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Windkanal & CFD: Teams müssen mit Einschränkungen leben

Im Zuge der umfangreichen Regeländerungen für die aktuelle Formel-1-Saison sind auch die Arbeitsvorgaben für die Aerodynamiker verändert worden

(Motorsport-Total.com) - Für die Formel-1-Saison 2014 hat der Automobil-Weltverband (FIA) Fahrern, Ingenieuren und Fans eine Vielzahl von Regeländerungen beschert. Das erste Rennen unter den neuen Rahmenbedingungen ist inzwischen Geschichte und das Bild für alle Beteiligten etwas klarer. Von einem kompletten Durchblick im Regelwirrwarr kann kurz vor dem Grand Prix von Malaysia aber keine Rede sein.

Windkanal

Für den Windkanal gelten in diesem Jahr neue Nutzungsregeln Zoom

Ein im Sportlichen Reglement geänderter Aspekt, der im Zuge der Vielzahl von Änderungen nahezu unterging, sind die Einschränkungen für die Teams hinsichtlich der Arbeit im Windkanal. Verbrachten die Mitarbeiter aus den Aerodynamikabteilungen der Teams noch vor wenigen vergangenen Jahren praktisch jede freie Minute entweder im Windkanal oder aber mit CFD-Simulationen (Computational Fluid Dynamics), so müssen sie sich mittlerweile deutlich einschränken.

In den Jahren 2012 und 2013 war die vom Reglement erlaubte maximale Betriebsdauer eines Windkanals mit 60 Stunden pro Woche festgesetzt. Für den CFD-Betrieb galt ein Limit von 40 Teraflops (Flops steht für Floating Point Operations per Second und damit die Leistungsfähigkeit von Rechnern).


Zeitraffer: Sieben Tage im Sauber-Windkanal

Für 2014 hat die FIA die Limits herabgesetzt. So sind in diesem Jahr nur noch 30 Einheiten pro Woche erlaubt, wobei sich eine Einheit entweder als eine Stunde im Windkanal oder als ein Teraflop im Hinblick auf die CFD-Simulationen definiert. Der Windkanal darf zwar auch in diesem Jahr für 60 Stunden pro Woche besetzt sein, doch es gibt ein Limit von 80 Läufen pro Woche. Das Limit "pro Woche" ist jeweils als Mittelwert über einen Zeitraum von acht Wochen zu verstehen.

Das Schweizer Sauber-Team erklärt das wieder einmal unnötig verkomplizierte Formel-1-Regelwerk so: "Du darfst dich 60 Stunden pro Woche im Badezimmer aufhalten, dabei den Fön aber maximal 80 Mal einschalten und der Fön darf nicht länger als 30 Stunden laufen. Wenn dein Fön 30 Stunden läuft, darfst du deinen Computer überhaupt nicht verwenden. Weniger Fön-Laufzeit erlaubt dir, den Computer zu nutzen. Insgesamt dürfen dein Fön und dein Computer zusammen in keinem Fall mehr als 30 Stunden eingeschaltet sein... Alles klar?"

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