powered by Motorsport.com
  • 21.08.2013 · 17:14

  • von Christian Schrader

Robertson: Räikkönen bleibt, wenn Lotus Garantie erfüllt

Laut dem Manager des Finnen habe Lotus "die Schlüssel über Räikkönens Zukunft" - Martin Brundle verweist hingegen auf Taktikspiele und glaubt an Abschied

(Motorsport-Total.com) - Anstatt eines Wechsels von Kimi Räikkönen zu Ferrari - wie zuletzt spekuliert wurde - oder Red Bull kommt jetzt der aktuelle Arbeitgeber Lotus wieder ins Spiel. Laut 'Autosport' warte der Finne bei Lotus lediglich auf die Zusage der Garantien - Gehaltszahlungen sowie ein titelfähiges Auto im kommenden Jahr -, die er an einen Verbleib beim britischen Team knüpft. Derweil glaubt der ehemalige Formel-1-Pilot Martin Brundle an einen Abschied des Finnen.

Steve Robertson

Pokerface: Robertson übte Zurückhaltung bei Diskussionen um Räikkönen-Zukunft Zoom

"Lotus hat die Schlüssel über Räikkönens Zukunft", so Räikkönens Manager Steve Robertson gegenüber 'Autosport'. Zudem betont er, dass Lotus die Bedingungen seines Star-Piloten zwecks eines Verbleibs kenne. "Wenn ihn das Team mit den Antworten versorgt, die er sucht - also sicherstellt, dass er ein Auto haben wird, das um Siege und die Weltmeisterschaft kämpfen kann - dann wird er bleiben", bekräftigt der 49-Jährige.

Im Zuge der Spekulationen, bei denen Räikkönen schon bei Ferrari, Red Bull und Lotus unterschrieben habe, werde laut Brundle "eine Menge geblufft", wie der Brite bei 'Sky Sports F1' verdeutlicht. Seiner Meinung nach wird Räikkönen seine letzte Saison für das Team aus Enstone fahren. "Es gibt sicherlich einige Verhandlungen", sagt er, "und Kimi dürfte das Lotus-Team verlassen".

"Für mich gibt es vier Fahrer, die auf der Liste absolut ganz oben stehen - Räikkönen ist zu dieser Liste mit Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Sebastian Vettel hinzugekommen", so Brundle weiter. Laut dem Briten können zwei dieser Top-Piloten in einem Team zwar "erstaunlich konkurrenzfähig" sein, er zweifelt jedoch unter diesen Voraussetzungen eine effektive Arbeitsweise an. Zu Räikkönen stellt der ehemalige Teamkollege von Michael Schumacher abschließend die Frage: "Ob Räikkönen Lotus wirklich verlassen möchte?" Seine Antwort: "Man muss annehmen, dass er es tun wird, weil er sich umschaut."