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  • 05.03.2003 · 15:51

Schumacher feiert ersten Sieg in Melbourne

Schumacher gewann beim Hobby-Kick schon vor dem Grand Prix und stärkte damit seine ohnehin schon vorhandene Zuversicht

(Motorsport-Total.com/sid) - Weltmeister Michael Schumacher hat vier Tage vor dem Saisonauftakt der Formel 1 in Melbourne bereits den ersten Sieg gefeiert. Am Mittwoch traf sich der 34-Jährige kurzfristig mit Bruder Ralf, zwei Betreuern und Journalisten zu einem spontanen Fußballspiel im St. Kilda Park in Melbourne. Michaels Team gewann nach rund zwei Stunden 10:7 gegen Ralfs Mannschaft, der "große Schumi" - aktiver Hobby-Kicker in der dritten Schweizer Liga - erzielte zwei Tore, Ralf traf einmal.

Michael Schumacher

Seinen Vorjahressieg im Albert Park würde "Schumi" am liebsten wiederholen

Am Sonntag will Michael Schumacher auf der Rennstrecke im Albert Park zum vierten Mal in Folge den Großen Preis von Australien gewinnen. In den vergangenen drei Jahren war der Erfolg in Melbourne für den Ferrari-Piloten jeweils auch der erste Schritt zu seinen WM-Titeln drei bis fünf. "Diese kleine Tradition würde ich am liebsten aufrechterhalten", sagt Schumacher. "Aber zu Beginn einer Saison kann man sich nie sicher sein. Und diesmal gibt noch mehr Unsicherheitsfaktoren."

Der Kerpener spielt auf die zahlreichen Regeländerungen durch den Automobil-Weltverband FIA an. Der neue Qualifikations-Modus als Einzelzeitfahren mit nur noch einer schnellen Runde und die Auflage, dass zwischen Qualifikation und Rennen an den Autos nichts mehr verändert und auch nicht nachgetankt werden darf, schaffen für die Teams einen ganz neuen Ablauf eines Rennwochenendes.

Deshalb hat Schumacher auch nichts dagegen, wie 2002 wieder mit einem "Gebrauchtwagen" in Melbourne zu starten: "Unser Vorjahresauto ist nach wie vor gut. Ich denke, gerade am Saisonbeginn und mit all den Neuerungen ist es gut, dass wir auf ein verlässlich-starkes Auto zurückgreifen können. Am Anfang ist Zuverlässigkeit ein wichtiges Thema", sagt Schumacher.

Als härteste Konkurrenten erwartet der Titelverteidiger nicht das BMW-Williams-Duo Juan-Pablo Montoya (Kolumbien) und Ralf Schumacher, das 2002 die WM-Plätze drei und vier belegt hatte, sondern die beiden Silberpfeil-Piloten David Coulthard (Schottland) und Kimi Räikkönen (Finnland).

"Auch da hat sich an meiner Einschätzung nichts geändert. Ich glaube nach wie vor, dass die größte Gefahr von McLaren-Mercedes ausgehen wird, die in den Tests einen guten Eindruck gemacht haben und auch schon in den letzten Rennen der vergangenen Saison einen Aufwärtstrend hatten", meint Schumacher. "Ansonsten muss man bei BMW-Williams schauen, wie sich das Auto im Rennen präsentiert. Da gibt es sicher noch Fragezeichen."

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