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Andretti wagt neuen Anlauf mit eigenem Antrieb

Andretti möchte in der dritten Formel-E-Saison endlich seinen eigenen Antrieb fahren und hat dafür bei der FIA eine neue Homologation beantragt

(Motorsport-Total.com) - Andretti wird in der Formel-E-Saison 2016/2017 noch einmal einen neuen Anlauf nehmen, mit dem eigenen entwickelten ATEC-01 an den Start zu gehen. Das amerikanische Team hat eine neue Homologation bei der FIA beantragt, um die Entwicklung seines Boliden voranzutreiben. Eigentlich wollte Andretti bereits in dieser Saison mit einem eigenen Antrieb antreten, doch nach Problemen bei den Testfahrten in Donington entschied man sich, das Paket der ersten Saison zu verwenden.

Robin Frijns

Andretti möchte den alten Antrieb am liebsten schnell loswerden Zoom

Für die dritte Saison will man es allerdings noch einmal mit dem von TE Connectivity und Houston Mechatronics entwickelten Antrieb versuchen - allerdings in einer völlig neuen Variante. "Es gab zwei Optionen mit dem ATEC-01. Wir hätten mit der aktuellen Homologation weitermachen können, was allerdings Veränderungen einschränkt, aber wir haben uns dazu entschieden, eine neue Homologation einzureichen, was es im Grunde zu einem völlig neuen Auto macht", sagt Teamchef Roger Griffiths zu 'motorsport.com'.

Denn durch eine neue Homologation kann das Team das Design von Motor oder Inverter noch einmal grundlegend verändern. Man hofft, dass man das Paket für die Saison 2016/2017, die im Oktober beginnen soll, dann auch endlich im Renneinsatz haben wird. Theoretisch kann Andretti wie jedes andere Team seit dem 1. Januar privat testen gehen, doch den ersten von 15 verfügbaren Testtagen visiert man für den späten Frühling an.


Formel E: Team Andretti vor Saison 2

Mit Simona de Silvestro und Robin Frijns soll es für die amerikanische Mannschaft bergauf gehen Weitere Formelsport-Videos

Zuletzt konnte man beim offiziellen Test in Punta del Este zumindest Fortschritte am aktuellen SRT01_E von Spark erzielen. Zwar ist man in Sachen Entwicklung mit dem alten Auto natürlich deutlich eingeschränkt, doch speziell im strategischen Bereich und bei der Arbeit mit den Piloten habe man einige Ziele erreicht. "Im Großen und Ganzen haben wir den Test in viel besserer Form als zuvor abgeschlossen", so Griffiths.

Das gilt besonders für den Niederländer Robin Frijns, der im Gegensatz zu Teamkollegin Simona de Silvestro kaum Testmöglichkeiten vor der Saison bekam und sich nun einiges an Erfahrung aneignen konnte. "Es ist gut, dass wir den Test nutzen konnten, um ihm ein wenig Zeit im Auto zu verschaffen, ohne dass er den Druck eines Rennwochenendes hat", meint der Teamchef. Die nächste Chance, die Erfahrung umzusetzen, gibt es am 6. Februar in Buenos Aires.

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