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Sechs Tuner für neue Motorregeln ab 2013

Sechs Tuner haben ihre Meldung für das neue Motorenreglement, das ab 2013 in den diversen Formel-3-Serien greift, abgegeben

(Motorsport-Total.com) - Die zuletzt schwächelnde Formel-3-Szene befindet sich im Umbruch. Auf der einen Seite hat der Automobilweltverband FIA die neue Europameisterschaft ausgeschrieben. Aber auch auf technischer Seite gibt es Änderungen. Dallara hat ein neues Chassis entwickelt und ab 2013 treten neue Motorregeln in Kraft. Sechs Hersteller beziehungsweise Tuner haben ihr Bestreben angemeldet, künftig Motoren für die Formel 3 anzubieten. Die Meldefrist ist am 31. März abgelaufen.

Formel 3

Die Formel 3 beschreitet in Zukunft auch technisch neue Wege Zoom

Gemeldet haben sich die deutsche Firma Spiess, die Briten Neil-Brown-Engineering (NBE), Tom's, Tomei, Toda und Mugen. Dagegen wird Mercedes über HWA aller Voraussicht nach nicht mehr Motoren zur Verfügung stellen. "Wir diskutieren unsere Formel-3-Pläne mit unserem Partner HWA", heißt es in einem Mercedes-Statement, das unseren Kollegen von 'Autosport' vorliegt. "Es wurde aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen."

Da die Deadline bereits abgelaufen ist, wäre es dafür schon zu spät. Mit den neuen Motorenregeln will die FIA die Kosten halbieren. Seitens FIA heißt es: "Die Homologation muss bis zum 31. März 2012 vom Hersteller/Tuner für die Saison 2013 eingereicht werden. Jeder Motorblock wird für vier Jahre homologiert." Aus deutscher Sicht beschreitet Spiess künftig eigene Wege. In den vergangenen sechs Jahren war man Partner von Volkswagen.

Kris Nissen, dessen Amtszeit als VW-Motorsport-Direktor zu Ende geht, sagt: "Die neuen Regeln sind fair, aber gleichzeitig ist das Formel-3-Business stark zurückgegangen. Es ist schwierig, ein Businessmodell zu erstellen. Einige der Investitionen kommen über Leasingraten, über das Marketing oder über junge Fahrer wieder zurück. Das Budget ist aber zu hoch."

Neil-Brown-Engineering wird 2013 in die Formel-3-Szene zurückkehren. Bis 2009 hatte man Mugen-Honda-Motoren betreut. 2010 kümmerte man sich um VW-Triebwerke. "Es ist beim neuen Motor noch ein langer Weg", wird NBE-Chef Gavin Harrison von 'Autosport' zitiert. "Wir wollen den Motor im September oder Oktober auf der Strecke sehen. Die neuen Regeln sind gut für die Formel 3. Hoffentlich wecken sie Interesse.

Neil Brown hatte in der Vergangenheit zahlreiche Boliden in der Britischen Formel 3 mit Mugen-Honda-Motoren ausgestattet. Spiess genoss in den vergangenen Jahren Erfolg mit VW in der Formel-3-Euroserie. Davor arbeitete man mit Opel zusammen. Tomei ist mit Nissan verbunden, während Tom's als Toyota-Tuner weltweiten Ruf genießt. Toda hat bereits einen Honda-Motor am Laufen, während Mugen speziell in Großbritannien erfolgreich war.

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