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Ricciardo erwartet "keinen Unterschied wie Tag und Nacht"

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo blickt vorsichtig optimistisch auf die Formel-1-Saison 2016, zweifelt jedoch nicht an der Stärke und dem Potenzial seines Teams

(Motorsport-Total.com) - Mit dem Streit zwischen Red Bull und Renault und der mangelnden Hilfsbereitschaft anderer Hersteller drohte Daniel Ricciardo im vergangenen Jahr phasenweise sogar die Arbeitslosigkeit. Der RB12 ist nun zwar mit einer Antriebseinheit ausgestattet, doch wo sich das viermalige Weltmeisterteam einordnen wird, kann nur vorsichtig prognostiziert werden. Auch Ricciardo selbst holt nicht zu großen Angriffsreden aus. Der Australier schreibt seine Mannschaft aber auch noch nicht ab.

Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo rechnet sich die Chancen für die bevorstehende Saison aus Zoom

"Wir wollen auf jeden Fall besser abschneiden als im vergangenen Jahr, wo wir einige Probleme hatten", sagt er gegenüber dem australischen Radiosender 'Sen 1116'. "Von den Regeln her hat sich nicht viel geändert, also können wir aus dem vergangenen Jahr lernen. Es wird wahrscheinlich kein Unterschied wie Tag und Nacht werden. Aber wir sind optimistisch, dass wir die Lücke ein wenig schließen können und in Melbourne ein bisschen besser starten. Dafür will auch ich mein Bestes geben."

Ricciardo war zur Saison 2014 zu Red Bull gestoßen. Trotz der Schwierigkeiten, die Renault mit Beginn der neuen Turbo-Ära begleiteten, gelangen ihm drei Siege. In der vergangenen Saison war aber Platz zwei das höchste der Gefühle. Red Bull war nur noch viertbestes Team.

Für Ricciardo ist das aber noch kein Grund nervös zu werden. Trotz der Gerüchte, er könne sich zukünftig Chancen auf ein Cockpit beim Traditionsteam Ferrari ausmalen, will er am liebsten mit Red Bull den Durchbruch schaffen.


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"Ich will natürlich die beste Chance haben zu gewinnen. Dafür braucht es das stärkste Team mit dem stärksten Auto zur richtigen Zeit. Das wäre im Idealfall Red Bull", erklärt er. "Ferrari hat natürlich viel Geschichte und viele Fahrer sagen, dass sie einmal für sie fahren wollen. Wir werden sehen, was passiert. Jetzt bin ich bei Red Bull und glaube daran, dass wir gute Voraussetzungen haben. Ich hoffe, dass sie mir das Leben ein wenig leichter machen können und ich nicht auf die Suche gehen muss", sagt er und redet dabei von einer Zeitspanne von ein bis zwei Jahren.

Sein Vertrag sieht ohnehin einen Verbleib bis mindesten 2017 vor. Und damit kann der 26-Jährige offenbar sehr gut leben, wenn er sagt: "Ich bin überzeugt davon, dass wir ein starkes Team haben. Wir hatten im vergangenen Jahr nur nicht genug Power. Aber in unserem Team gibt es nur Gewinner-Typen. Deshalb brauchen wir nur einen Feinschliff von dem, was wir zurzeit zur Verfügung haben."

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