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Formel-2-Boom: Nach de Marco nur noch sechs freie Plätze

Mit Nicola de Marco ist Fahrer Nummer 18 bestätigt - die neue Formel 2 erlebt von Beginn an einen Boom, was Jonathan Palmer sehr freut

(Motorsport-Total.com) - Nicola de Marco ist der bislang letzte Neuzugang in der neuen, von Jonathan Palmer organisierten Formel 2. Damit sind bereits 18 der insgesamt 24 verfügbaren Cockpits besetzt. Der 18-jährige de Marco gewann 2008 zwei Rennen der spanischen Formel-3-Serie und wurde am Saisonende Gesamtvierter.

Formel 2 Williams JPH1 F2

Der neue Williams JPH1 F2 beschert der Formel 2 einen positiven Start Zoom

"Sobald mir klar wurde, dass der starke Punkt dieser Meisterschaft durch die Gleichheit der Autos bestimmt ist, und es also nur am Fahrer liegt, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, habe ich verstanden, dass die Formel 2 mein Schicksal sein wird", erklärte der Italiener, der bereits 2007 in der italienischen Formel 3 Sechster wurde.#w1#

Natürlich habe er, so de Marco weiter, "im Rennsport noch viel zu lernen. Aber mit gleichem Material gegen hochklassige Konkurrenz zu kämpfen, kann meiner weiteren Karriere nur nutzen." Auch Palmer hält viel vom Italiener: "Mit seinen erst 18 Jahren steht Marco eine große Zukunft bevor. Sein Background mit den Formel-3-Meisterschaften Italiens und Spaniens passt perfekt."

Insgesamt 24 Autos

Das große Interesse an der neuen Formel 2 führte dazu, dass die Organisatoren um Palmer im Dezember 2008 die Zahl der verfügbaren Cockpits von 20 auf 24 erhöht hatten. "Natürlich bin ich hoch erfreut über die Reaktionen auf die neue Formel-2-Meisterschaft, aber überrascht bin ich nicht", so der ehemalige Formel-1-Pilot Palmer.

Jonathan Palmer Formel 2

Cheforganisator Jonathan Palmer freut sich über den Formel-2-Boom Zoom

Denn angesichts schwieriger wirtschaftlicher Zeiten ist eine Klasse, in der eine Saison nicht viel mehr als 200.000 Euro kosten soll, ein echtes Zugpferd. "Die F2 würde in jedem Wirtschaftsklima wachsen und gedeihen. Im aktuellen Klima geht alles nur noch schneller als wir vermuteten."

Palmer machte auch keinen Hehl daraus, dass "wir 36 Autos besetzen hätten können - wenn wir sie gehabt hätten. Doch leider mussten wir irgendwo eine Linie ziehen." Das insgesamt investierte Kapital für die 24 Autos bezifferte der 52-Jährige auf "über sechs Millionen Pfund" (6,685 Millionen Euro; Anm. d. Red.).

Perfektes Timing

"Williams F1 legt großen Wert darauf, aus dem Williams JPH1 F2 ein außerordentlich gutes neues Auto zu machen. Ich denke, die Leute werden sehr beeindruckt sein, wenn sie es sehen." Speziell Patrick Head habe sich "dieses Projekt zu Herzen genommen."

Robert Wickens

Der Kanadier Robert Wickens ist eines der Zugpferde der neuen Formel 2 Zoom

So zog Palmer bereits ein zufriedenes Zwischenfazit: "Das Timing für die neue F2 ist perfekt. Sie wird für viele Fahrer ein entscheidender Karriereschritt sein, die kein Budget für einen guten Platz in der GP2 oder der World Series by Renault haben."

Unter den Anmeldungen befinden sich mit Julien Jousse, dem Gesamtzweiten der WSbR oder Robert Wickens, der in der Formel-3-Euroserie und in der A1GP bereits Rennen gewann auch "richtig große Kaliber. In den kommenden Wochen erwarte ich noch mehr große Namen. Die Startaufstellung der F2 wird schon im ersten Jahr eine hohe Qualität haben, und in der Zukunft noch größer werden."

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