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Perez: Max Verstappen darf sich nicht verunsichern lassen

Sergio Perez findet zwar, dass ihm seine Zeit in den Nachwuchsformeln gut getan hat, betrachtet das Formel-1-Debüt von Max Verstappen aber unvoreingenommen

(Motorsport-Total.com) - Sergio Perez ist der Meinung, dass Formel-1-Neuling Max Verstappen auf sein Talent vertrauen und sich nicht mit der Medienberichterstattung über sein junges Alter auseinandersetzen sollte. Verstappens Aufstieg in die Königsklasse nach nur einer Saison in der Formel-3-Europameisterschaft stößt teilweise auf Kritik, weil der 17-Jährige in Melbourne 2015 zum jüngsten Grand-Prix-Teilnehmer aller Zeiten wird.

Max Verstappen

Max Verstappen darf sich laut Sergio Perez nicht aus der Ruhe bringen lassen Zoom

Jacques Villeneuve, der Weltmeister von 1997, spricht etwa vom "Schlimmsten, was der Formel 1 je passiert ist", und die FIA reagierte mit einer Erhöhung des Mindestalters für die Superlizenz auf 18 Jahre. Aber Force-India-Pilot Perez findet, dass Verstappen all das einfach ausblenden sollte: "Red Bull hat etwas Besonderes in ihm gesehen. Ich habe viel Gutes über ihn gehört und bin schon gespannt, wie so ein netter Junge mit all dem Druck zurechtkommt."

"Er schreibt Geschichte. Der Junge muss etwas Besonderes sein, denn er bricht alle Rekorde. Wenn du gut genug bist und Red Bull dir das Vertrauen schenkt, Rennen zu fahren, warum solltest du das nicht tun? Es ist gut für den Sport und gut für die Fans", findet er. Perez nennt auch frühere Beispiele junger Fahrer, die in die Formel 1 aufgestiegen sind, und ist überzeugt davon, dass Verstappens Fortschritte nicht von seiner Jugend gebremst werden.


Max Verstappen wünscht frohe Weihnachten

"Es gibt keinen vorgezeichneten Weg in die Formel 1", sagt er. "Es sind schon viele Fahrer direkt nach einem Jahr in die Formel 1 gekommen. Kimi Räikkönen kam ja noch nicht einmal aus der Formel 3, sondern aus der Formel Renault. Die Medien sind ein externer Faktor, aber Dinge wie die Strategien, die Reifen, die unterschiedlichen Benzinladungen, die kannst du in der Formel 3 nicht lernen. Da gibt es also einiges, aber wenn du gut genug bist, kriegst du das hin."

Perez verbrachte zwei Saisons in der Britischen Formel 3 und zwei in der GP2, ehe er 2011 im Alter von 21 Jahren in die Formel 1 aufstieg, und glaubt, dass er von dieser Zeit profitiert hat: "Mit 17 habe ich die Formel 3 gewonnen, aber im Nachhinein betrachtet war es gut, dass ich noch größere Autos gefahren bin, in der GP2. Ich habe dort viel gelernt, aber andererseits hatte ich keine Verbindung zu einem Formel-1-Team. Das hilft enorm dabei, die Formel 1 zu verstehen."

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