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Rennen in Russland: Fahrer hüten sich vor Kritik

Ungeachtet der Rolle Russlands im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise findet an diesem Wochenende der erste Grand Prix von Russland statt

(Motorsport-Total.com) - Vor dem Hintergrund der jüngsten Unruhen in der Ukraine und der Beteiligung prorussischer Separatisten stand hinter der Austragung des ersten Grand Prix von Russland lange Zeit ein Fragezeichen. Ari Vatanen forderte noch vor fünf Wochen eine kurzfristige Absage des Formel-1-Debüts in Sotschi. Dazu ist es bekanntlich nicht gekommen. Der Grand-Prix-Zirkus gastiert an diesem Wochenende planmäßig am Schwarzen Meer und drängt politische Themen einmal mehr nachdrücklich in den Hintergrund.

Jenson Button

Jenson Button reagiert auf Fragen zum Thema Russland-Politik schmallippig Zoom

Auf der obligatorischen Donnerstags-Pressekonferenz mit der Frage konfrontiert, ob ein Formel-1-Rennen in Russland moralisch vertretbar sei, entgegnet Routinier Jenson Button: "Der richtige Ansprechpartner für eine Antwort auf diese Frage wäre wohl jemand vom Weltverband."

"Für uns Fahrer ist das sicher nicht die richtige Frage. Wenn es sein muss, sprechen Sie mit unseren Teamchefs darüber", hütet sich der McLaren-Pilot davor, die Austragung des Grand Prix von Russland auch nur ansatzweise in Frage zu stellen. Von seinen ebenfalls anwesenden Fahrerkollegen Fernando Alonso, Daniil Kwjat, Felipe Massa, Adrian Sutil und Sebastian Vettel erhält Button für seine Aussagen zustimmendes Nicken.

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