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Irvine droht Jaguar mit Weggang

Eddie Irvine hat angekündigt, das Jaguar-Team zu verlassen, wenn er keine klaren Fortschritte erkennen kann

(Motorsport-Total.com) - Mit 4,270 Sekunden Rückstand kam Eddie Irvine im Qualifying zum Großen Preis von Australien in Melbourne nur auf den enttäuschenden 19. Platz. Schon kurz nach den ersten Testkilometern mit dem neuen Jaguar R3 war klar, dass das neue Auto ein Schuss in den Ofen ist, vor allem ist es langsamer als das Vorjahresmodell R2. Eddie Irvine, der seit dem ersten Jahr bei Jaguar hofft, dass es mit dem Team aufwärts geht, verliert so langsam die Geduld ? da hilft es auch nichts, wenn er fürstlich für das Hinterherfahren entlohnt wird.

Eddie Irvine

Eddie Irvine geht so langsam bei Jaguar die Geduld aus

"Dies wird meine letzte Saison bei Jaguar sein, wenn sie mich nicht davon überzeugen können, dass es voran geht", so die klaren Worte des Vizeweltmeisters von 1999 gegenüber der 'Sun'. "Ich kann die Leute gut leiden, die in dem Projekt involviert sind mit den größten Namen des Motorsports, aber wenn wir uns nicht verbessern, dann wäre ich ein Masochist, wenn ich bleiben würde. Mein Vertrag läuft nicht vor Ende des Jahres aus, also habe ich jede Menge Zeit, um eine Entscheidung zu treffen."

Trotz der Tatsache, dass Jaguar erneut ein schwaches Auto auf die Beine gestellt hat und ein weiteres Teammitglied dafür seinen Hut nehmen musste, ist der Ire fest davon überzeugt, dass er die Grünen zum Erfolg führen kann: "Klar könnte ich nach neun Jahren in diesem Sport mich zurücklehnen, aber das ist nicht mein Stil. Ich bin hier nicht um leichtes Spiel zu haben und ich habe das Gefühl, dass wir die Infrastruktur haben, die uns nach vorne bringen wird. Es wird aber ein schwieriger Start werden. Ich genieße nichts mehr, als schnell zu fahren und jetzt muss ich helfen, dass das Auto schneller wird."

Auch Jaguar-Teamchef Niki Lauda sprach an diesem Wochenende bereits vom "Neuanfang" ? das hört man von Jaguar nun schon bereits im dritten Jahr in Folge. Helfen soll neben dem ehemaligen Rallye-Chef von Ford Günther Steiner auch der neue Windkanal, der ab April einsatzbereit sein wird und dem Team Ergebnisse liefern soll, die nicht noch einmal falsch sein sollen.

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