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Rubens Barrichello nutzte die Gunst der Stunde

Ferrari-Pilot Rubens Barrichello hat sich in Melbourne im vom Regen eingebremsten Qualifying die Pole Position gesichert

(Motorsport-Total.com) - Ferrari-Pilot Rubens Barrichello wird beim Großen Preis von Australien in Melbourne zum vierten Mal in seiner Karriere von der Pole Position starten. Der Brasilianer verwies Teamkollege Michael Schumacher um 0,005 Sekunden auf den zweiten Platz, bevor ein für Melbourne untypischer Regenschauer vorzeitig alle Chancen, die Zeiten noch zu verbessern, zunichte machte. Schon zu Beginn des Trainings hatte es leicht zu Nieseln begonnen, bevor kurz nach Halbzeit einsetzender starker Regen die Strecke komplett nass werden ließ.

Rubens Barrichello

Rubens Barrichello war im entscheidenden Moment der Beste

Ein gutes Timing erwischte neben Rubens Barrichello auch Ralf Schumacher, der mit seiner ersten Ausfahrt sogar noch länger als der Brasilianer wartete und dennoch eine trockene und freie Piste vorfand. Der BMW-Williams-Pilot kam in seinem ersten Versuch mit 0,436 Sekunden Rückstand auf den dritten Platz. Teamkollege Juan-Pablo Montoya traf während seines Versuchs auf Verkehr und musste sich mit 1,406 Sekunden Rückstand und Rang sechs zufrieden geben.

Die Plätze vier und fünf gingen an die beiden McLaren-Mercedes-Piloten. David Coulthard fehlten 0,603 Sekunden auf die Bestzeit, Kimi Räikkönen 1,318 Sekunden. Coulthard hatte auf seinem ersten Versuch eine Schrecksekunde zu überstehen, als er am langsam fahrenden Jacques Villeneuve vorbei wollte. Der Kanadier sah seinen Freund jedoch nicht und drängte ihn in die Wiese. Coulthard berührte leicht eine Betonmauer und drehte sich ins Aus, das Auto wurde aber zum Glück nicht beschädigt.

Platz sieben belegte am Ende der kurzen Qualifikation Jarno Trulli im Renault mit 1,867 Sekunden Rückstand, Teamkollege Jenson Button erzielte mit 2,518 Sekunden Abstand auf die Spitze die elftschnellste Zeit.

Rang acht ging an Giancarlo Fisichella im Jordan mit 2,026 Sekunden Rückstand. Teamkollege Takuma Sato konnte sich nicht qualifizieren, nachdem er mit dem Ersatzauto auf der Strecke stehen blieb und sein Einsatzwagen nach dem Unfall am Morgen noch nicht einsatzbereit war. Die Rennleitung wird den Japaner aber mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit dennoch starten lassen, da höhere Gewalt im Spiel war und er am Morgen eine ausreichend gute Zeit gefahren war.

Bei Sauber war es Formel-1-Neuling Felipe Massa, der Teamkollege Nick Heidfeld gleich einmal hinter sich lassen konnte. Der Brasilianer hatte als Neuntschnellster 2,129 Sekunden Rückstand und war damit 0,260 Sekunden schneller als der Mönchengladbacher, der wegen des Wetters keine Chance hatte, das Kräfteverhältnis im Team wieder ins rechte Licht zu rücken.

Olivier Panis im BAR-Honda konnte als Zwölfter mit 2,538 Sekunden Rückstand Teamkollege Jacques Villeneuve hinter sich halten, der als 13. rund 2,8 Sekunden langsamer als Barrichello war. Einen gelungenen Einstand feierte das Toyota-Team, das mit Mika Salo auf den 14. und mit Allan McNish auf den 16. Platz nach vorne fuhr. Die beiden Piloten hatten 3,362 beziehungsweise 3,793 Sekunden Rückstand.

Zwischen die beiden Toyota schob sich Heinz-Harald Frentzen im Arrows auf Platz 15, der 3,631 Sekunden Rückstand hatte. Teamkollege Enrique Bernoldi fehlten als 17. weitere 0,264 Sekunden auf die Bestzeit. Damit ließ das Team beide Jaguar hinter sich, die bekanntlich mit den gleichen Cosworth-Motoren unterwegs sind. Eddie Irvine kam mit 4,270 Sekunden Rückstand auf Platz 19, Pedro de la Rosa mit 4,349 Sekunden Abstand auf Rang 20.

In die Zange nahmen die beiden Jaguar das Minardi-Team mit Mark Webber und Alex Yoong. Webber wird seinen ersten Formel-1-Grand-Prix von Platz 18 aus in Angriff nehmen. Der Australier hatte 4,243 Sekunden Rückstand, Teamkollege Alex Yoong auf Platz 21 liegend 5,661 Sekunden.

Einige Piloten nutzen den Regen zum Schluss zu Tests im Nassen, darunter insbesondere das Ferrari-Team mit Michael Schumacher, der fast vier Sekunden schneller als Rubens Barrichello war. Beide McLaren-Mercedes-Piloten drehten im Regen nur eine Installationsrunde. BMW-Williams und Sauber gehörten zu den zahlreichen Teams, die ganz auf den Regentest verzichteten.

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