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Wie Nick Heidfeld in die Formel E kam

Eigentlich wollte Nick Heidfeld in der Langstreckenszene bleiben, doch dann hat ein Umstand bei ihm zum Umdenken gesorgt und ihn in die Formel E gelockt

(Motorsport-Total.com) - Die Formel E kann in ihrer Debütsaison mit großen Namen punkten. Alain Prost oder Michael Andretti sind mit ihren Teams in der neuen Elektrorennserie engagiert, und auch bekannte Fahrer wie Lucas di Grassi, Sebastien Buemi oder Nelson Piquet jun. sorgen für Glaubwürdigkeit der Serie. Dass sich so viele namhafte Motorsport-Gesichter in der Formel E engagieren, sorgt für großen Zuspruch.

Nick Heidfeld

Nick Heidfeld hat sich von seinen namhaften Kollegen anziehen lassen Zoom

Auch Nick Heidfeld besitzt aus der Formel 1 noch einen klingenden Namen und hat sich durch das Teilnehmerfeld zum Einstieg in die Klasse bewegen können. Denn eigentlich wollte er trotz Kontakten zu einigen Teams in der Langstreckenszene bleiben, weil ihm zwei Serien zur gleichen Zeit zu viel schienen. "Aber dann habe ich von den Teams und Fahrern gehört und gedacht: 'Mist, ich würde das gerne ausprobieren'", erzählt der Deutsche gegenüber 'Current E'.

Und so fand der ehemalige Formel-1-Pilot schließlich den Weg zu Venturi und der Formel E. Zwar hatte sich der Mönchengladbacher nach ersten Gerüchten während seiner Zeit in der Königsklasse bereits über die mögliche Realisierung des Projekts informiert, dennoch war er am Anfang - wie viele - skeptisch: "Es gab viele Leute, die gedacht haben, dass die Formel E nie kommen wird", sagt er.

Doch die Formel E kam, aber die Skepsis blieb - auch bei Heidfeld vor seinem ersten Einsatz: "Ich habe nicht so viel erwartet. Dass es keinen Sound gibt, war am Anfang eine seltsame Erfahrung - aber daran gewöhnt man sich schnell. Zunächst sind wir mit einer niedrigen Power-Einstellung herausgefahren und das Auto fühlte sich echt langsam an. Dann sind wir aber auf eine höhere Power-Einstellung gegangen, und es war ordentlich."

Nick Heidfeld

Bislang verlief das Debütjahr für den Deutschen nicht nach Maß Zoom

Mittlerweile fühlt sich Heidfeld trotz seiner Pechsträhne in der Serie wohl. "Ich wollte etwas Professionelles auf einem hohen Level machen. Und auch wenn es etwas Neues ist, denke ich, wir haben das", sagt er. "Wir haben einen großartigen Wettbewerb, und das Ein-Tages-Format ist eine Herausforderung. Es ist eine großartige Art zu fahren."

Zwar haben sich die Erfolge beim Deutschen aus diversen Gründen noch nicht eingestellt, doch Heidfeld möchte weiter kämpfen und hat bereits mehrfach betont, dass er seine Zukunft in der Formel E sieht. Und er ist überzeugt, dass er irgendwann die Früchte des Erfolgs einfahren wird, denn er sieht sich durch seinen Fahrstil im Vorteil: "Ich war schon immer gut im Benzinsparen, auch in Serien, wo es nicht darauf ankam", sagt er und nimmt die Formel 1 als Beispiel. "Das passt zu meinem Fahrstil." Und zur Formel E. Auch wenn das Benzin dort Elektrizität ist.

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