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  • 13.09.2006 · 16:14

Warum BMW in Monza die Top-Teams ärgern konnte

Das BMW Sauber F1 Team konnte sich am vergangenen Wochenende beim Grand Prix von Italien in Monza die Plätze drei und acht sichern

(Motorsport-Total.com) - Am vergangenen Wochenende hat das BMW Sauber F1 Team im Königlichen Park von Monza sein bislang bestes Ergebnis eingefahren. Robert Kubica konnte sich den dritten Platz und damit den ersten Formel-1-Podestplatz eines Polen in der Geschichte sichern, während Nick Heidfeld mit dem achten Platz ebenfalls einen Punkt für sein Team holte.

Mit der Performance in Italien zufrieden: Mario Theissen

BMW Motorsport Direktor Mario Theissen sagte jetzt, diese Platzierungen seien "der krönende Abschluss eines fantastischen Wochenendes für unser junges Team. Der zweite Podestplatz binnen fünf Wochen freut mich ganz besonders", so Theissen weiterhin. In Ungarn war der Mönchengladbacher Heidfeld auf den dritten Platz gefahren.#w1#

Kubica hat am Wochenende Geschichte geschrieben

"Dies zeigt nicht nur unseren Aufwärtstrend, sondern bestätigt auch die Entscheidung, Robert Kubica in unser Rennauto zu setzen. Er war mit seinen gerade einmal 21 Jahren erneut sehr abgeklärt unterwegs, hielt dem Druck Felipe Massas stand hat in seinem erst dritten Formel-1-Rennen dann sogar Geschichte geschrieben", erklärte der Motorsport Direktor begeistert. Robert Kubica war erst in Ungarn als Ersatz für Jacques Villeneuve in das Cockpit gekommen.

"Auch Nick Heidfeld fuhr stark", erzählte Theissen weiter vom Italien-Wochenende. "Leider überschritt er beim ersten Boxenstopp das Tempolimit, konnte aber trotz der Durchfahrtsstrafe noch einen Punkt erobern. Dank unseres besten Saisonergebnisses haben wir uns in der Herstellerwertung wieder an Toyota vorbei auf Platz fünf geschoben. Unser Vorsprung beträgt derzeit drei Punkte. Ich rechne mit einem spannenden Zweikampf um diesen Platz bis zum Saisonende."

Boliden waren "äußerst konkurrenzfähig"

Bereits am Samstag im Qualifying, so schilderte der 54-Jährige, seien die Boliden mit viel und mit wenig Benzin gleichermaßen schnell gewesen. "Das konnten wir im Rennen bestätigen. Ich war überrascht, dass einige Konkurrenten deutlich eher zum Boxenstopp kamen als wir. Beide Fahrzeuge liefen während des gesamten Wochenendes nicht nur problemlos, sondern waren auch äußerst konkurrenzfähig. Ein großes Kompliment an die ganze Mannschaft hier in Monza sowie in Hinwil und München."

"Sie haben wirklich exzellente Arbeit geleistet. Unsere Aerodynamiker haben bei der Entwicklung des speziellen Low-Downforce-Pakets hier für Monza genau ins Schwarze getroffen." Der 'Motorsport aktuell' erzählte Theissen, wie dieses Paket genau aussah. Einige der "Abtrieb erzeugenden Teile" wurden entfernt und das Auto wurde "mit einem flachen Heckflügel" versehen. "Wir wollten einen niedrigen Luftwiderstand erzeugen, mit der Konsequenz, eine hohe Endgeschwindigkeit zu erreichen."

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