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Prost glaubt an Rosbergs Titelchance: "Vorsprung verwalten!"

Alain Prost hat es viermal geschafft, den Formel-1-Weltmeistertitel zu gewinnen und gibt Nico Rosberg auf dessen Weg wertvolle Tipps - "Ein Rennen kann alles ändern"

(Motorsport-Total.com) - Im WM-Duell der beiden Mercedes-Piloten zeigen sich immer mehr Experten und aktive Fahrer davon überzeugt, dass Nico Rosberg die WM-Führung tatsächlich in den Weltmeistertitel 2016 umwandeln könnte. Vier Rennen stehen noch aus, bei einem Vorsprung von 33 Punkten kann sich Rosberg drei zweite und sogar einen dritten Platz erlauben (sollte Hamilton alle vier Rennen gewinnen), um sich seinen ersten Titel trotzdem zu sichern.

Alain Prost

Alain Prost weiß, wie man einen Weltmeistertitel in der Formel 1 gewinnt Zoom

Auch der viermalige Weltmeister Alain Prost äußerte sich gegenüber 'Canal+' positiv über Rosbergs Ausgangslage im Saisonfinale: "Ein Vorsprung von 33 Punkten beginnt wichtig zu werden. Es ist viel besser, so einen Vorsprung bei noch vier ausstehenden Rennen zu haben, als die vier Siege, die er am Beginn der Saison einfuhr." Rosberg steht insgesamt bereits bei neun Erfolgen 2016, Hamilton bei sechs.

"Er muss seinen Vorsprung nun verwalten" und in einen gewissen psychologischen Zustand kommen, was nicht immer einfach sei, so der Franzose. "Es ist niemals einfach, einen so großen Vorsprung zu verwalten, speziell gegen Lewis Hamilton, der denkt, dass die ganze Welt gegen ihn ist", spielt Prost auf die jüngsten Auseinandersetzungen des Weltmeisters mit der Weltpresse an. "Es könnte sich immer noch drehen. Ein Ausfall und Lewis ist wieder im Rennen", weiß der erfahrene Ex-Pilot.


Fotostrecke: Race by Race: Die Wende im Titelduell

Er selbst konnte seine erste Weltmeisterschaft in der Saison 1985 holen. Prost gewann im McLaren mit einem respektablen Abstand von 20 Zählern vor seinem schärfsten Kontrahenten Michele Alboreto. Im Jahr darauf sicherte er sich gleich seinen zweiten Titel - mit knappen zwei Punkten Vorsprung vor Nigel Mansell. 1989 und 1993 konnte er gegen Ayrton Senna und mit jeweils mehr als zehn Punkten Abstand reüssieren. Der "Professor" weiß: "Jeder braucht etwas Glück." Er würde Rosberg daher auch nicht als "glücklichen" Weltmeister bezeichnen, der nur aufgrund Hamiltons Pech die Krone holen konnte.

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