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Test für Nicholas Latifi: Sucht Renault schon Ersatz für Palmer?

Reifenhersteller Pirelli testet dieser Tage in Barcelona: Für Renault darf neben Jolyon Palmer auch Nachwuchstalent Nicholas Latifi ran

(Motorsport-Total.com) - Im Rahmen eines zweitägigen Pirelli-Tests auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya (Dienstag und Mittwoch) schickt Renault erstmals Nachwuchspilot Nicholas Latifi im R.S.17 auf die Strecke. Der 21-jährige Kanadier stieß im vergangenen Jahr als Testfahrer zum Team und fungiert auch als Markenbotschafter für Renault-Partner Infiniti in Kanada.

Nicholas Latifi

Nachwuchspilot Nicholas Latifi testet in Spanien für Renault und Pirelli Zoom

Nachdem Stammpilot Jolyon Palmer den ersten Testtag in der Barcelona bestritt, darf Latifi am zweiten Tag hinter das Steuer. "Das ist spannender nächster Schritt für Nicholas. Er wird die aktuelle Generation unseres Formel-1-Autos dort fahren, wo nur drei Tage zuvor der Große Preis von Spanien stattgefunden hat. Das wird ihm eine unschätzbare Erfahrung ermöglichen und ihn für weitere Gelegenheiten in der Zukunft vorbereiten", sagt Teammanager Cyril Abiteboul.

Ferner wirkt Latifi so an der Reifenentwicklung für 2018 mit. "Das ist eine Aufgabe für ihn", erklärt Abiteboul weiter. Der Kanadier selbst fühlt sich geehrt: "Ich kann es kaum erwarten, den R.S.17 dort zu steuern, wo ich in der Formel 2 Rennen gefahren bin. Als Testfahrer für das Team habe ich eine Reihe verschiedener Aspekte meines Programms absolviert, aber das ist wirklich etwas Besonderes. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team und Pirelli."

Seit 2014 startet Latifi in der Formel 2, früher GP2, in der er im Vorjahr den 16. Gesamtrang belegte. Aktuell ist er für das französische Spitzenteam DAMS unterwegs. In der Vergangenheit war der 21-Jährige ehemaliger Formel-3-Teamkollege von Esteban Ocon. Der einstige Renault-Testfahrer pilotiert in der Formel-1-Saison 2017 den VJM10 von Force India.


Fotos: Renault, Großer Preis von Spanien


Renault steht mit bis dato 14 WM-Punkten bereits jetzt besser da als 2016. Allerdings fuhr diese einzig Neuzugang Nico Hülkenberg ein. Teamkollege Palmer ist dem Deutschen sowohl im Qualifying als auch im Rennen klar unterlegen und steht daher unter Druck. Zuletzt zog er nicht nur die Kritik von Fahrerkollegen, sondern auch Teamchef Abiteboul auf sich, der bessere Leistungen einforderte. Sollte er sich nicht deutlich steigern, dürfte Renault bald nach Ersatz suchen.

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