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"Bin wieder da": Correa gibt Video-Update aus Krankenhaus

Der beim F2-Horrorcrash in Spa schwer verletzte Juan Manuel Correa meldet sich erstmals seit dem Unfall auf Social-Media: Ausführliche Schilderung und Dank

(Motorsport-Total.com) - Juan Manuel Correa, der am 31. August beim Horrorunfall der Formel 2 in Spa-Francorchamps schwer verletzt wurde, befindet sich weiterhin in einem Londoner Krankenhaus. In diesem unterzog er sich vor wenigen Tagen einer 17-stündigen Operation am rechten Unterschenkel und Fuß. Anschließend meldete er sich via Textaussendung erstmals seit dem Unfall persönlich.

Juan Manuel Correa

Juan Manuel Correa spricht ausführlich über den Spa-Unfall und die Folgen Zoom

Und jetzt hat Correa seine erste persönliche Video-Stellungnahme abgegeben. In dieser spricht der US-Amerikaner erstmals über den Unfall, der seinem 22-jährigen französischen Fahrerkollegen Anthoine Hubert das Leben gekostet hat. Und dabei findet der 20-jährige, der selbst mit dem Leben davon gekommen ist, einfühlsame Worte.

"Ich bin wieder da", so Correa via Videobotschaft auf seinem Instagram-Account. "Ich habe mich entschieden, auf meine Social-Media-Kanäle zurückzukehren. Seit dem Unfall sind fünf ausgesprochen schwierige Wochen vergangen."

"Ich habe es nie öffentlich gesagt, aber ich möchte der Hubert-Familie hiermit öffentlich mein tiefstes Beileid aussprechen. Für alle war es ein Schock, dass ein solcher Unfall passiert ist. Du glaubst einfach nicht, dass so etwas wirklich passieren kann, schon gar nicht dir selbst - bis es dann passiert."

"Ich bin einfach froh, noch da zu sein. Ich habe aber natürlich noch einen langen Weg der Genesung vor mir. Es ist nach wie vor unsicher, ob ich überhaupt jemals vollständig genesen werde. Ich bin aber sehr sehr dankbar, dass ich am Leben bin. Ich danke den Menschen, die mir während dieser fünf Wochen zur Seite standen. Ich danke meiner Familie für die mir entgegengebrachte Unterstützung. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft. Das steht fest."

"Erfahrung, die mein Leben verändert hat"

"Diese Sache hat mein Leben verändert", gesteht der 20-Jährige in Bezug auf den Unfall. "Ich sehe Dinge jetzt mit anderen Augen und denke grundsätzlich anders über das Leben nach. Es war eine Erfahrung, die mein Leben verändert hat."


Erinnerungen an Anthoine Hubert (1996-2019)

Jack Benyon und Jake Boxall-Legge erinnern sich in einem emotionalen Video an das Leben des in Spa tödlich verunglückten F2-Piloten Anthoine Hubert. Weitere Formelsport-Videos

Anschließend dankt Correa seinen Fans und Followern: "Ich möchte mich für die Unterstützung und für all die lieben Nachrichten bedanken - auch von Menschen, die ich persönlich gar nicht kenne. Ich habe fast alle gelesen und habe mir nahezu einen ganzen Tag Zeit genommen, um so vielen Menschen wie möglich zu antworten, oder zumindest die Kommentare mit einem 'Gefällt mir' zu versehen."

"Ich will einfach, dass Ihr wisst, dass ich irgendwann alle lesen werde. Es sind ja tausende. Das lässt sich nicht an einem Tag bewältigen, aber irgendwann werde ich es schaffen. Vielen vielen Dank dafür! Das bedeutet mir wirklich viel!"

Monatelange Genesungsphase steht bevor

Zu seiner Situation im Ganzen sagt der junge Rennfahrer: "Es ist wie es ist. Ich habe es akzeptiert, was passiert ist. Jetzt kann ich nur positiv nach vorn blicken und mich so sehr es nur geht anstrengen, um die schnellstmögliche und bestmögliche Genesung zu schaffen."

"Kommenden Montag werde ich nochmals operiert. Das sollte dann meine letzte Operation hier in London sein. Anschließend sollte ich in der Lage sein, nach Miami zu fliegen, um meine Geschwister anzutreffen und den Prozess meiner Genesung beginnen zu können."

"Die Ärzte hier rechnen damit, dass es zwischen zehn Monaten und einem Jahr dauern wird, bevor ich wirklich sagen kann, wie es meinem rechten Fuß geht. Momentan habe ich eine Metallplatte im Fuß, die es mir überhaupt nicht erlaubt, ihn zu bewegen." Diese Platte beschreibt Correa als "eine Maßnahme im Sinne der Heilung, die mindestens acht Monate bleiben wird".

Abschließend lässt der 20-Jährige wissen: "Wir werden sehen, wie es ausgeht. Ich jedenfalls bin positiv gestimmt. Etwas anderes bleibt mir ohnehin nicht übrig. Ich könnte natürlich hier liegen, mir selbst leid tun und depressiv sein. Oder aber ich sehe das Ganze positiv und gebe mein Möglichstes, um zu genesen. Ich werde Euch von nun an persönlich auf dem Laufenden halten."

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