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Problem mit dem Antrieb: Perez schneller als Hülkenberg

Nico Hülkenberg verliert das Qualifyingduell gegen Sergio Perez, weil es in Q3 ein Problem mit seinem Motor gibt - Trotzdem gute Ausgangsposition für das Rennen

(Motorsport-Total.com) - Sergio Perez und Nico Hülkenberg werden am Sonntag von den Startplätzen sechs und sieben in den Großen Preis von Belgien starten. Schneller waren am Samstag lediglich die drei Topteams Mercedes, Red Bull und Ferrari. Dementsprechend zufrieden ist man bei Force India, obwohl sowohl bei Perez als auch bei Hülkenberg nicht alles optimal lief. "In Q3 ist an unserer Power-Unit an einem Zylinder ein Sensor irgendwie hopsgegangen, und der Zylinder hat immer voll gefeuert", berichtet Hülkenberg.

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg hatte in Q3 ein kleines Problem mit seiner Power-Unit Zoom

"Dadurch haben wir leider etwas Zeit verloren. Auf der Geraden hatte ich nicht mehr die volle Leistung, was hier natürlich extrem Zeit kostet", so der Deutsche, der laut eigener Aussage aber trotzdem "alles herausgeholt" hat. Dass man die drei Topteams am Sonntag angreifen kann, glaubt Hülkenberg jedoch nicht. Vielmehr sei man "auf Augenhöhe" mit Williams. Valtteri Bottas und Felipe Massa lauern auf den Startplätzen acht und zehn.

"Es wird darauf ankommen, wer das bessere Reifenmanagement hat", grübelt Hülkenberg, der das Rennen - ebenso wie Perez - auf den Supersofts beginnen muss. "Es wäre besser, auf Soft zu starten, aber dafür haben wir nicht den Speed. Den Luxus können sich vorne die Topteams leisten. Für uns geht das aber nicht auf", erklärt "Hülk". Die Spitzenpiloten überstanden Q2 mit den weichen Reifen, Force India musste auf superweich zurückgreifen.

"Ich habe von anderen gehört, dass der weiche Reifen dem superweichen in Sachen Abbau und Blasenbildung nicht viel nachsteht", erklärt Hülkenberg allerdings. Er erkennt also keinen extremen Nachteil. "Ich denke, dass wir für das Rennen in einer sehr starken Position sind", hofft auch Perez und erklärt: "Einige der Autos vor mir starten auf den weichen Reifen, wodurch sie einen großen Vorteil haben sollten."


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"Aber wir sollten trotzdem ein gutes Ergebnis holen können. Es wird viele verschiedene Strategien geben, und ich hoffe, dass wir noch etwas nach vorne kommen und einige Punkte holen können", sagt Perez und berichtet: "Wir haben alles aus der Session rausgeholt: Ich machte am Ende meiner Runde einen kleinen Fehler und hätte noch ungefähr ein Zehntel schneller sein können, aber ansonsten haben wir nichts verloren." An seiner Position hätte das ohnehin nichts mehr geändert.

Im Laufe des Rennens könnte übrigens Lewis Hamilton auf das Force-India-Duo auflaufen. Wird man dann freiwillig Platz machen? "Das kann man pauschal so nicht sagen. Das kommt drauf an, wie die Rennsituation ist. In welchem Status ich mich in meinem Rennen befinde, wo meine Reifen gerade sind, wie lange ich noch mit den Reifen fahren muss... Das ist ganz individuell, da muss man dann schauen", erklärt Hülkenberg, der sich allerdings bewusst ist: "Wenn er in meinem DRS ist, dann ist es sowieso vorbei."

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