powered by Motorsport.com
Startseite Menü

Prost: Silberpfeil-Duell "darf nicht außer Kontrolle geraten"

Ratgeber Alain Prost vertraut darauf, dass Toto Wolff und Niki Lauda das Teamduell bei Mercedes unter Kontrolle halten - Wolff: Erhobener Finger galt beiden Fahrern

(Motorsport-Total.com) - Das phasenweise hitzige und emotionale Teamduell zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg beschäftigt das Formel-1-Team von Mercedes auch nach dem Ende der Saison weiterhin. Nachdem Sportchef Toto Wolff zuletzt mehrfach die Befürchtung geäußert hatte, die Rivalität seiner beiden Piloten könne sich negativ auf das Team auswirken und für diesen Fall sogar einen Fahrerwechsel angedroht hatte, äußert nun auch der viermalige Formel-1-Weltmeister Alain Prost ähnliche Bedenken.

Lewis Hamilton, Toto Wolff, Nico Rosberg

Wie lange kann Toto Wolff seine beiden Fahrer bändigen? Zoom

"Man weiß nie, wie lange das gut geht. Es darf nicht außer Kontrolle geraten", mahnt Prost im Interview mit der 'Bild'-Zeitung. Der Franzose glaubt allerdings, dass Wolff und Niki Lauda die Situation im Griff haben - auch dank ein bisschen Nachhilfe von ihm. "Es ist korrekt, sie haben mich letzte Saison um Rat gefragt", verrät Prost. "Ich möchte aber nicht verraten, was ich ihnen geraten habe."

Prost kann in dieser Beziehung aus eigener Erfahrung berichten, denn Ende der 1980er-Jahre lieferte er sich bei McLaren ein mindestens genau so intensives Teamduell mit Ayrton Senna, wie es heute bei Mercedes Hamilton und Rosberg der Fall ist.


Fotostrecke: "Krieg der Sterne": Hamiltons Weg zum Titel

Wolff unterstrich am Samstag am Rande der Mercedes-Jahresabschlussfeier seinen Standpunkt: Rivalität zwischen den Fahrern müsse zwar sein, aber bitte nur auf der Strecke. "Ich habe den Finger gehoben, weil ich nicht will, dass es sich auf das Team überträgt", so Wolff gegenüber dem 'SID'. "Manchmal kehrte intern eine Rivalität ein, die unsere Garage splittet. Das darf nicht passieren. Die Fahrer spielen da eine große Rolle, Feindseligkeiten würden das Team gefährden."

Der Mercedes-Sportchef stellte zudem klar, dass seine Aussagen auf keinen bestimmten Fahrer abzielte: "Der Adressat sind beide Fahrer. Jeder im Team muss sich bewusst sein, dass der Teamgeist unsere Stärke ist. Wenn wir da einen Bruch erleiden, dann würde uns das schaden", sagt der Österreicher. Daher sei es wichtig, in der Winterpause das Team richtig für die nächste Saison einzustellen. "Wir müssen jetzt die richtigen Impulse für das nächste Jahr setzen."

Aktuelles Top-Video

History-Zeitraffer: Fahrer mit den meisten Siegen
History-Zeitraffer: Fahrer mit den meisten Siegen

Seit 2001 ist Michael Schumacher der Fahrer mit den meisten Siegen in der Formel 1, aber das war nicht immer so ...

Aktuelle Bildergalerien

China: Fahrernoten der Redaktion
China: Fahrernoten der Redaktion

"Classic Kimi": Räikkönens Top 15 Momente

Grand Prix von China, Sonntag
Grand Prix von China, Sonntag

1.000 Grands Prix: An diese Meilensteine erinnern sich die Formel-1-Piloten
1.000 Grands Prix: An diese Meilensteine erinnern sich die Formel-1-Piloten

Zeitreise Silverstone 1950: Impressionen vom allerersten Formel-1-Rennen
Zeitreise Silverstone 1950: Impressionen vom allerersten Formel-1-Rennen

Grand Prix von China, Samstag
Grand Prix von China, Samstag

Motorsport bei Sport1

Sport1
Motorsport - Porsche GT Magazin
21.04. 23:00
Motorsport Live - ADAC GT4 Germany
27.04. 11:00
Motorsport Live - ADAC GT Masters Countdown
27.04. 12:30
Motorsport Live - ADAC GT Masters Rennen
27.04. 13:00
Motorsport Live - ADAC GT Masters Analyse
27.04. 14:15

Aktuelle Formel-1-Videos

Hinter den Kulissen: McLaren in China
Hinter den Kulissen: McLaren in China

Formel-1-Technik: Seitenkasten
Formel-1-Technik: Seitenkasten

Max Verstappen im Exklusivinterview
Max Verstappen im Exklusivinterview

Doppelstopp: Mercedes über die Strategie in China
Doppelstopp: Mercedes über die Strategie in China

Senna-Büste für den Papst
Senna-Büste für den Papst
Anzeige

Formel-1-Paddock-Tickets

ANZEIGE