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Toro Rosso: Pierre Gasly echte Gefahr für Daniil Kwjat?

Pierre Gasly gilt aus aussichtsreichster Kandidat im Red-Bull-Nachwuchskader, falls bei Toro Rosso zur Formel-1-Saison 2017 ein Platz frei werden sollte

(Motorsport-Total.com) - Fällt Daniil Kwjat nach seiner Abschiebung von Red Bull zu Toro Rosso am Ende des Jahres in ein noch tieferes Loch? Die Zukunft des Russen in der Formel 1 hängt derzeit am seidenen Faden. Red-Bull-Nachwuchsförderer Helmut Marko macht viel Druck. Kwjat muss nach seiner Rückkehr zu Toro Rosso dringend Ergebnisse liefern, sonst erfolgt am Ende des Jahres womöglich der Rauswurf. Als erster Kandidat für seine mögliche Nachfolge gilt Pierre Gasly.

Pierre Gasly

Etwas Erfahrung: Pierre Gasly durfte im Mai in Barcelona für Toro Rosso testen Zoom

Doch ist der Franzose im Vergleich zum Russen tatsächlich die aussichtsreichere Wahl? Bislang nicht, denn Gasly fährt bereits im dritten Jahr in der GP2-Serie und liegt auch in der aktuellen Saison nur auf Gesamtrang vier. Am vergangenen Rennwochenende in Baku fuhr ihm Prema-Teamkollege Antonio Giovinazzi gewaltig um die Ohren. "Ich würde natürlich gern den Sprung zu Toro Rosso schaffen", sagt Gasly gegenüber 'Formula Spy'. Überzeugend waren seine Leistungen zuletzt allerdings nicht.

"Ich muss mich zuallererst auf meine aktuellen Aufgaben konzentrieren. Wenn ich es gut hinbekomme, dann schauen wir mal, was Helmut Marko dazu sagt", erklärt der 20-Jährige, der beim kommenden Test nach dem Grand Prix von Österreich einem anderen Nachwuchsmann den Vortritt lassen muss. Sette Camara wird den Toro Rosso bei den Probefahrten in der kommenden Woche bewegen. Der erst 18-jährige Brasilianer ist derzeit in der Formel-3-EM aktiv - allerdings auch nicht allzu überzeugend.

"ich weiß aktuell nich gar nichts bezüglich des kommenden Jahres", erklärt Gasly. "Ich bin auf die GP2 fokussiert. Es ist eine unheimlich wichtige Saison für mich, wenn ich den Aufstieg schaffen will." Das Beispiel Daniil Kwjat gilt als Mahnung. "Das kann man so sehen", meint der Franzose. "Man kann aber auch die andere Seite in den Vordergrund rücken. Max ist innerhalb von nur eineinhalb Jahren zu Red Bull gekommen. Wer einen guten Job macht, bekommt eine großartige Chance in einem Topteam. So sehe ich das."

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