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Wegen Alonso: Briatore dementiert Gespräche mit Mercedes

Fernando-Alonso-Intimus Flavio Briatore will trotz seiner Anrufe bei Toto Wolff von Kontakt nichts wissen - Er ätzt lieber gegen die Medien und gegen Intimfeind Ferrari

(Motorsport-Total.com) - Flavio Briatore hat erneut mit Aussagen bezüglich eines in den Medien thematisierten Wechsels seines Schützlings Fernando Alonso zu Mercedes Verwirrung gestiftet. Der exzentrische Ex-Teamchef erklärt dem italienischen TV-Sender 'Sky Sport 24', dass der Spanier keinerlei Kontakt mit den Silberpfeilen gehabt hätte. "Es gab niemals irgendwelche Gespräche zwischen Fernando und Mercedes", winkt Briatore ab. Er selbst allerdings rief sehr wohl bei Toto Wolff an. Sogar mehrmals.

Toto Wolff, Flavio Briatore

Flavio Briatore: Wollte er Toto Wolff zu einer Alonso-Verpflichtung überreden? Zoom

Und zwar schon kurz nach Rosbergs Rücktrittsverkündung im Rahmen der FIA-Gala in Wien. Der Mercedes-Sportchef war von den mehrfachen Anrufen Briatores genervt und drückte kurzerhand dem neben ihm sitzenden Bernie Ecclestone sein Handy in die Hand. Der Italiener scheint sich daran nicht mehr zu erinnern: "Es gab nur haltlose Gerüchte", behauptet er. Tatsächlich könnte Briatore aber beim Daimler-Konzern eine rasche Abfuhr erhalten und den Plan mit Alonso begraben haben.

Denn nach dem Spionage-Skandal 2007 ist Vorstandsboss Dieter Zetsche angeblich nicht mehr gut auf den zweimaligen Weltmeister zu sprechen. Wahrscheinlich hätte er sich gegen eine Verpflichtung gesperrt. Dass Briatore nun den Kopf schüttelt, wenn es um konkrete Gespräche geht, ist nicht verwunderlich: "Es war sogar davon die Rede, dass Niki Lauda Fernandos Vertrag mit allen Klauseln hätte einsehen wollen, aber die Unterlagen liegen doch alle in Genf (beim Contract Recognition Board der FIA; Anm. d. Red.)", wundert sich Briatore über Spekulationen in den Medien.

Briatores Ausblick auf die Saison 2017 fällt düster aus - mit einer Ausnahme namens Max Verstappen. Während er im Red-Bull-Teenager den "jungen Ayrton Senna" erkennt und ihm in "einem halbwegs guten Auto" den WM-Titel zutraut, prophezeit er Ferrari eine düstere Zukunft, weil sich bei der Scuderia nichts geändert hätte. "Das einzige, was neu ist: Marchionne hat keine Statements von sich gegeben. Der Rest des Teams auch nicht. Der Ofen, der Bäcker und die Brötchen sind absolut dasselbe", ätzt Briatore, der seit geraumer Zeit nicht gut auf seine Landsleute zu sprechen ist.

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