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Romain Grosjean: Habe Wechsel zu Haas noch nie bereut

Romain Grosjean ist froh über seinen Wechsel von Lotus zu Haas und erklärt, wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist - NASCAR-Einsatz in Planung

(Motorsport-Total.com) - Mit 28 Punkten liegt Romain Grosjean nach den ersten zehn Saisonrennen auf dem zehnten Platz in der WM-Wertung. Hätte man ihm das vor der Saison angeboten, hätte er bestimmt dankend angenommen, denn er ging ein Risiko ein. Er wechselte von Lotus, nun Renault, zu dem neuen Haas-Team aus den USA. Niemand wusste, ob die Unternehmung ein Erfolg werden würde, nach den ersten Rennen war jedoch klar, dass man sich im Formel-1-Feld nicht zu verstecken braucht. Dementsprechend glücklich ist Grosjean auch mit seiner Entscheidung.

Romain Grosjean

Romain Grosjean hat seinen Platz im Haas-Team gefunden Zoom

"Am 9. September letzten Jahres habe ich diesen Entschluss gefasst und ich habe ihn bisher nicht bereut", hält der Franzose fest. "Ich denke davor nach, dann will ich den Plan beibehalten und durchziehen - und nichts bereuen", schildert er seine Vorgehensweise. Mit dem früheren Lotus-Team konnte er bereits zehn Podestplätze feiern. Im nächsten Jahr sollen mit Haas weitere hinzukommen.

"Ich durchlebe eine sehr nette Erfahrung in einem guten Team. Ich bin sehr stolz, dass ich die ersten Formel-1-Punkte für Haas geholt habe. Ich bereue also nichts. Je weiter wir gehen, desto mehr lernen wir und desto mehr Leute im Team folgen dem gleichen Trend, das ist also großartig", freut sich der 30-Jährige. Seine Euphorie ist umso verständlicher, wenn man sich die derzeitige Situation bei seinem alten Team Renault (ehemals Lotus) ansieht. Kevin Magnussen und Jolyon Palmer fahren am Ende des Feldes der Konkurrenz hinterher.

Obwohl man auch nicht vergessen darf, dass Haas bereits mehrfach technische Probleme hatte. Bereits dreimal ist ein Frontflügel-Defekt aufgetaucht, das vergangene Rennen in Silverstone konnte Grosjean ohne Vortrieb nicht beenden. Sein zweiter Ausfall in dieser Saison.

Nachdem Kimi Räikkönen für ein weiteres Jahr bei Ferrari unterschrieben hat, ist diese Option zumindest für die nächste Saison obsolet geworden. Doch Grosjean gibt die Hoffnung noch nicht auf - wohl wissend, dass Haas eine enge Partnerschaft mit Ferrari pflegt. Außerdem könnte ihm der Vertrag mit den US-Amerikanern ein NASCAR-Gastspiel ermöglichen. "Ich muss ein paar Tage im Auto sein, ein paar Runden drehen, ein gutes Gefühl dafür bekommen. Dann werde ich auch ein Rennen bestreiten", gibt sich Grosjean selbstbewusst.

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