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Prost: Frentzen schnell, Enge mit Unfall

Der Freitag in Suzuka begann für das Team von Alain Prost höchst gemischt ? für die Qualifikation ist man zuversichtlich

(Motorsport-Total.com) - Für das Prost-Team war der Freitag aus der Sicht von Heinz-Harald Frentzen betrachtet ein guter Auftakt. Der 34-Jährige hatte bereits im 1. Freien Training in 1:38.445 Minuten die achtschnellste Zeit fahren können und konnte sich in der zweiten Trainingsstunde weiter steigern. Am Ende des Freien Trainings wurde der in Monaco residierende gebürtige Mönchengladbacher als Fünfter mit einer Zeit von 1:36.439 Minuten in den Zeitentabellen geführt.

Heinz-Harald Frentzen (Prost Grand Prix)

Frentzen war von der Vorstellung am Freitag total begeistert Zoom

Für Tomas Enge, einen Suzuka-Neuling, begann der Freitag in der ersten Stunde mäßig. Der Tscheche flog in der letzten Minute der ersten Trainingsstunde in der 130R-Kurve heftig ab, blieb zum Glück jedoch unverletzt. Seine in der ersten Stunde gefahrene Rundenzeit von 1:41.216 Minuten brachte ihn lediglich auf Platz 20. Auf Grund seines stark demolierten Boliden konnte Enge dann in der zweiten Stunde nicht mehr fahren.

Nach dem Freien Training standen die Fahrer in gewohnter, ausführlicher Form Rede und Antwort.

Heinz-Harald Frentzen: "Das war ein aufregender erster Tag! Ich bin noch niemals hier in Suzuka in punkto Speed und konstanter Zeiten so gut gewesen. Die Strecke war wirklich gut und das selbe gilt auch für unser Auto. Wir konnten innerhalb der beiden Freien Trainings eine Menge austesten und unser Programm absolvieren. Leider hatte Tomas heute Morgen einen Unfall, welcher ihn wichtiger Zeit zum Kennenlernen der Strecke beraubt hat. Deshalb ist die Stimmung im Team sicherlich gemischt. Ich bin nur froh, dass Tomas unverletzt geblieben ist."

Tomas Enge: "Die Strecke war in der ersten Stunde sehr rutschig und für mich war es schwierig, den Kurs so schnell wie möglich zu lernen und ein Gefühl für das Auto hier zu bekommen. Ich wollte keinen Fehler machen und konnte meine Rundenzeiten mit jeder gefahrenen Runde auch verbessern. Unglücklicherweise habe ich dann zu viel gewollt und bin in eine schnelle Kurve zu schnell hineingefahren. Dabei verlor ich dann das Heck und konnte anschließend den Einschlag in die Leitplanken nicht mehr verhindern. Das ist sehr enttäuschend, denn das Auto wurde dabei enorm beschädigt und ich verlor die gesamte zweite Trainingssitzung. Wie dem auch sei, Heinz-Haralds Leistungen zeigen, dass das Auto auch hier sehr konkurrenzfähig ist und ich bin zuversichtlich, dass wir einen guten Job am restlichen Wochenende machen werden."

Joan Villadelprat, Managing Direktor: "Das Team hat heute gute Arbeit geleistet. Wir haben unser übliches Freitagsprogramm absolviert und haben heute Morgen nur einem Reifensatz für die grundsätzlichen Abstimmungsaufgaben benutzt. In der zweiten Session haben wir dann Vergleiche zwischen der weichen und der harten Reifenmischung durchgeführt. Das Auto hat in beiden Trainingsstunden gut funktioniert und Heinz-Harald ist seit Beginn konstant in den Top 10 und mit der Balance seines AP04 zufrieden gewesen. Der einzige negative Höhepunkt war der Unfall von Tomas. Er ist einfach über den Möglichkeiten gefahren und hatte dann infolgedessen einen heftigen Unfall. Deshalb konnte er in der zweiten Stunde nicht mehr fahren. Das ist wirklich sehr schade, denn er hätte die Zeit zum Lernen der Strecke benötigt. Zu dem Zeitpunkt als er den Unfall hatte, wurde er gerade immer schneller. Hoffentlich hat ihn das heute nicht seiner Chancen, in der Qualifikation morgen gut zu sein, bereits beraubt. Zusammengefasst ist zu sagen, dass das Team heute genauso gut wie in der bisherigen Saison gearbeitet hat. Ich hoffe, dass wir unsere heute gezeigte Konkurrenzfähigkeit auch morgen bestätigen können."

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