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Wurz prophezeit: Mercedes bereits dritte Kraft

Ex-Formel-1-Pilot Alex Wurz glaubt nach seiner Barcelona-Reise, dass es diese Saison mit der Red-Bull-Dominanz vorbei sein wird und sieht Mercedes im Aufwind

(Motorsport-Total.com) - Kamui Kobayashi und Pastor Maldonado fuhren in der zweiten Winter-Testwoche der Formel 1 in Barcelona die schnellsten Zeiten. Man muss kein Formel-1-Insider sein, um zu erkennen, dass in der Startaufstellung in Melbourne unter normalen Umständen Sauber und Williams nicht die erste Startreihe ausmachen werden.

Alexander Wurz

Alex Wurz glaubt, dass das Duell Red Bull gegen McLaren die Saison bestimmt

Durch die unterschiedlichen Spritladungen, Reifen und Testprogramme sind die Testzeiten nur schwer zu interpretieren. Aus diesem Grund machte Alex Wurz, der als neuer Williams-Fahrercoach in Barcelona war, einen Abstecher um den Kurs, um das Fahrverhalten der unterschiedlichen Boliden zu beobachten. Wie er der österreichischen 'SportWoche' verrät, ist es nur so möglich, sich ein realistisches Bild über das derzeitige Kräfteverhältnis zu machen.

Doch wie sieht dieses Bild aus, Alex? Für Wurz ist klar: "Red Bull ist wieder vorne, aber nicht so überlegen wie 2011. Dann kommt McLaren, was bemerkenswert ist, weil die ja seit Jahren zu Saisonstart noch zu langsam sind." Daher rechnet er damit, dass es im Laufe der Saison zwischen den Rennställen aus Milton Keynes und Woking noch enger zugehen wird.

Auf Platz drei sieht er nicht Ferrari oder das in Jerez überraschend starke Lotus-Team mit Kimi Räikkönen, sondern die Mercedes-Truppe von Ross Brawn, für die auch der Österreicher vor einigen Jahren als Testpilot fungiert hatte. "Die haben einen Schritt nach vorne gemacht", urteilt Wurz. Erst dann reiht sich laut dem Le-Mans-Piloten Ferrari ein.

Hinter den Roten aus Maranello sieht er ein Trio aus Williams, Lotus und Force India. Vor allem die Inder schätzt er als gefährliche Außenseiter ein: "Die sind vielleicht auch richtig schnell und für mich die unbekannte Größe, sie könnten überraschen." In Schwierigkeiten befinden sich laut Wurz zwei Teams, die bei den Tests mit guten Zeiten überrascht hatten: Toro Rosso und Sauber. "Die haben beide noch Probleme an der Hinterachse."

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