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Schumacher: Bis Ende 2013 bei Mercedes?

Michael Schumacher und Mercedes sind sich angeblich über eine Vertragsverlängerung bis Ende 2013 einig - Er sitzt fester im Sattel denn je

(Motorsport-Total.com) - Michael Schumacher hat laut 'Sport Bild' seinen Vertrag bei Mercedes bis 2013 verlängert. Danach besitzt der Rekord-Weltmeister eine Option auf eine weitere Vertragsverlängerung, gleichzeitig könnte er aber auch als Konzern-Botschafter oder als Assistent von Teamchef Ross Brawn agieren. Laut dem Bericht sind die Details noch nicht hundertprozentig geklärt, man wurde sich aber schon in Singapur einig, schließlich gehe es Schumacher nicht ums Geld.

Michael Schumacher möchte auch die kommenden zwei Jahre weiterfahren Zoom

"Es gibt keinen Grund, warum Michael nicht weiterfahren sollte. Er ist sehr wertvoll fürs Team und hat nichts von seinem Biss verloren", sagt sein langjähriger Mitstreiter Brawn gegenüber 'Sport Bild' Schumacher. "Es wäre für mich etwas ganz Besonderes, noch einmal mit Michael zu gewinnen." Auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug lobt den 42-Jährigen gegenüber 'Sport Bild': "Wer Michael je abgeschrieben hat, ist selbst schuld. Er fährt fantastische Rennen und keiner hat in der ersten Runde mehr Positionen gutgemacht."

Wird Schumacher bei Mercedes bevorteilt?

Auffällig ist, dass Schumacher bei Mercedes deutlich mehr Komplimente erhält als Teamkollege Nico Rosberg. Und das, obwohl der 26-Jährige das Qualifying-Duell mit 14:3 klar beherrscht und auch in der WM-Tabelle fünf Punkte vor Schumacher liegt. Der Wiesbadener spürt, dass das Team auf den erfolgreichsten Formel-1-Piloten der Geschichte setzt und sieht derzeit von einer langfristigen Bindung zu seinem Rennstall ab.

"Wer Clear hat, ist im Riesenvorteil." Heinz-Harald Frentzen

Denn: Schumacher wird beim Rennstall aus Brackley mit Leibeskräften unterstützt. Der erfahrene und hochgeschätzte Brite Jock Clear war zunächst Renningenieur bei Rosberg, wurde aber für die Saison 2011 als übergeordneter Stratege installiert, damit dessen Know-how auch dem Kerpener zu Gute kommt.

1997 führte Clear Jacques Villeneuve bei Williams zum WM-Titel - sein damaliger Teamkollege Heinz-Harald Frentzen kennt daher die Fähigkeiten des Renningenieurs. "Wer Clear hat, ist im Riesenvorteil", stellt der Deutsche gegenüber 'Sport Bild' klar. "Er ist extrem clever und macht den Unterschied aus." In Indien war Rosberg nach dem Rennen tatsächlich wütend auf den Kommandostand: Schumacher hatte später auf die langsameren harten Reifen gewechselt und somit seinen Teamkollegen überholt.

Schumacher spricht vom WM-Titel

Der 'Express' berichtete kürzlich, dass Rosberg bereits in Maranello vorstellig wurde, um dort in der kommenden Saison Massa zu ersetzen. Laut 'Autobild motorsport' ( jetzt abonnieren!) sind diese Informationen aber unrichtig und waren "Resultat eines Scherzes mit einem der Familie Rosberg nahestenden Informanten aus Köln". Brawn will auch Rosberg halten: "Es ist sehr wichtig, dass wir Fahrer vom Kaliber eines Nico Rosberg langfristig an uns binden", wird er von 'Autobild motorsport' zitiert. "Auch, weil ich als Teamchef gerne Teil von Nicos Entwicklung zum Siegfahrer und potenziellen Weltmeister sein möchte."

"Ich habe bewiesen, dass ich im Rennen schneller fahren kann als mein Teamkollege." Michael Schumacher

Brawn muss daher einen Balanceakt zwischen seinen Piloten schaffen, deren Rivalität im Team schon lange spürbar ist. Während Rosberg zuletzt mehrfach betonte, dass er nicht nur im Qualifying, sondern nach wie vor auch im Rennen der schnellere Mercedes-Pilot sei, sieht dies Schumacher inzwischen anders.

"Ich habe bewiesen, dass ich im Rennen schneller fahren kann als mein Teamkollege", behauptet er gegenüber 'Sport Bild'. Inzwischen spricht er auch schon wieder vom WM-Triumph: "Wir sind auf dem richtigen Weg. 2012 sind wir wahrscheinlich noch nicht in der Lage, um den Titel zu fahren, aber wir müssen da den Grundstein legen, dass wir das 2013 tun können."

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