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Schwierige Qualifikation für Jordan-Honda

Giancarlo Fisichella qualifizierte sich als Achter, Takuma Sato darf auf Grund der besonderen Umstände am Rennen teilnehmen

(Motorsport-Total.com) - Für das Team von Eddie Jordan verlief die Qualifikation auch ohne den frühzeitig einsetzenden Regen alles andere als positiv. Nachdem Takuma Sato im Freien Training auf Grund eines Getriebeproblems von der Strecke abgekommen war und dabei seinen Boliden schwer beschädigt hatte, musste der Japaner mit dem T-Car die Qualifikation bestreiten. Der Formel-1-Debütant kam aber nur kurz zum Einsatz, denn wegen eines Hydraulikproblems musste er das Auto gleich am Streckenrand abstellen. Um den unglücklich "geparkten" Boliden zu bergen, musste die Qualifikation sogar kurzzeitig unterbrochen werden.

Takuma Sato (Jordan-Honda)

Sato hatte am heutigen Tag viel Pech

Nach dem technischen Problem am T-Car stand beiden Fahrern nur noch das Auto von Giancarlo Fisichella zur Verfügung. Teamchef Eddie Jordan entschied dann, dass der Italiener zuerst seine Runden drehen und später das Auto an seinen Teamkollegen abgeben sollte. Der 29-Jährige fuhr in 1:27.869 Minuten seine schnellste Runde und qualifizierte sich damit für den achten Startplatz.

"Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden", erklärte "Fisico", der gestern genau den achten Startplatz als sein Ziel erklärt hatte. "Das Auto hat sich sehr gut angefühlt, war gut ausbalanciert und gut zu fahren. Wenn wir noch längere Zeit auf trockener Strecke hätten fahren können, so hätte ich mich vielleicht noch um ein, zwei Plätze verbessern können", zeigte sich der Italiener zuversichtlich was das Potenzial des Autos anbelangte. "Gestern hatte ich ja Startposition acht als mein Ziel erklärt und obwohl ich nur einen wirklichen Versuch hatte, so können wir doch sehr zufrieden damit sein. Egal ob es am Sonntag regnet oder nicht, ich rechne mit einem guten Rennen für uns. Wir können uns Hoffnung auf Punkte machen. Die Zuverlässigkeit wird ganz sicher ein wichtiger Faktor, doch das wir für alle Teams so sein außer vermutlich für Ferrari."

Nachdem Takuma Sato das T-Car am Streckenrand abgestellt und zurück in der Jordan-Box war, musste er eine ganze Zeit verharren, bis er endlich in Fisichellas Auto auf die Strecke gehen konnte. Als der Japaner dann endlich fahren konnte, war die Strecke des Albert Park Circuits durch den Regen komplett nass. Sato fuhr unter diesen Umständen in 1:53.351 Minuten eine Zeit welche nicht zur Qualifikation für das Rennen ausreichte, doch wegen der besonderen Umstände darf er am Sonntag trotzdem starten und sein Glück von Startplatz 22 aus versuchen.

"Nun ja, irgendwie hatte ich heute ein Abo auf das ganze Unheil. Ich denke aber, dass ich dadurch schneller lernen werde", nahm der in England lebende Rennfahrer die Situation mit Humor. "Es war schon ziemlich hart. Zuerst hatte ich heute Vormittag wegen eines Problems mit der Hydraulik beim Herunterschalten einen Crash und dann musste ich wegen Problemen mit der Hydraulik das T-Car am Streckenrand abstellen. Das Team hat aber hart gearbeitet und ich mache keinem einen Vorwurf. Am Ende konnte ich noch einmal fahren, doch auf der nassen Strecke und in Giancarlos Auto mit seinen Pedal-Einstellungen, Trocken-Wetterabstimmung und Regenreifen war nichts mehr zu holen. Die Pedale in seinem Auto zu erreichen war wirklich eine unglaubliche Erfahrung und beinahe unmöglich, denn ich musste diese irgendwie mit meinen in der Luft hängenden Beinen betätigen", beschrieb Sato die Probleme die er im Auto seines Teamkollegen hatte.

Am Sonntag wird der Japaner mit dem T-Car ins Rennen starten. Das bei seinem Unfall im Freien Training beschädigte Auto wird vom Team wieder hergerichtet und Giancarlo Fisichella am Sonntag als T-Car zur Verfügung stehen.

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