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  • 01.05.2008 · 12:59

  • von Roman Wittemeier

Red Bull: Schneller durch langsame Kurven

Red-Bull-Teamchef Christian Horner sieht seine Mannschaft im Aufwind, erkennt aber auch Nachholbedarf: "Brauchen mehr Performance in langsamen Ecken"

(Motorsport-Total.com) - Bei Red Bull geht es aufwärts, so langsam verleiht die Technikabteilung dem RB4 immer mehr Flügel und das scheint sich auszuzahlen. Nach einer Nullrunde im Auftaktrennen konnte Mark Webber regelmäßig in die Punkte fahren, zuletzt in Barcelona erzielte er sogar einen starken fünften Rang. Das Hauptproblem des Vorjahres, die Zuverlässigkeit, scheint man mehr und mehr in den Griff bekommen zu haben. Allerdings beim Speed des Red-Bull-Renners gibt es Nachholbedarf.

Christian Horner

Für Teamchef Christian Horner hat Red Bull ein solides Entwicklungstempo

"Verglichen mit dem Vorjahr haben wir einen deutlichen Schritt gemacht", freute sich Teamchef Christian Horner im Interview mit 'formula1.com'. Man habe das Auto seit Saisonbeginn noch deutlich weiter entwickeln können und sei so in der Lage gewesen, Renault und Williams in den vergangenen drei Rennen mit fairen Mitteln zu schlagen. Man sei mitten im Mittelfeldkampf der Formel 1, so die eigene Einschätzung.#w1#

"Wir sehen eindeutig noch mehr Potenzial im RB4 und Marks vier Punkte in Spanien haben das unterstrichen", so Horner. Und weiter: "Die Basis für dieses gute Resultat haben wir in dem Test gelegt und wir können hoffentlich auch in den kommenden Wochen davon weiter profitieren. Worauf wir uns jetzt konzentrieren müssen ist, dass wir die Performance in langsamen und mittelschnellen Kurven noch weiter verbessern."

Bislang war die Entwicklung bei Red Bull für die Piloten augenscheinlich eine Geduldsprobe. Webber hatte mehrfach das vergleichsweise langsame Arbeiten der Designabteilung angeprangert. "Wir sind mit einem fast ganz neuen Auto nach Barcelona gekommen, also kann das Entwicklungstempo wohl kaum ein Thema sein", widersprach der Teamchef. "Wir sind wahrscheinlich diesbezüglich nicht auf dem Niveau der Topteams, aber wir versuchen cleverer zu sein."

Man sei beim noch relativ jungen Team Red Bull immer noch in einer Phase der Organisation, wo noch nicht alle Abläufe reibungslos miteinander verzahnt seien. "Aber mit unserer Manpower müssen wir uns durch Ingenieursleistungen nach vorne bewegen. Wir können uns nicht nach vorne kaufen", stellte Horner klar und forderte auf diesem Wege auch Geduld ein. "Das Zusammenspiel funktioniert von Monat zu Monat besser und die Kooperation von Adrian (Newey; Anm. d. Red.) und Geoff (Willis; Anm. d. Red.) läuft sehr, sehr gut."

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