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Sparpaket: 'ORF' erwägt Aus für Formel-1-Übertragungen

Ein Sparpaket zwingt den öffentlich-rechtlichen österreichischen TV-Sender 'ORF', trotz großer Tradition über das Aus für die Formel-1-Übertragungen nachzudenken

(Motorsport-Total.com) - Der öffentlich-rechtliche österreichische Rundfunk 'ORF' überlegt, den Vertrag für die Formel-1-Rennen über 2014 hinaus nicht zu verlängern. Als Grund dafür wird genannt, dass Gebührenbefreiungen ab 2014 nicht mehr refundiert werden - der 'ORF' sieht sich dadurch zu einem enormen Sparpaket gezwungen.

Ernst Hausleitner und Alexander Wurz

Ernst Hausleitner und Alex Wurz kommentieren die Rennen für den ORF

"Wir müssen über heilige Kühe nachdenken", spielt 'ORF'-Finanzchef Richard Grasl gegenüber der 'Kleinen Zeitung' unter anderem auf die Formel-1-Übertragungen an. "Niemand kann ernsthaft glauben, dass bei 30 Millionen Euro weniger Geld das Angebot gleich bleiben kann."

Speziell die Formel 1 würde laut Grasl viel Geld verschlingen, da die Übbertragungsrechte teuer sind: "Der Aufwand für die Formel 1 ist beträchtlich, da müssen wir nach Auslaufen des Vertrags überlegen, ob wir diese Mittel nicht für unverwechselbaren österreichischen Inhalt wie Filmproduktionen oder Dokumentationen einsetzen."

Der 'ORF' überträgt seit den 1960er-Jahren die Formel-1-Rennen live. Bis Ende 2008 kommentierte der legendäre Formel-1-Reporter Heinz Prüller die Rennen, seit damals sind Ernst Hausleitner und Ex-Formel-1-Pilot Alex Wurz im Einsatz. Bereits 2011 gab es Spekulationen, der 'ORF' könnte die Rechte verlieren, doch der Vertrag wurde schließlich bis Ende 2014 verlängert.

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