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Perez glücklich über Teamkollege Button

McLaren-Neuzugang Sergio Perez arbeitet gerne mit seinem neuen Teamkollegen zusammen und möchte so viel wie möglich lernen - "Will Chance nicht verpassen"

(Motorsport-Total.com) - Den ersten Einsatztag bei McLaren hat Sergio Perez hinter sich gebracht. 81 Runden, 1.354 Sekunden Rückstand auf Romain Grosjean, Platz sieben - so lautet die Bilanz des Mexikaners am gestrigen Testmittwoch. Heute kann "Checo" den MP4-28 wieder in die Hände seines erfahrenen Teamkollegen Jenson Button geben, der die weiteren Arbeiten am neuen McLaren-Boliden vornehmen wird. Doch wie ist es für den 23-Jährigen, mit dem erfahrensten Piloten der Formel 1 zusammenzuarbeiten?

Jenson Button, Sergio Perez

Jenson Button und Sergio Perez kommen gut miteinander klar Zoom

"Ich kann mich als Fahrer glücklich schätzen, einen Weltmeister an meiner Seite zu haben, der gleichzeitig so ein guter Kerl ist", kann Perez nur Gutes berichten. "Wir arbeiten so gut zusammen, und ich habe in meiner kurzen Karriere so viel von ihm gelernt." Die gute Beziehung und die Lernfähigkeit des ehemaligen Sauber-Piloten sind dabei sowohl für das Team wie auch für Perez selbst von unheimlicher Wichtigkeit: "Der Druck ist da, und das Team erwartet viel von mir", so Perez. "Das gilt auch für mich: Ich will da rausfahren und die WM gewinnen. Ich will mit Jenson zusammenarbeiten, um viel von ihm zu lernen. Ich denke, dass das sehr gut läuft."

Button kann dem Mexikaner zeigen, wie es ist, in einem Topteam zu arbeiten, schließlich geht der Weltmeister von 2009 in seine vierte Saison mit dem Team, während Checo bisher nur die Arbeitsweise der kleineren Sauber-Mannschaft kennt. Nun hat ich für den GP2-Vizemeister von 2010 alles verändert, und das ging bereits im Winter los: "Die Vorbereitung war viel intensiver, auch die Motivation ist größer, wenn man weiß, dass man das Auto hat, um das zu erreichen, wovon man sein Leben lang träumt", erzählt Perez.

Die Verpflichtung durch McLaren war für ihn ein echter Glücksgriff, schließlich schienen die Top-Cockpits in den vergangenen Jahren personell zementiert. Doch als sich die Lücke durch das Karriereende von Michael Schumacher und dem dadurch verbundenen Wechsel Lewis Hamiltons zu Mercedes aufgetan hat, war der Sauber-Pilot einfach am präsentesten: "Das ist eine Chance, die ich nicht verpassen will", gibt er sich kämpferisch und deutet an, dass er alles dafür geben werde. "Ich habe mich also intensiv vorbereitet - auch physisch und technisch."

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