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Russell oder Bottas: Toto Wolff möchte "im September" Klarheit

Toto Wolff möchte beim Thema zweiter Mercedes-Fahrer 2022 im September Klarheit haben - Eigene Zukunft auch im Formel-1-Team von Mercedes

(Motorsport-Total.com) - Valtteri Bottas oder George Russell? Einer von beiden wird das begehrteste Cockpit in der Formel 1 bekommen. Einer von beiden wird 2022 bei Mercedes an der Seite von Lewis Hamilton fahren und sehr wahrscheinlich um Siege und den WM-Titel kämpfen. Auf diese Entscheidung warten die Formel-1-Fans schon lange - und womöglich müssen sie nicht mehr lange warten.

Toto Wolff und Valtteri Bottas (Mercedes) in der Garage zum Großen Preis der Steiermark 2021

Toto Wolff wird bald eine Entscheidung über seine Fahrer treffen Zoom

Denn Motorsportchef Toto Wolff hat gegenüber der 'Bild-Zeitung' einen persönlichen Entscheidungszeitplan eingeräumt: "Ich will das Thema im September erledigt haben, damit beide sich für die kommende Saison richtig aufstellen können", sagt er.

Das heißt: Einer von beiden wird dann wissen, dass er im kommenden Jahr bei Mercedes fahren wird. Der andere hätte dann noch Chancen, sich ein anderes Cockpit in der Königsklasse zu suchen. Dort drängt bekanntlich die Zeit. Viele Cockpits sind schon besetzt, bei anderen gibt es nur einen beschränkten Kandidatenkreis.

Für Mercedes selbst geht es bei der Wahl des zweiten Fahrers um eine Philosophiefrage: "Wir müssen uns zwischen der Stabilität von Valtteri und dem Talent von George, wo die Zukunft liegt, entscheiden", sagt Wolff.


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Eine andere Entscheidung gibt es auch hinter den Kulissen. Lange Zeit wurde über die Zukunft von Wolff und auch von Mercedes in der Formel 1 diskutiert. 2022 steigen die Silberpfeile aus - aber nur aus der Formel E. Das Formel-1-Projekt steht aktuell nicht auf der Kippe, genau wie die Zukunft ihres Teamchefs.

"Ich habe ein Jahr lang darüber nachgedacht, ob ich in die Finanzwelt zurückgehe. Aber wir haben bei Mercedes gemeinsam entschieden, dass die Formel 1 nicht nur eine Marketing-Plattform ist, die wir kurzzeitig nutzen wollen", sagt der Österreicher. "Wir wollen eine Ära prägen."

Da Wolff 33 Prozent der Teamanteile besitzt, werde er laut eigener Aussage "auf jeden Fall" dabei sein. "Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass ich Teamchef sein muss."

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