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Symonds rechnet 2005 mit mehr Überholmanövern

Das neue Reifenreglement hält der Chefingenieur von Renault für einen sinnvollen Schritt in Richtung mehr Überholmanöver ab 2005

(Motorsport-Total.com) - Immer mehr Experten sind zuversichtlich, dass das neue Reglement nicht nur in Sachen Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung ist, sondern dass es sich auch auf das Spektakel positiv auswirken wird. Vor allem die Reifenregel - bekanntlich müssen die Gummis 2005 die Gesamtdistanz von Qualifying und Rennen ohne Wechsel überstehen - könnte darauf Einfluss nehmen.

Briatore und Symonds

2005 wird es mehr Überholmanöver geben, glaubt Symonds (rechts)

Dieser Ansicht ist auch Pat Symonds, der Chefingenieur des Renault-Teams: "Eine Sache, die mit dem Grand-Prix-Sport bis vergangenes Jahr nicht mehr gestimmt hat, war, dass der Ausgang der Rennen praktisch mit dem letzten Boxenstopp bestimmt war. Danach ist nichts mehr passiert. Ich glaube, dass sich das ändern wird. Ein Fahrer, der eher sein Hirn als seine Reifen stark eingesetzt hat, kann vielleicht im letzten Stint noch überholen", sagte er.#w1#

Piloten vom Typ Alain Prosts sind demnach wieder mehr gefragt, denn wer in den ersten Runden zu sehr attackiert und seine Laufflächen verschleißt, könnte in der Endphase in Probleme geraten. Umgekehrt bietet sich für jemanden, der zu Beginn einen Rückstand in Kauf genommen hat, um nicht allzu hart fahren zu müssen, in der Schlussphase die Möglichkeit auf einen Endspurt. Dadurch sollten sich wieder interessantere Rennverläufe ergeben.

"Das Publikum sagt uns ständig, dass es mehr Überholmanöver sehen will. Ich glaube, dass wir einen positiven Schritt gemacht haben", fuhr Symonds fort. "Die Reduktion des Abtriebs und die langlebigen Motoren machen diesbezüglich keinen Unterschied, aber die Umstellung auf die neuen Reifen wird sich meiner Meinung nach als sehr interessant herausstellen."

Das neue Motorenreglement hält er für keinen allzu drastischen Schritt: "Der Unterschied ist nicht so groß wie vermutet. Im Juni gibt es Menschen, die Motoren nach Le Mans bringen und damit 24 Stunden fahren. Es ist nicht neu, dass es langlebige Motoren im Motorsport gibt - nur für die Formel 1 eben schon. Die Kostenersparnis ist vorhanden, aber nicht in dem Ausmaß, wie es manche angenommen haben", fügte Symonds an.

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