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BMW-Williams in Suzuka nur die dritte Kraft

In Suzuka konnte das BMW-Williams-Team mit Ralf Schumacher und Juan-Pablo Montoya nur in die dritte Startreihe fahren

(Motorsport-Total.com) - Das BMW-Williams-Team musste sich im Qualifikationstraining für den Grand Prix von Japan in Suzuka nicht nur den beiden Ferrari-Fahrern geschlagen geben, sondern auch beiden McLaren-Mercedes-Piloten. Damit konnten Ralf Schumacher und Juan-Pablo Montoya ihre Autos nur in die dritte Startreihe auf die Plätze fünf und sechs stellen.

Ralf Schumacher

Ralf Schumacher ist mit seinem Qualifying in Suzuka nicht zufrieden

Ralf Schumacher verkürzte mit einer persönlichen Bestzeit von 1:32.444 Minuten im teaminternen Qualifikationsduell auf 8:9. Zur Spitze fehlten dem 27-Jährigen jedoch ganze 1,127 Sekunden.

Nach dem Abschlusstraining meinte der Wahlösterreicher: "Bis zu dem Unfall von McNish war ich gut unterwegs, dann wurde ich durch die Unterbrechung leider gestoppt, aber da kann man nichts machen. Es ist natürlich immer vorteilhaft, vor seinem Teamkollegen zu stehen, wenngleich es auch diesmal wieder, wie so oft bei uns, sehr knapp war. Dass beide McLaren vor uns stehen, sehen wir natürlich nicht gern. Aber ich habe große Hoffnung, dass wir ihnen im Rennen Paroli bieten können."

Juan-Pablo Montoya hatte wie schon am Freitag mit der Balance seines FW24 zu kämpfen und kam so nicht über Rang sechs hinaus. Dort fehlten dem Kolumbianer 1,190 Sekunden zur Spitze.

"Kein Zweifel, das Qualifying war enttäuschend", so der 27-Jährige. "Die Balance meines Autos war nicht wirklich gut, und ich habe auch ein paar Fehler gemacht, vor allem bei meinem vierten Qualifikationsversuch. Da habe ich die letzte Chance auf eine Verbesserung weggeworfen. Es ist wirklich schade, von so weit hinten zu starten. Ich habe heute leider meine bisher schlechteste Startposition der Saison wiederholt, in Australien war ich auch Sechster."

Chefingenieur Sam Michael hatte sich einen kleineren Abstand zur Spitze gewünscht: "Mit beiden Autos in der dritten Reihe der Startaufstellung zu stehen, ist natürlich enttäuschend. Wir liegen weit hinter Ferrari, und offensichtlich hat uns hier auch McLaren überholt. Aber ein Rennen ist immer eine eigene Geschichte. Wir werden uns jetzt auf unsere Rennvorbereitung konzentrieren und zusehen, dass wir die Saison 2002 zu einem möglichst guten Ende bringen."

BMW-Motorsportdirektor Gerhard Berger ergänzte: "Die McLaren waren wie erwartet stark und haben uns diesmal leider aus der zweiten Reihe verdrängt. Ich erwarte ein schwieriges Rennen, hoffe aber dennoch, dass wir uns steigern und zum Saisonabschluss vielleicht sogar einen weiteren Podiumsplatz erzielen können. Bei einer so langen Unterbrechung im Qualifying verliert man als Fahrer leicht den Rhythmus. Aber diese Bedingungen sind für alle gleich."

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