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Toro Rosso bestätigt Key als neuen Technikchef

Giorgio Ascanelli geht, James Key übernimmt das Ruder: Der Brite wird neuer Technischer Direktor bei Toro Rosso - "Können keine Wunder erwarten"

(Motorsport-Total.com) - Das italienische Toro-Rosso-Team hat sich in der Sommerpause der Formel 1 neu aufgestellt. Just vor seinem Heimrennen in Monza gibt der Rennstall nun auch bekannt, wer das Team verlässt und wer den dadurch vakanten Posten übernimmt: Der bisherige Technische Direktor Giorgio Ascanelli wird mit sofortiger Wirkung durch James Key ersetzt, der zuletzt bei Sauber und Force India arbeitete.

James Key

James Key stößt mit sofortiger Wirkung zum italienischen Toro-Rosso-Rennstall Zoom

"Mit James Key in der Rolle des Technischen Direktors schlagen wir ein neues Kapitel in der Geschichte von Toro Rosso auf. Ich hoffe, es wird ein interessantes", sagt Teamchef Franz Tost. Der Österreicher klingt sehr zuversichtlich: "James kommt mit einem guten Ruf zu uns. Er hat bereits unter Beweis gestellt, dass er kleineren Teams dabei helfen kann, sich über Wert zu verkaufen."

"In den nächsten Rennen können wir zwar keine Wunder erwarten, aber James ist früh genug zu uns gekommen, um noch einen Einfluss auf das Auto für 2013 zu haben. Dann hoffen wir auf eine bessere Saison als die aktuelle. Obwohl das Ergebnis aus Belgien, wo beide Autos in den Punkten waren, durchaus ermutigend war", meint Tost. Sein Team steht 2012 trotzdem nur bei zwölf WM-Punkten.


Fotos: Toro Rosso, Großer Preis von Belgien


Diese Ausbeute soll Key steigern. Der 40-Jährige zeigt sich gespannt auf die neue Aufgabe: "Nach ein paar Monaten abseits der Formel 1 freue ich mich, Toro Rosso beizutreten. Es ist eine klasse Möglichkeit, mich einem Team anzuschließen, das einen sehr ehrgeizigen Eindruck macht und dessen Arbeiterschaft sehr motiviert ist", sagt Key, der 1998 bei Jordan in die Formel 1 einstieg.

"Ich bin zwar erst ein paar Tage hier, doch bei jedem Einzelnen, mit dem ich bisher zu tun hatte, spürte ich einen Enthusiasmus, das Team voranzubringen. Durch die Regeländerungen bieten sich klare Möglichkeiten. Und wir sehen die Dinge nicht nur langfristig, sondern auch kurzfristig", erklärt der Brite und kündigt an: "Wir werden die Arbeitsabläufe des Teams in allen Abteilungen studieren."


"Es geht darum, die Bereiche auszumachen, die wir weiter stärken müssen. Das Ziel muss sein, in der Formel-1-Hackordnung weiter nach vorn zu gelangen. Das Projekt für das neue Auto ist bereits weit fortgeschritten. Es scheint sich in die richtige Richtung zu bewegen. Wir haben ein paar Monate Zeit, um sicherzustellen, dass es einen Fortschritt gegenüber dem aktuellen Auto darstellt", meint Key.

"Noch ist aber viel Entwicklung am derzeitigen STR7 zu leisten. Wir werden unser Bestes geben, um mit den Entwicklungen, an denen wir bereits arbeiten, das Möglichste aus den verbleibenden acht Rennen zu machen. Anknüpfend an das gute Wochenende in Spa", sagt der neue Technikchef von Toro Rosso. Jean-Eric Vergne und Daniel Ricciardo holten 2012 bisher acht und vier WM-Zähler.

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