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Sainz traurig über Formel-1-Debüt ohne Fernando Alonso

Toro-Rosso-Rookie Carlos Sainz ist eng mit Fernando Alonso verbunden und wird nun sein Formel-1-Debüt ohne den Spanier in der Startaufstellung geben

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso wird nicht beim Grand Prix von Australien an den Start gehen und somit als großer Abwesender in der Startaufstellung von Melbourne auffallen. Einen, den das nachdenklich stimmt, ist sein Landsmann Carlos Sainz Junior. Der Sprössling von Rallye-Legende Carlos Sainz kennt Alonso schon seit seiner Kindheit und hätte sich nie erträumen lassen, dass ausgerechnet bei seinem Formel-1-Debüt der Doppelweltmeister fehlt.

Carlos Sainz jun.

Sein erstes Formel-1-Rennen wird Carlos Sainz ohne Fernando Alonso bestreiten Zoom

"Um ehrlich zu sein, war es ein kleiner Schock, als ich die Nachricht bekommen habe, dass er hier in Australien nicht fahren wird", erzählt Sainz am Donnerstag in Melbourne. Alonso wird auf ärztlichen Rat hin nicht an dem Grand Prix von Australien teilnehmen, nachdem er im Zuge eines Testunfalls in Barcelona im Februar eine Gehirnerschütterung erlitt.

"Ich habe nicht erwartet, dass ich mein Formel-1-Debüt ohne Fernando Alonso im Starterfeld geben werde. Jetzt muss ich es machen. Das ist nicht angehen." Sainz freut sich aber gleichzeitig auch für Alonso-Ersatzmann Kevin Magnussen, der aufgrund der Verpflichtung des Spaniers bei McLaren zum Testpiloten abgestuft wurde. "Es freut mich für Kevin, er hat mit Sicherheit diese weitere Chance verdient, sich zu beweisen. Ich schätze ihn stark ein." Der 20-Jährige habe Daten aus Magnussens Formel-Renault-Zeit gesehen und war beeindruckt.

Sainz: Der meiste Druck kommt von mir selbst

"Es tut mir leid für Fernando und ich hoffe, dass er in Malaysia zurückkommen kann. Dass er wieder fahren können wird und wir in der Startaufstellung ein Foto zusammen machen", freut sich Sainz auf die Rückkehr von Alonso in die Formel 1 in Sepang.


Fotos: Carlos Sainz jun., Großer Preis von Australien


Angesprochen auf seine Erwartungen für sein erstes Formel-1-Rennen meint der Spanier: "Man weiß es nie. Vielleicht ist McLaren plötzlich da. Und dann beenden sie das Rennen, und dann hast du alle fünf Top-Teams im Ziel, alle mit einer besseren Leistung als wir. Unser Ziel ist es eines dieser Top-Teams zu schlagen", und Fünfter in der Konstrukteurs-WM zu werden.

Max Verstappen, Carlos Sainz jun.

Toro-Rosso-Nachwuchs in der Saison 2015: Carlos Sainz und Max Verstappen Zoom

Das Auto dazu sei vorhanden, so Sainz: "Was wir bisher mit dem neuen Aero-Paket gesehen haben, verhält sich das Auto gut. Jeder ist glücklich. Wir müssen alles perfekt machen. In der Formel 1 ein perfektes Wochenende hinzulegen, das ist nicht einfach. Alles beginnt hier." Auch seine Partnerschaft mit Teamkollegen Max Verstappen, der im Vergleich zu Sainz aufgrund seines Alters (17 Jahre und damit der jüngste Formel-1-Pilot aller Zeiten) wesentlich mehr Medienpräsenz in den vergangenen Wochen erhalten hat.

Das interessiert Sainz aber recht wenig, denn "im Team sind wir gleichgestellt, also haben wir gleichviel Druck. Sie vertrauen in unsere Fähigkeiten." Den meisten Druck bekomme er aber ohnehin von sich selbst. "Ich bin ganz ruhig, weiß was zu tun ist und weiß auch, was das Team von mir erwartet - das ist das Wichtigste."

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