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Räikkönen: "Hätte es mir schneller vorgestellt"

Kimi Räikkönen gewöhnte sich beim zweitägigen Privattest in Valencia schnell wieder an die Formel 1 und gibt sich hinterher sogar etwas enttäuscht

(Motorsport-Total.com) - Am Montag und Dienstag dieser Woche spulte Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen am Steuer eines zwei Jahre alten Renault R30 insgesamt 666 Testkilometer in Vorbereitung auf sein Formel-1-Comeback ab. Auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia fuhr der Finne sowohl mit viel als auch mit wenig Benzin an Bord, um sich ein umfassendes Bild vom Verhalten des Boliden zu machen. Zuvor hatte der Weltmeister des Jahres 2007 zuletzt am 1. November 2009 in Abu Dhabi in einem Formel-1-Cockpit gesessen.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen zeigt sich von den Formel-1-Speeds nach wie vor unbeeindruckt Zoom

Nach seinen ersten zwei Testtagen in Diensten des in Lotus umbenannten ehemaligen Renault-Teams gibt sich der "Iceman" wie gewohnt unbeeindruckt. "Ich hätte es mir schneller vorgestellt", so Räikkönen mit Blick auf die Geschwindigkeiten kurz und knapp gegenüber 'BBC'. "Sicher, Valencia ist nicht der schnellste Kurs. Es war alles ziemlich gewöhnlich."

Speziell in puncto Beschleunigung hätte der Finne, der die beiden vergangenen Jahre als WRC-Pilot in der Rallye-Weltmeisterschaft tätig war, mehr erwartet. "Ich hätte schon gedacht, dass es sich richtig schnell anfühlt, wenn ich das Gaspedal voll durchtrete. Dieses Gefühl hatte ich aber wenn überhaupt nur einmal."


Fotos: Kimi Räikkönen testet in Valencia


Auch hinsichtlich der körperlichen Beanspruchungen, welche in einem Formel-1-Boliden angesichts der Querbeschleunigungskräfte naturgemäß deutlich höher sind als im Rallye-Fahrzeug, gibt sich Räikkönen unerschrocken: "Mein Nacken hat mir keinerlei Probleme bereitet. Ich hätte es mir schlimmer vorgestellt, hatte aber überhaupt keine Schwierigkeiten."

Am 7. Februar wird der Finne in Jerez de la Frontera erstmals seinen neuen Lotus für die Saison 2012 testen. Mit konkreten Vorhersagen bezüglich seiner Comeback-Saison nach zweijähriger Pause hält sich der 32-Jährige aber bewusst zurück. "Natürlich werden wir versuchen, bei jedem Rennen das Bestmögliche herauszuholen. Wo uns das genau hinführt, ist derzeit schwer zu sagen. Dafür müssen wir erst abwarten, wie sich das Auto bei den Testfahrten verhält."

Hinsichtlich eines Umstands ist sich der frischgebackene Lotus-Pilot schon jetzt sicher. "Im Team sind alle Zutaten vorhanden, um ein gutes Auto zu bauen. Es fehlt an nichts." Zudem sei die Atmosphäre "etwas familiärer als in anderen großen Teams", wie Räikkönen offenbart. "Die Leute sind sehr nett und es macht Spaß, mit ihnen zu arbeiten. Bisher habe ich es genossen."

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