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Knoten geplatzt? Daniel Abt glücklich über erstes Podium

Lange musste Daniel Abt auf einen Podestplatz warten, doch in Miami war es endlich soweit: Der Deutsche konnte sich Rang drei sichern und ist überglücklich

(Motorsport-Total.com) - Wissen Sie, was am 9. September 2012 war? An jenem Tag stand Daniel Abt zum letzten Mal auf dem Podest - beim GP3-Saisonfinale in Monza. Lange 2,5 Jahre musste der Kemptener seitdem auf ein großes Erfolgserlebnis warten, doch beim ePrix von Miami schlug endlich die Stunde des jungen Deutschen. Zwar durfte er lange sogar vom Sieg träumen, doch am Ende ist er auch mit dem dritten Rang zufrieden.

Daniel Abt

Daniel Abt konnte sich in Miami das langersehnte Podium sichern Zoom

"Ich stecke so voller Gefühle. Es ist wirklich lange her, seit ich das letzte Mal auf dem Podium stand", sagt ein überwältigter Abt nach dem Rennen. "Die vergangenen 2,5 Jahre waren sehr hart für mich. Wir waren oft so nah dran, jetzt haben wir es endlich geschafft. Ich wusste, dass wir es schaffen können, aber wir müssen es eben auch umsetzen." Denn das war in der Vergangenheit immer wieder das Manko. Immer wieder kamen unglückliche Umstände zwischen Abt und den Erfolg.

Man muss sich nur an den Auftakt in Peking erinnern, als Abt ebenfalls als Dritter über die Ziellinie fuhr, am Ende wegen einer Winzigkeit an zu viel verbrauchter Energie aber noch bestraft wurde. "Heute ist aber noch niemand zu mir gekommen", scherzt der Kemptener jetzt darüber, nachdem ihn die Stewards in Peking nicht auf das Podest ließen.

Auch heute in Miami war das Podium für Abt wieder auf Messers Schneide. Nach dem Pflichtboxenstopps führte Abt das Rennen nämlich bis kurz vor Schluss an und hielt sich lange Zeit vor Nicolas Prost, allerdings hatte der Franzose später gestoppt und somit noch mehr Energie im Speicher. "Natürlich wäre es auch schön gewesen, zu gewinnen, aber am Ende hatte ich keine Chance, weil ich Energie sparen musste", erklärt Abt.

"Prost war im ersten Stint vor mir, und er ist eine Runde später als ich zum Stopp gekommen. Ich wusste, dass ich pushen muss, weil er mehr Energie hat. In den ersten zwei Runden habe ich stark gepusht und war außerhalb meines Zielbereichs, von daher musste ich am Ende viel sparen und enorm verteidigen." So schlüpfte neben Prost auch noch Scott Speed durch, doch zumindest Rang drei konnte er gegen Jerome d'Ambrosio absichern. "Ich bin so glücklich, dass ich Dritter geworden bin, und es hätte keinen besseren Ort als Miami für mein erstes Podium geben können", strahlt der USA-Fan.

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