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  • 21.09.2009 · 15:20

  • von Thomas Cyganek

Toyota: Mit Fahrzeug-Updates in die Punkteränge

Toyota hofft in Singapur durch ein neues Entwicklungspaket auf einen Leistungssprung - Unebener Straßenbelag beansprucht Aufhängung

(Motorsport-Total.com) - Wie viele andere Teams auch bringt Toyota in Singapur ein neues Entwicklungspaket an den Start. Das letzte TF109-Update dieses Jahres betrifft Modifikationen am Frontflügel sowie im Bereich des Hecks. Nach dem erneut enttäuschenden Resultat beim Italien-GP am vorvergangenen Wochenende streben Jarno Trulli und Timo Glock unter dem Flutlicht des "Marina Bay Circuits" wieder Plätze in den Punkterängen an. In Monza mussten sich die Piloten der japanischen Crew mit den Plätzen elf und 14 zufrieden geben.

Jarno Trulli

Toyota will in Singapur endlich wieder in die Punkteränge

"Singapur ist für uns ein einzigartiges Rennen, da es das einzige Nachtrennen und somit eine interessante Erfahrung ist", sagte Trulli vor dem Gastspiel der Königsklasse in Südostasien. "Ich hoffe, dass wir konkurrenzfähig sein werden, besonders mit Blick auf unsere Verbesserungen am Auto. Unser Team hat während der gesamten Saison hart gearbeitet, und es ist großartig auch kurz vor dem Ende der Saison noch neue Teile am Fahrzeug zur Verfügung zu haben." #w1#

"Ich genieße das Nachtrennen ganz besonders, de es für die Fans ein großartiges Spektakel ist", fügt Glock an. "Man muss sich natürlich daran gewöhnen, bei Flutlicht zu fahren, aber für mich war die Sicht ausgezeichnet. Allein: Es ist seltsam, früh am Nachmittag an die Rennstrecke zu kommen und diese um vier Uhr in der Früh wieder zu verlassen. Ich mag die Strecke von Singapur. Zudem ist Turn 10 eine schöne Herausforderung, hier kann man sich es nicht leisten, Fehler zu machen. Es ist ein typischer Straßenkurs, der im vergangenen Jahr noch ziemlich holprig war - aber daran wurde gearbeitet."

Auf einer Länge von 5,067 Kilometern erstreckt sich der "Marina Bay Circuit" durch das Zentrum von Singapur und weist alle charakteristischen Merkmale auf, die man von einem Stadtkurs erwartet: hohes Downforce-Level, zahlreiche 90-Grad-Kurven, enge Streckenführung, unebener Asphalt. Für Pascal Vasselon, Chassis-Verantwortlicher bei Toyota, liegt auf dem welligen Straßenbelag das Hauptaugenmerk bei der Abstimmung: "Wir müssen das Set-up so anpassen, dass die Radaufhängung mit den Unebenheiten zurecht kommt. Mal sehen, ob sich dieses Problem mit dem neuen Belag in den Hintergrund getreten ist."

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