfield und dessen Entscheidungen und findet, dass es an der Zeit wäre, "ihn zu feuern".

Wenig verwunderlich erhält Dixon in diesem Zusammenhang Rückendeckung durch Ganassi-Teammanger Mike Hull. Dieser hatte die Entscheidungen Barfields bereits im Anschluss an den Sonoma-Sonntag als "nicht konstant" bezeichnet und schiebt nach den Vorfällen in den Straßen von Baltimore im Hinblick auf den IndyCar-Renndirektor hinterher: "Die meisten von uns sind bereit für die Scheidung."