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Sato schlägt Fisichella - P7 und P8 für Jordan

Takuma Sato und Giancarlo Fisichella qualifizierten sich heute beide in der Top 10 und sind für das Rennen zuversichtlich

(Motorsport-Total.com) - Mit einer kleinen Überraschung endete die Qualifikation zum Großen Preis von Japan für das Jordan-Team. Nicht Giancarlo Fisichella hatte nämlich teamintern am Ende die Nase vorn, sondern Takuma Sato. Der Japaner stellte seinen Boliden in 1:33.090 Minuten auf Startposition 7 - seine beste Leistung im Qualifying in dieser Saison.

Takuma Sato in seinem EJ12

Sato fuhr in der Qualifikation auf Startposition 7

Giancarlo Fisichella benötigte auf seiner schnellsten Runde in 1:33.276 Minuten knapp zwei Zehntel mehr für die Umrundung der 5,8 Kilometer langen Rennstrecke und wird von Startplatz 8 ins Rennen gehen. Die beste Teamleistung in der Qualifikation in diesem Jahr gilt es nun am Sonntag in WM-Punkte umzusetzen.

"Ich bin so glücklich. Das war meine beste Qualifyingleistung in dieser Saison und einer meiner besten Momente in einem Formel-1-Auto", freute sich Takuma Sato. "Das Team hat nach dem schwierigen Vormittag, wo es ein Motorenproblem an meinem Auto gab, wirklich großartig gearbeitet. Die Mechaniker haben wirklich viel geleistet und James Key, mein Ingenieur, war brillant", so der 25-Jährige zufrieden.

"Mein Auto war in der Qualifikation gut und ich fühlte mich wohl und konnte genau so fahren wie ich das vorgehabt hatte. Ich habe es heute einfach umgesetzt. Die Unterstützung durch die Fans hier ist ausgezeichnet und sie haben so reagiert als ob ich das Rennen gewonnen hätte, dabei war es doch nur die Qualifikation. Realistisch betrachtet, wird das Rennen morgen aber schwer, doch mein Ziel ist es Punkte zu holen", so der Japaner, dem das T-Car zustehen wird, abschließend.

"Das ist wirklich beeindruckend, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir Siebter und Achter sein würden. Für das Team ist es wirklich gut. Ich freue mich auch für Takuma, denn das hier ist sein Heim-Grand Prix und er ist gut gefahren", erkannte Giancarlo Fisichella ohne Probleme die Leistung seines Teamkollegen an.

"Leider spielte bei meinem letzten Versuch das automatische Herunterschalten der Gänge total verrückt, weshalb ich meine Rundenzeit nicht mehr verbessern konnte. Ich glaube aber, dass wir noch besser hätten sein können, doch unglücklicher Weise hatten wir dieses kleine Problem. Wie dem auch sei, es war ein guter Tag für uns", fand Fisichella.

Gary Anderson, Direktor der Renn- und Testteamabteilung: "Die durch Allan McNishs Unfall eingetretene Unterbrechung der Session scheint niemanden etwas ausgemacht zu haben und was uns betrifft, so kamen wir ziemlich schnell wieder in die Gänge. Takuma hat hier eine sehr gute Leistung abgeliefert und es ist schön, zu sehen, dass er bei seinem Heimspiel mehr Glück zu haben scheint. Wir selbst hatten keine großen Probleme, abgesehen von der Sache mit dem Wechseln der Gänge bei Giancarlo, was nicht korrekt funktionierte und wodurch wir an Zeit verloren. Unser Ziel war es aber gewesen beide Autos in die Top 10 zu bringen, was wir erreicht haben und weshalb wir glücklich sind. Es ist auch gut, dass es Allan McNish nach solch einem heftigen Unfall gut geht. Die FIA darf stolz auf die Verbesserungen der Sicherheit in den letzten Jahren sein."

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