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Neue Formel 1: Räikkönen testet mit viel Gewicht

Weil es 2009 noch kein Nachtankverbot gab, fährt "Iceman" Kimi Räikkönen beim Lotus-Test in Valencia meistens mit viel Benzin an Bord

(Motorsport-Total.com) - Comeback-Superstar Kimi Räikkönen fährt beim derzeit stattfindenden Test in Valencia vor allem mit viel Benzin, um sich an die neue Formel 1 zu gewöhnen. Denn als er Ende 2009 Ferrari verließ, um in die Rallye-WM zu wechseln, gab es in der Königsklasse noch kein Nachtankverbot, sodass 800 Kilogramm schwere Autos (640 Kilogramm Mindestgewicht plus rund 150 Kilogramm Benzin) für ihn etwas völlig Neues sind.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen bereitet sich auf seinen zweiten Formel-1-Testtag vor

Darauf ist auch sein Testprogramm ausgelegt: "Wir werden weitere High-Fuel-Runs absolvieren", kündigt Lotus-Ingenieur Alan Permane vor Tag zwei an. "Wir sind mit viel Benzin gefahren, denn das kennt er aus seiner Zeit nicht. Also hatte er Gelegenheit, das Handling mit 150 Kilogramm Sprit kennenzulernen, wenn die Rundenzeiten um vier oder fünf Sekunden langsamer sind. Der Plan für Dienstag ist: mehr davon."

"Außerdem wird es weitere Setup-Änderungen geben", kündigt Permane gegenüber 'Autosport' an. Gestern habe man nur an grundlegenden Einstellungsparametern geschraubt. Dazu kommt: "Übung von Prozeduren wie Starts, die ein bisschen anders sein werden als bei Ferrari. Und er soll sein Tempo wiederfinden, bevor er ins neue Auto steigt."


Fotos: Kimi Räikkönen testet in Valencia


Von der Einstellung her habe sich Räikkönen übrigens unkomplizierter gezeigt als erwartet: "Wir haben ein Programm ausgearbeitet und er hat sich großteils daran gehalten. Ich habe am Vormittag zu ihm gesagt: 'Dieser Test ist für dich. Wenn du etwas anders machen willst, sag es uns, das kriegen wir hin.' Aber er hat sich an das Programm gehalten."

Der Weltmeister von 2007 absolviert heute seinen zweiten und letzten Testtag auf dem Circuit Ricardo Tormo. Für das geplante Programm von mehr als 300 Kilometern im R30 aus der Saison 2010 stehen ihm noch vier Sätze der harten Demonstrationsreifen von Pirelli zur Verfügung. Einen Test mit aktuellem Material erlaubt das FIA-Reglement nicht.

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